Google Play for Education wird Mitte März eingestellt

17. Februar 2016 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel google logoGoogle ist bekannt dafür, Dienste auch einmal ohne große Ankündigung einzustellen. 2013 startete Google „Play for Education“, eine Möglichkeit für Lehrer, unkompliziert Inhalte für Android-Tablets zu erwerben, die dann auf den Schüler-Tablets vorhanden sind. Play for Education wird nun eingestellt. Das bedeutet allerdings keineswegs einen Rückzug von Google aus dem Bildungsmarkt, es werden lediglich keine Play for Education-Lizenzen mehr verkauft. Ab dem 14. März ist es so weit, Google wird bisherige Kunden aber weiter unterstützen. Während dies auf den ersten Blick nicht sehr logisch erscheint, da der Bildungsmarkt sehr begehrt ist, ergibt es auf den zweiten Blick dennoch Sinn.

GooglePlay_Education

Google hat mit seinen Chromebooks günstige und flexible Lösungen für den Bildungsbereich. Die Chromebooks scheinen sich mit ihrer Tastatur besser für diesen Bereich zu eignen als Android-Tablets. Außerdem können Lehrer auf die anderen MDM-Tools von Google zugreifen und die gleichen Aktionen durchführen, ohne die Beschränkungen von Play for Education.

Google erklärte gegenüber TechCrunch:

“As of March 14 or later, Google will no longer sell Google Play for Education licenses. We’re committed to providing schools with the best-in-class tools for the classroom, including Chromebooks, which are the #1 selling device in US K-12 education, and a strong and growing ecosystem of educational apps. We’ll continue to support our Google Play for Education customers and the devices that they have purchased.”

In Deutschland ist das weniger wild, hier gab es Google Play for Education überhaupt nicht. Lediglich in den USA, in Großbritannien und in Kanada war das System verfügbar. Logischer Schritt, wenn sich Chromebooks nun einmal besser eignen als Android-Tablets und für Google sicher kein Rückschlag im Bildungsbereich.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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