Google Pixel bekommt versehentlich internes Android-Update

19. April 2017 Kategorie: Android, Google, geschrieben von:

Erinnert ihr euch noch daran, dass Google eine neue und verbesserte Version des Google Drive entwickelt? Das Problem war damals, dass man eine unfertige Version (interne Dogfood-Testversion) an Kunden als Update pushte und diese dann in Folge dieses Updates nicht mehr mit dem Google Drive arbeiten konnten. Nicht das erste Mal, dass der Anbieter unfertige Versionen seiner Software an Nutzer herausgab – und sicherlich auch nicht das letzte Mal. Den letzten Patzer hat man erst in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hinbekommen.

Hier pushte man ein knapp 70 MB großes Update an einige Pixel-Besitzer raus. Inhalt des Updates war dann eine für den internen Gebraucht gedachte Version von Android 7.1.2, die dann noch einen Mai-Patch in Sachen Security enthielt. Monatlich gibt Google einen Security-Patch heraus, Anfang Mai wird das Security-Bulletin erscheinen mit den Informationen, was dieser Patch mit sich bringt.

Kaputt machte das Update offensichtlich nichts, aber es ist schon ein starkes Stück, unfertige Test-Software an den Kunden rauszugeben. Nun gut: Dieser ist ja nicht gezwungen, das Update zu installieren (im Gegensatz zur Google Drive-Geschichte damals). Dennoch nicht so schön, kann ja im schlimmsten Fall doch mal etwas lahmlegen – und dann steht man doof da.

Wie man es macht, ist es wohl verkehrt. Gibt sicherlich Smartphone-Besitzer, die froh wären, würde mal ein Android-Update ankommen 😉


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