Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 2

14. Juni 2015 Kategorie: Google, geschrieben von: caschy

Google-Fotos

Wir kommen zum zweiten Teil unseres kleinen Blicks in das Angebot von Google Photos. Ersten Teil verpasst? Hier lang. Der erste Teil enthält einleitende Worte und erste Erklärungen zur Weboberfläche mit ihren Funktionen. Den Faden werde ich in Teil 2 weiterspinnen wollen.

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Nachdem wir die Filtermöglichkeiten hinter uns gelassen haben, kommen wir nun zum nächsten, dem dritten Punkt in der Navigation von Google Photos, wenn man ein Bild betrachtet. Dieser dritte Punkt ist schnell erklärt, handelt es sich doch hier lediglich um die Lupe. Diese Lupe kann man mit der Maus anklicken und so das Bild vergrößern, alternativ kann man dies auch mit der Maus (Scrollrad) oder den Tasten Plus / Minus justieren.

lupe

Beim Justieren immer im Bild: eine kleine Vorschau, welche anzeigt, welchen Bereich ihr gerade vergrößert. Bei besonders großen Bildern könnt ihr die zu suchenden Bereiche im Bild auch schnell erreichen, wenn ihr in der Vorschau den Vorschauausschnitt justiert.

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Direkt daneben befindet sich der vierte Punkt in der Ansicht. Das Infofeld. Hier sieht man Details der Kamera und des Fotos. Aufnahmedatum, Dateiname, Auflösung und auch Infos zur ISO oder Blende fehlen nicht. Wer mag, der kann im Feld Beschreibung noch eine Beschreibung dessen abgeben, was die Szenerie zeigt.

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Gleich daneben: Der Papierkorb. Er löscht logischerweise das Bild. Da wir in der Cloud arbeiten, wird dieses Bild auch auf den synchronisierten Geräten gelöscht. Gelöschte Bilder verschwinden erst einmal nicht für immer, es gibt bei Google Photos einen Papierkorb. Hier werden gelöschte Bilder bis zu 60 Tage vorgehalten und können einzeln oder im Rutsch von euch wiederhergestellt werden.

papierkorb

Hierfür einfach das gewünschte Bild markieren und in der rechten oberen Ecke einfach das „Rückgängig“-Symbol anklicken. Wer aus Privacy-Gründen nicht möchte, dass der Papierkorb 60 Tage vorgehalten wird, der kann diesen auch direkt leeren.

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Kommen wir aber nun zum letzten Punkt, den die Detailansicht eines Fotos für uns bereithält. Diese drei Punkte offenbaren in der Fotoansicht die Möglichkeit, das Bild im Original herunterzuladen – oder ihr könnt es einem Album hinzufügen.

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Achtet genau drauf: schaut einmal auf das Kreissysmbol meines Albums „Test“. Dies bedeutet, dass das Album freigegeben ist. Fügt ihr also Bilder zu Alben, so bedenkt eure Freigaben.

Hiermit wären wir schon aus dem Bereich der Einzelansicht raus und machen einen Blick in die Alben – und das, was Google Photos noch so bietet. Google bietet in den Einstellungen der Seite und in den Apps die Möglichkeit an, Kreationen vorzuschlagen. Ist diese Variante aktiviert, so wird Google Photos automatisch Collagen, Filme und Effekte anbieten und für euch automatisiert erstellen. So habt ihr halt in der Übersicht nicht nur Alben, sondern auch eventuell andere Dinge, die ihr über ein Dropdown-Feld aussuchen könnt.

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Alben enthalten logischerweise die von euch definierten Alben, Filme und Geschichten sind Dinge, die Google selber vorschlägt und die von euch gespeichert wurden. Die Vorschläge werden in der App mit einem Hinweis visualisiert, im Web findet ihr alle Vorschläge im Assistenten vor. Google versucht hier mittels Algorithmen besonders tolle Fotos zur Verfügung zu stellen, oder auch mit Musik untermalte Filmchen.

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Das können stilisierte Fotos sein, Collagen oder Bilderreihen, die Google zu einem Bewegtablauf zusammenklöppelt. Das sieht dann so aus. Ihr könnt diese Veränderungen verwerfen oder als zusätzliche Elemente in eurer Bibliothek speichern. Von Google automatisch angepasste Elemente erkennt ihr immer wieder, denn in der rechten oberen Ecke befindet sich immer ein Symbol mit Sternchen, das auf diesen Umstand hinweist.

bilder

Innerhalb der Ansicht mit den Alben lassen sich diese natürlich nicht nur anschauen, man kann auch welche erstellen. Hierfür muss man nicht zwingend neue Fotos hochladen, wer ein Album erstellt, der bekommt auch die Möglichkeit angeboten, Fotos aus dem Datenbestand zu nehmen. Übrigens: Fotos können in mehreren Alben sein, nehmen aber nur einmal den Speicherplatz weg, es ist einfach eine logische Zuordnung.

album erstellen

Ebenfalls werden keine Fotos gelöscht, wenn man ein Album löscht. Ein Album ist bei Google Photos eben nur die Verknüpfung zu einzelnen Fotos. Ein Album wird über das Plus-Symbol rechts neben dem Suchfeld erstellt. Hier markiert man halt gewünschte Fotos, klickt auf „Auswählen“ – fertig. Am Ende gibt es noch einmal die Großansicht und die Möglichkeit, das Album zu benennen.

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Das Menü des Albums befindet sich in der rechten oberen Ecke. Das Plus-Symbol erlaubt das nachträgliche Hinzufügen von Bildern, das Sharing-Symbol sorgt für die Möglichkeit des Teilens und die drei Punkte halten die Möglichkeit bereit, das Album zu löschen, umzubenennen oder es komplett als ZIP-herunterzuladen(wichtiger Punkt, wie ich finde).

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Ist ein Album von euch mittels Link geteilt worden, so taucht ein viertes Symbol auf, welches lapidar mitteilt: dieses Album ist geteilt. Neu hinzugefügte Bilder sind automatisch über die Freigabe zu erreichen.

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Es empfiehlt sich vielleicht, Bilder auch mal in Alben zu packen, dies sorgt für Übersichtlichkeit. Arbeitet Google normalerweise in der Hauptansicht chronologisch, so möchte man vielleicht eine Übersicht darüber haben, wie sich beispielsweise das Haustier oder das Kind über die Jahre entwickelt hat – oder man hat Urlaubsalben. Das ist nichts, was zwingend chronologisch sein muss, hier passt ein Album vielleicht doch besser.

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Die Suchfunktion gibt es dann ja auch noch. Ihr findet sie immer prominent ganz oben. Hier könnt ihr nach Dateien suchen – oder nach euren Beschreibungen. Google selber erkennt auch Orte anhand der Fotodaten und versucht zudem selber Objekte zu erkennen. In meinem Falle sind dies Personen, Orte oder auch Dinge. Google selber hat ein Stadion erkannt und schlägt mir dies vor:

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Google sammelt hier dann automatisch passende Fotos, es handelt sich also um smarte Anzeigen. Hier werden mit einem Klick auf das Suchergebnis eben alle erkannten Personen, Orte oder Dinge unter einem Label zusammengefasst, die Google so erkennt. Hierfür muss der Nutzer nichts machen, er muss nur den Erkennungsfähigkeiten von Google vertrauen. Fotografiere ich also die Stadien der Liga und Google erkennt meine Fotos, dann sortiert Google automatisch und sauber ein. Ich erreiche die passenden Fotos schnell per Klick.

Sollte die Gesichtserkennung bei euch in Deutschland nicht funktionieren, dann könnt ihr diese manuell freischalten, sofern ihr die Funktion nicht zu gruselig findet. Wie das geht, beschrieb ich in diesem Beitrag. In den USA ist diese Funktion standardmäßig freigeschaltet und sie erleichtert unter Umständen das teilen von Inhalten. Ich könnte meinen Freund auf Fotos haben und ihm meine Kreation schicken – die er automatisch in seinen Datenbestand übernehmen kann.

Bildschirmfoto 2015-06-13 um 10.39.00Google selber erkennt auch anderes, so kann man sich auf der Suchseite auch Kreationen, Videos, Inhalte aus dem Google Drive oder die zuletzt hinzugefügten Bilder anschauen. Sicherlich nicht ganz unwichtig für die, die Ordnung halten wollen und aus Übersichtsgründen Fotos gerne sortieren.

Übrigens: man muss aus der Suche nicht nur Vorgeschlagenes suchen / anklicken, man kann den Spaß auch selbst ausprobieren. Fußball fördert bei mir beispielsweise nicht nur Fotos aus dem automatisch erkanntem Bereich Stadien hervor, sondern auch meinen Besuch im Westfalenstadion in Dortmund – und suche ich nach Kirche, so finde ich die Reinoldikirche in Dortmund.

Bildschirmfoto 2015-06-13 um 10.39.37Weiter geht es mit Teil 3 meines Blickes in Google Photos hier. (Ab 14. Juni, 15:30 Uhr)



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Über den Autor: caschy

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