Google Now Erinnerungen lassen sich flotter erstellen

27. Juni 2016 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Google App Artikel LogoErinnerungen für Termine anlegen – sicher nicht nur bei mir eines der am häufigsten genutzten Spracheingabe-Features, egal auf welchem System. Eine Änderung beim Umgang mit der Erstellung von Erinnerungen gibt es von Google. Zwar konnte man schon immer Erinnerungen erstellen, diese mussten aber dann noch einmal bestätigt werden, entweder per Sprache oder per Tap auf einen Button. Dieser Schritt entfällt künftig, die Erinnerung ist dann erstellt, wenn sie erfasst ist. Nur falls man sie ändern oder doch nicht erstellen möchte, muss man einen zweiten Schritt gehen.

google_remnder

Das Ganze funktioniert nicht nur über die Spracheingabe, sondern kann auch getippt erfolgen. Aber gerade bei Spracheingabe ist es nun eben ein „Set & Forget“-Ding, das sich zudem sehr flexibel bedienen lässt. So muss man in Deutschland auch nicht zwangsläufig auf das 24h-Format achten, die Erinnerung wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt erstellt. Sagt man um 9 Uhr zum Beispiel, dass man um 8 Uhr erinnert werden möchte, wird automatisch 20 Uhr genommen, also immer die nächste Uhrzeit, die übereinstimmt.

Natürlich lassen sich die Erinnerungen auch direkt mit weiteren Parametern versehen, man muss dann nur die Ansage entsprechend erweitern. Während die Änderung an sich nur einen Button-Tap oder ein gesprochenes „ja“ spart, sollte sie dennoch dafür sorgen, dass die Erstellung von Erinnerungen flüssiger abläuft. Um die Karten angezeigt zu bekommen, müssen logischerweise die Google Now-Karten aktiviert sein.

Google scheint die neue Erinnerungserstellung schrittweise zu verteilen, wir hatten auf unseren Android-Geräten bisher kein Glück, bei Android Police sind nicht alle, aber einige mit dieser neuen Variante ausgestattet.


Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9079 Artikel geschrieben.