Google Music in Deutschland nutzen
November 17, 2011 Kategorie: Android, Google, Software & Co, geschrieben von: caschy
So Leute, nachdem ich hier gestern Abend alles über Google Music geschrieben habe und der Dienst nun offen ist, will ich eben noch verraten, wie ihr ratz fatz Google Music auch in Deutschland nutzen könnt. Wenn auch das Kaufen nicht geht, so habt ihr wenigstens Space für dicke 20.000 Songs, die ihr online speichern könnt und so auf euer Smartphone und euer Tablet streamen oder laden könnt. Da die Anmeldung über einen amerikanischen Proxy-Sever läuft empfehle ich vorab schon einmal eins: ändert nach dem Benutzen des Proxys euer Google Passwort.
Also, wir brauchen einen Proxy, für die Bequemlichkeit nutzen wir Firefox und die Erweiterung FoxyProxy. Wer Chrome nutzt, saugt sich eben Portable Firefox bei mir und installiert die Erweiterung, alternativ hier im Blog mal nach Chrome und Proxy suchen. In der Erweiterung FoxyProxy müsst ihr einen Proxy eingeben, der kurz mal für alle gilt, keine Sorge, ihr braucht das echt nur ein paar Minuten. Proxys aus den USA gibt es hier, müsst euch einen aussuchen. Der aus dem Screenshot ging bei mir:
So, nun seid ihr im besten Fall via des amerikanischen Proxy-Servers unterwegs. Ruft nun music.google.com auf und loggt euch erstmals ein. Ihr müsste dann nur noch die Geschäftsbedingungen akzeptieren und könnt direkt loslegen. Ihr könnt euch direkt den Music Manager herunterladen (Mac, Windows und Linux) und eure Musik in die Wolke jagen. Den Manager hatte ich bereits schon beschrieben.
Nachdem ihr euch einmalig via US IP eingeloggt hat, braucht ihr nie wieder einen Proxy! Das geht dann immer, auch aus Deutschland, ich selber nutze es schon seit Start des Beta-Dienstes. Für diesen Beitrag habe ich Google Music in Deutschland mit meine Zweitkonto freigeschaltet. Geht also. Auch hinterher ohne Proxy!
Ihr braucht die nagelneue Android-App für das Hören unterwegs? Ich habe euch mal meine Version von gestern Abend hochgeladen. Viel Spaß – Space für 20.000 Songs umsonst, auch aus Deutschland! (den Kauf hab ich noch nicht ausprobiert).
Viel Spaß mit Google Music in Deutschland!




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47 Kommentare zu “Google Music in Deutschland nutzen”
ml (
@signifikanten) sagt
Ich verstehe das nicht. Bei mir ging es und geht es – auch in der Beta – ohne größere Proxyeinstellungsdings, mit etwas warten. Auch die normale Musikapp auf dem Nexus S streamt brav vor sich hin.
Kommentar am 17. November 2011 um 09:14 geschrieben.
Timmaeh (
@TheTimmaeh) sagt
Schönes Ding! Probier ich gleich, wenn ich zuhause bin
Kommentar am 17. November 2011 um 09:16 geschrieben.
Peter (
@Linnewicz) sagt
Nutze die Firefox Erweiterung Stealthy. Damit geht es auch wunderbar.
Kommentar am 17. November 2011 um 09:19 geschrieben.
Volker A (
@vmoench) sagt
Danke für die App! Dir vertraue ich natürlich auch bei einem apk
Kommentar am 17. November 2011 um 09:22 geschrieben.
Maggo (
@MaggoLive) sagt
Läuft wunderbar und ist ne nette Aktion, allerdings funktioniert der Store (https://market.android.com/music) noch nicht in Deutschland
Kommentar am 17. November 2011 um 09:27 geschrieben.
0815User sagt
Und das läuft bei dir nun über dein Zweitkonto, oder kannst dich da einfach nach der Beendigung der Proxy-Geschichte wieder wieder mit deinem eigentlichen Account einloggen?
Kommentar am 17. November 2011 um 09:29 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
20000 Songs passen lockerst auf eine kleine 2,5″ USB HDD – wenn ich so gerne Musik höre, nehme ich die eben mit… oder so´n iPod, gibt doch welche mit 160 GB?
Verstehe gar nicht, wieso so viele so scharf darauf sind, das in der Cloud zu speichern?
Kommentar am 17. November 2011 um 09:32 geschrieben.
JSG sagt
@ml(#1):
Mit Einladung funktionierte es zu Beta-Zeiten auch ohne Proxy-Gedöns, ja. Jetzt gibt es aber keine Einladungen mehr.
@0815User(#6):
Hat Caschy doch geschrieben… Er nutzt seit eh und je die Beta mit dem Hauptkonto. Nunmehr hat er es, mit der Final-Version, mit dem Zweitsaccount versucht, und auch hier klappt es nach einmaligem Proxy-Gebrauch. Er hat also jetzt zwei Konten zur Auswahl – nicht entweder/oder!
@JürgenHugo:
Bevor ich mir eine doch recht teure 1,8″-HDD kaufe, oder auch bloß einen nicht so teuren 32GB-SD-Karte oder USB-Stick kaufe – warum nicht gleich online?
Abgesehen davon hat es Vorteile, WENN man dort dann Playlisten erstellt und pflegt. Ich genieße so den Komfort von Simfy: Wohin ich auch gehe, meine Musik und meine Playlisten laufen von jedem Computer mit Internetanschluss, und sei es bloß kurzzeitig für die Aktivierung des Offline-Modus.
Kommentar am 17. November 2011 um 09:46 geschrieben.
gabriel sagt
Irgendwie geht mir der WOW-Effekt an dieser ganzen Google-Music-Geschichte ab.
Abgesehen davon, dass es hierzulande nicht nutzbar ist, also dadurch nichtmal ein stinknormaler Shop wie iTunes, Amazon oder Saturn ist.
Durch irgendwelche Trickserei kann ich immerhin 20 000 meiner Songs ins Internet laden. Und dann? Ich könnte sie auf mein Handy streamen. Da es keine wirkliche mobile Flatrate gibt, bei der der Datenverbrauch egal wäre, muss ich im Hinterkopf, so wie früher zu Modem-Zeiten, den “Gebührenticker” behalten.
Wenn ich nun zwei Jahre ununterbrochen unterwegs wäre, um die 20 000 Songs auch zu hören, könnte ich das ja irgendwie noch nachvollziehen. Aber wer ist das schon…
Ich verstehe nicht ganz, warum es nicht mehr zeitgemäß sein soll, seine Songs auf ein Smartphone oder einen iPod zu spielen. Selbst wenn es nur 2000 sein sollten. Dann spielt der Aufenthaltsort keine Rolle, was heutzutage noch immer ein Argument ist. Nicht in jeder Ecke der Welt ist man mit einer lupenreinen Verbindung gesegnet.
Wie lange dauert es eigentlich, 20 000 Songs auf die Google-Server zu laden?
So aufregend es auch meistens sein mag, wenn Google einen “neuen” Service vorstellt, in diesem Falle halte ich das für eine Nicht-News. Hierzulande ist der Service praktisch ohne Belang mit seinen derzeitigen Beschränkungen.
Immerhin in den USA kann man Songs kaufen. So what? Das gibt es bereits seit Jahren.
Kommentar am 17. November 2011 um 09:57 geschrieben.
stiefa00 sagt
Kann man über den Proxy keine Musik kaufen? Das müsste doch gehn?
Kommentar am 17. November 2011 um 10:11 geschrieben.
Tim sagt
Google Music bringt nüchtern betrachtet nichts, was die Welt nicht schon hätte. Wenn man Musik in Deutschland kaufen will: iTunes, Amazon, Musicload (zu fairen Preisen). Wenn man in Deutschland Musik über mobile Endgeräte hören will und das geht auch umsonst: Grooveshark. Von Simfy auf dem PC einmal ganz abgesehen.
Wenn ich einen Song teilen will, dann teile ich den direkt Link zu Grooveshark per Facebook oder Google+.
Ich wüsste nicht, was an Google Music so innovativ wäre zumal man ja überall liest, das die Bezahlmethoden per Kreditkarte etc auch nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind.
Kommentar am 17. November 2011 um 10:12 geschrieben.
Boemmel (
@Boemmel72) sagt
Hallo cashy,
Kannst Du uns jetzt noch verraten, wie man die Google Music App auf ein deutsches Android Phone bekommt. Geht das auch einfach mit Proxy?
Kommentar am 17. November 2011 um 10:13 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@JSG:
“Bevor ich mir eine doch recht teure 1,8″-HDD kaufe, oder auch bloß einen nicht so teuren 32GB-SD-Karte oder USB-Stick kaufe – warum nicht gleich online?”
Na, SO teuer ist eine 2,5″ (nich 1,8″) aber nun auch nicht (vor allem, wenn die Flut in Thailand zurückgeht…)
“…meine Musik und meine Playlisten laufen von jedem Computer mit Internetanschluss, und sei es bloß kurzzeitig für die Aktivierung des Offline-Modus.”
Die 2,5″ kannste aber auch in jeden Comp reinstecken.
Ich mein ja eigentlich: es ist nicht besonders umständlich, die Musik mit sich zu führen, wenn man möchte, OHNE die in der Cloud zu haben.
Kommentar am 17. November 2011 um 10:25 geschrieben.
Malte sagt
Klappt 1a. Habe zwar Tor gewählt statt deiner Variante, aber TOP! Danke schön!
Kommentar am 17. November 2011 um 10:26 geschrieben.
caprice sagt
Bin ich jetzt blind oder gibt es in fünf Beiträgen zum Thema Google music keinen einzigen Link zur eigentlichen Google music website?
Kommentar am 17. November 2011 um 10:32 geschrieben.
BlonderJuengling (
@unterhosenboy) sagt
@Boemmel: Du musst dir die *.apk herunterladen, um die App auf deinem Smartphone installieren zu können. Der Download wurde im letzten Absatz des Artikels verlingt. Herunterladen, auf Smartphone kopieren, ausführen, App starten
Kommentar am 17. November 2011 um 10:36 geschrieben.
stiefa00 sagt
Hallo nochmal, also via Proxy (der von oben geht noch) konnte ich eben leider keine Musik kaufen. Wollte TimeToSayGoodBye von Andrea Boacelli kaufen und einem Apple-Jünger auf google+ sharen. http://www.Scha.de….
Ich kann zwar auf den Kaufbutton drücken, allerdings passiert dann nichts.
ABER:
Der Song des Tages kann geaddet werden: Why Stop Now (featuring Chris Brown) von Busta Rhymes
Musik kaufen und zwar jetzt wäre schon toll. Immer ein Kunde zweiter Klasse als Europäer bei google….
Kommentar am 17. November 2011 um 10:37 geschrieben.
Boemmel (
@Boemmel72) sagt
Danke. Habe ich doch glatt überlesen
Kommentar am 17. November 2011 um 10:38 geschrieben.
dischue (
@dischue) sagt
also da bin ich trotzem für das Speichern auf lokalem/portablen Datenträger, die Argumente für die Cloud überzeugen mich da nicht.
@JSG:
Playlisten passen ebesno gut auf Stick, Card usw. – wären so also auch dabei. Das syncen der Playlisten selbst dauert nur Sekunden – wenn ich die auf einem anderen Gerät haben möchte.
Wie schon erwähnt: nicht überall ist überhaupt das Netz so ausgebaut, dass Streaming problemlos funktioniert – um das zu merken, muß man aber mal raus aus der Stadt…
Nebenbei habe ich auch das Gefühl, dass beim Streamen der Akku schneller leer ist, als wenn ich normal von Card die Musik spiele.
und selbst, wenn ich statt meiner xyz GB-Sammlung “nur” 2 GB dabei habe – irgendwas passendes wird schon darunter sein.
Kommentar am 17. November 2011 um 11:01 geschrieben.
Raikato sagt
Ja schon richtig, dass des jetzt nix Besonderes ist. Aber als BACKUP für meine Mugge – Y Not?
Ihr kennt ja das Argument: Wenn das Haus abbrennt…
Kommentar am 17. November 2011 um 12:24 geschrieben.
benjamin sagt
@Boemmel: wenn du die google music app aus dem store haben willst, dann brauchst du ein gerootetes telefon und dann die app “market enabler” aus dem market. vorteil daran ist auch, dass du die updates aus dem market auch bekommst.
Kommentar am 17. November 2011 um 12:30 geschrieben.
mybecks (
@mybecks) sagt
Danke für den Tipp.
Hab dem US Proxy meiner Firma dazu benutzt. Funktionierte super
Kommentar am 17. November 2011 um 14:32 geschrieben.
wing sagt
Mit nem Windows Phone 7 Handy funktioniert Google Music sogar ganz ohne App direkt im Browser. Sogar im Multitasking als Hintergrund-Dienst und gesperrtem Bildschirm.
Kommentar am 18. November 2011 um 01:52 geschrieben.
Leif (
@MysteriousDiary) sagt
@was daran so besonders ist
Aus meiner Sicht der Artist Hub. Die Musiker haben an unseren käufen bisher fast nichts verdient und Google ist nun der erste große der den Musikern auch ohne großen Labels oder Zwischenfirmen (wie es bei itunes der Fall ist) eine Plattform bietet, 70/30 share ist etwas wovon Musiker sonst nur träumen können und dazu noch freie Preisgestaltung, kostenlose Samples, und eine super Marketingplattform für lau (fan page, youtube Anbindung, G+ share Möglichkeiten, Freunde können komplette ALben einmal gratis hören usw). Allein das Konzept ist unterstutzenswert.
Dazu ist die ganze eigene Musik per Browser zugänglich ohne sich mit Apps odeR so herumplagen zu müssen. Und dann auch noch in höherer Qualität als bei Amazon/iTunes. Das ganze wird dann sicher auch noch gut mit Android Bea, verknüpft werden.
Zum kauf in Deutschland, auch dieser geht. Zum kaufen eine US IP nutzen und bei seinen KK Daten die Adresse auf eine US Adresse umstellen – gibts bei borderlinx für lau.
Kommentar am 18. November 2011 um 04:46 geschrieben.
Dietmar sagt
@Leif Ich kann Dir nur zustimmen. Wobei die Bitrate der google-tunes (mp3 mit 320kbits) wohl nötig ist, um mit dem qualitativ hochwertigeren aac-Codec etwa von iTunes (dort mit 256kbits) mithalten zu können.
Kommentar am 18. November 2011 um 12:21 geschrieben.
Sebastian sagt
Bei mir klappt das nicht ,….
(
Also ich komme über einen US-Proxy zwar auf music.google.com aber wenn ich mich dann mit meinem Konto anmelde meckert er: “We’re sorry. Google Music is currently only available in the United States”
Und ich hatte mich schon gefreut, dass es klappt
(
Kommentar am 18. November 2011 um 14:59 geschrieben.
Enrico H. Jørgenson sagt
@Sebastian:
probier mal einen anderen proxy-server – bei mir hat’s auch erst mit dem dritten geklappt!
Kommentar am 18. November 2011 um 19:49 geschrieben.
Chris sagt
Schade, mit einem Google Apps Account hat es nicht funktioniert
Kommentar am 29. November 2011 um 22:08 geschrieben.
Don (
@schmidtmitf) sagt
Tja, bin zwar gut durchgekommen und habe auch den Music Manager runtergeladen.
Doch der will mein Passwort nicht akzeptieren.
Das war’s dann erstmal.
Kommentar am 27. Januar 2012 um 08:57 geschrieben.
Juergen sagt
Hi,
wo ist die app hin verschwunden?
thx,
J.
Kommentar am 27. Januar 2012 um 09:24 geschrieben.
wirpo032 (
@wirpo032) sagt
Wenn sich mir einer erbarmen würde: Ich habe mehrfach vergeblich versucht mir einen Google Music Account zu erstellen. Ich habe dazu sowohl die hier erläuterte Proxy Methode als auch per VPN (HotSpot Shield) probiert den Account zu erstellen. Scheitern tue ich allerdings immer wieder daran, dass er mich dazu auffordert meinen Account per Handynummer zu bestätigen. Ich habe allerdings nur eine Luxemburgische, Deutsche und Schweizer Sim. Wenn ich eine von denen eingebe, erhalte ich zwar eine Bestätigungs-SMS, kann den Dienst aber nicht nutzen, da er nicht für mein Land verfügbar sein. Irgendwer eine Idee wie man das umgehen kann?
…und wie schon erwähnt: Die App ist down!
Kommentar am 27. Januar 2012 um 15:28 geschrieben.
Uli sagt
Jo und bei mir kommt beim Bestätigen der Nutzungsbedingungen “Sorry, there was an error. Please try again later.”
Kommentar am 27. Januar 2012 um 21:59 geschrieben.
Uli sagt
Jetzt hat’s geklappt. Aber den Tipp mit Borderlinx kann ich nicht bestätigen. Mein Google Wallet ist jetzt aufgrund der von der Kreditkarte abweichenden Adresse gesperrt. Ich muss nun eine Kopie des Persos und meine letzte Kreditkartenabrechnung einscannen und hoffen, dass ein Verstoß gegen die AGB nicht zur endgültigen Sperrung führt. Das wäre für mich als Androide ziemlich blöd…
Kommentar am 28. Januar 2012 um 14:56 geschrieben.
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