Google Maps Navigation: Nachtmodus im Tunnel

26. Januar 2012 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Google Maps ist ein super wichtiger Bestandteil von Android, ich liebe die Karten, die immer wieder verbessert werden und in großen Gebäuden sogar indoor funktionieren. Nun bekommt man eine weitere Verbesserung in die Hand gedrückt, denn wer sein Smartphone zur Navigation mit dem Auto nutzt, der wird jetzt mit Nachtsicht beglückt. Quasi so, wie es bei Navigationsgeräten auch der Fall ist – die Darstellung wirkt leicht positiv invertiert – kennt man ja. Bin mal gespannt, wie lange sich normale Navigationssysteme noch auf dem Markt halten können. (via, via)

Über den Autor: caschy
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22 Kommentare

Rast 26. Januar 2012 um 08:43 Uhr

imho wird es, so lange man die Karten nicht Vollständig herunterladen kann, also von einem ganzen Land und nicht nur einer Route, normale Navis brauchen.

Jürgen (twitter ) 26. Januar 2012 um 08:46 Uhr

@Rast: geht bei vielen Navigations-Apps doch schon. Ich denke die Aussage war mehr auf reine Navigationsgeräte bezogen. Die Software von Garmin, Navigon und TomTom wird weiter bestehen.

Stefan 26. Januar 2012 um 08:46 Uhr

Solange, bis das GPS in allen Handys brauchbar ist und auch beim Autofahren durchgängige Signale liefert… wollte neulich in München per Samsung Galaxy und Google Maps mit dem Auto navigieren, das war ein absolutes Desaster, hatte nur alle 3-4 km mal kurz ein Signal, dann war’s wieder weg – hab mir dann an ‘ner Tanke einen Billig-Stadtplan gekauft und das Handy auf die Rückbank geschleudert:P

Jürgen (twitter ) 26. Januar 2012 um 08:50 Uhr

Galaxy und GPS sind ja eh so eine Geschichte für sich. Mit Blackberry, iPhone und HTC hatte ich auf diversen Autofahrten auch “nur” mit Google-Maps keine Probleme. Ein installiertes Navigon erleichtert es natürlich, da nicht noch viele Daten aus dem Internet gezogen werden müssen.

Heiko (twitter ) 26. Januar 2012 um 09:05 Uhr

Bin auch kürzlich vom Samsung Galaxy S aufs HTC Sensation umgestiegen; siehe da, GPS in Smatphones kann so geil schnell und präzise sein. Auch in Großstädten!

Harry 26. Januar 2012 um 09:14 Uhr

Wie lange sich normale Navigationssysteme noch auf dem Markt halten? Noch sehr sehr lange. Google ist für für mich nur eine Notlösung ansonsten kommt es nach wie vor nicht an vollwertige Navigationssysteme wie Navigon heran. Zudem ist die Routenführung und die Navigation eine einzige Katastrophe bei Google.

Jean 26. Januar 2012 um 09:31 Uhr

ich hätte mir ja gerne TomTom gekauft wenn es das für Android gäbe.
Offline Maps, Blitzer und Stauumfahrung fehlen in Gmaps noch.

gabel (twitter ) 26. Januar 2012 um 09:35 Uhr

@Harry: Kann ich absolut nicht bestätigen… einzig eine richtige Stauumfahrung fehlt mir bei Google. Ansonsten ist es super bequem einfach einen Kontakt im Tele zu wählen (eingetragene Adresse vorrausgesetzt), handy in die halterung einklinken und loszunavigieren. Ich nutze in Deutschland ausschließlich Google Navi… Im Ausland mangels günstiger Datentarife bzw. Sim-Wechsel-Terror dann eher Navigon (aber ebenfalls auf dem Androiden).

@caschy: Äh… einen Nachtmodus und einen Dämmerungsmodus gibt es doch schon länger, nur die Aktivierung auch in kurzen dunklen Abschnitten (auch bekannt als Tunnel), ist jetzt m.M.n. neu.

Tom C. 26. Januar 2012 um 10:10 Uhr

@gabel: Super bequem ist es auch sein Handy via Bluetooth mit dem Navi zu verbinden und dann einfach einen Kontakt zu wählen und loszunavigieren :)

Haf 26. Januar 2012 um 10:51 Uhr

“leicht positiv invertiert” – aha, wer da noch den Durchblick hat, der hat wohl auch außerhalb vom Tunnel den Tunnelblick. :D
Zum Thema, nette Funktion, dann blendet das Handy im Tunnel nicht so.
Für Inlandsreisen ist ein Handy schon ganz gut zu verwenden, auch die GMaps-Navigation taugt und Stauumfahrung bringt mir auch bei normalen Navis höchst selten was. Meistens heißt es dann nämlich nur auf der Strecke bleiben, weil umfahren auch nicht schneller wäre.
Da ich kein eigenes Auto habe, habe ich leider auch keine Autohalterung für’s Handy, und in den Geschäftsautos liegt meist zum Glück ein Navi bei, aber ansonsten würde ich durchaus die Handy-Navigation nutzen.
Muss das mal beim Fahrradfahren probieren. :D

luxifer (twitter ) 26. Januar 2012 um 10:58 Uhr

Das GPS Problem beim Galaxy S tritt freilich nur in der Herstellerfirmware auf. Bei sämtlichen auch nur halbwegs brauchbaren Alternativfirmwares gibt es das Problem nicht. “Kalt” bekomme ich mit meinem Galaxy S in höchstens(!) 10-15 Sekunden einen Lock, “warm” sogar noch schneller… Und wenn man nicht gerade durch einen längeren Tunnel fährt, wird der Lock auch gehalten.

lornz (twitter ) 26. Januar 2012 um 11:35 Uhr

Das Feature “Nachtmodus” ist aber nicht neu. Neu ist nur, dass es automatisch in Tunneln umschaltet.

gabel (twitter ) 26. Januar 2012 um 12:20 Uhr

@Tom C.: Klar, wenn das Navi (ob autointern oder extern) das beherrscht… man nicht gerade bt deaktiviert hat. Dann ist die Lösung natürlich noch bequemer.

Karsten 26. Januar 2012 um 12:27 Uhr

Der Markt für reine Navis wird sicher zurückgehen, meine auch irgendwo neulich gelesen zu haben, dass es TomTom nicht mehr sooo gut gehen soll. Trotzdem werfe ich im Auto immer noch lieber mein Navi an, schon allein weil mir die Smartphone-Navigation so fix den Akku leersaugt und außerdem hat das Navi einen schicken Halter und den optimalen Platz.

makiHD 26. Januar 2012 um 12:47 Uhr

@harry: erster GPS fix dauert bei meinem sgs 14sekunden. hab aber auch 2.3.6 JVU von Sam Firmware drauf- sehr empfehlenswert!

Thomas 26. Januar 2012 um 15:50 Uhr

hat mein Falk schon immer … Neben einer Weiterfahrt im Tunnel mit der letzten Geschwindigkeit, da kein GPS Empfang. Dann ist der Sprung am Tunnelende nicht so groß.

luxifer (twitter ) 26. Januar 2012 um 18:00 Uhr

@makiHD ach haben die das sogar in der Herstellerfirma endich hinbekommen? Gut zu wissen :)

makiHD 26. Januar 2012 um 18:23 Uhr

@luxifer. War bei mir schon seit 2.2.1 so, dass GPS schnell gefixt hat (ca. 30s). Ab 2.3.3 (Juni 2011) gings perfekt :) auch hab ich nie GPS-Sprünge oder solche Sachen :)

Ny 26. Januar 2012 um 22:52 Uhr

funzt 1a. wirklich heute schon getestet.

fnm 27. Januar 2012 um 10:47 Uhr

Schön, dass das Programm weiterentwickelt wird, aber solche “billigen” Updates sind doch offensichtlich nur dazu da, Schlagzeilen wie diese zu kriegen.
Ich hoffe auf andere Meldungen, z.b.
- Suche nach Zwischenzielen auf der geplanten Strecke ermöglicht
- einfache, intuitive Auswahl von selbst gespeicherten Orten ermöglicht
- Möglichkeit zur vernünftigen Eingabe von neuen ( privaten und öffentlichen) Karteneinträgen – aber ohne den Zwang, Latitude oder Google+ zu nutzen.
Die Stauvermeidung funktioniert meiner Ansicht nach gut, doch hier wäre Infos und Einstellungen zur automatischen Änderung von Routen wünschenswert.
Ich würde nach wie vor wechseln, wenn es die Alternative TomTom für Android gäbe.

Christian 27. Januar 2012 um 12:13 Uhr

Ich habe lange Zeit Navigon genutzt, bin jetzt auf Maps umgestiegen, weil die ständigen GPS-Probleme dort genervt haben.

Was definitiv ein Riesenmanko an Maps ist, ist die Sprachausgabe. Navigon schafft es, das ganze absolut natürlich klingen zu lassen, Google bei weitem nicht. Teils werden Straßen amerikanisch ausgesprochen, teilweise stimmt die Betonung überhaupt nicht, so dass man doch aufs Display schauen muss. Bin gespannt, wie es weitergeht.


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26. Januar 2012
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