Google in Russland im Visier der Kartellbehörden, muss Strafe für vorinstallierte Android-Apps zahlen

15. September 2015 Kategorie: Google, geschrieben von:

artikel google logoNicht nur in Europa muss sich Google den Argus-Augen der Europäischen Kommission stellen, auch in Russland haben es die Wettbewerbshüter auf den Konzern abgesehen. Dort soll Google seine Marktposition ausgenutzt haben, konkret geht es um vorinstallierte Apps auf Android-Smartphones. Der Fall wurde von Yandex, Googles russischer Konkurrenz ins Rollen gebracht und wird Google nun aller Voraussicht nach eine ordentliche Geldstrafe einbringen. 15 Prozent des Umsatzes in der betroffenen Region stehen als Strafe im Raum, der genaue Betrag soll am 28. September beziffert werden.

Um weitere Strafen zu vermeiden, muss Google zudem in Russland anders vorgehen, was die Bereitstellung von Apps angeht, darf Konkurrenz-Apps nicht mehr außen vor lassen. Andernfalls müsse Google mit weiteren Strafen rechnen. Google kommentierte dies bislang nicht, erklärte nur, dass man die Entscheidung analysieren werde. Yandex ist von der Entscheidung hingegen angetan und meint, dass diese den Wettbewerb wieder in den Markt zurückbringen wird.

Wird interessant zu sehen sein, wie Google in Russland nun vorgeht. Google lockerte bereits generell die Bestimmungen, welche Apps bei der Nutzung von Android vorinstalliert sein müssen, das dürfte für die russische Entscheidung aber nicht ausreichen, da die Suche und weitere Haupt-Apps von Google weiterhin vorhanden sein müssen.

(Quelle: Re/Code)

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