Google Ideas: Googles Thinktank soll bei der Verbrecherjagd helfen

18. Juli 2012 Kategorie: Google, geschrieben von:

Vor vier Tagen haben wir darüber berichtet, wie Facebook aktiv bei der Jagd auf sexuelle Straftäter und andere kriminelle Elemente vorgehen wird, indem man automatisiert verdächtige Chats scannen lässt. Jetzt berichtet Yahoo News darüber, wie Konkurrent Google ebenfalls auf Verbrecherjagd geht, dabei aber einen komplett anderen Ansatz wählt.

Mit Google Ideas hat das Unternehmen vor zwei Jahren einen Thinktank aus dem Boden gestampft, der nun den einschlägigen Behörden mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn es um die Bekämpfung von Verbrechen geht. Damit hat Google jetzt aber nicht die Einzeltäter im Blick wie Facebook beim Überprüfen von Chats, die sexuelle Übergriffe anbahnen könnten.

Stattdessen hat man eher das organisierte Verbrechen im Blick, beispielsweise Drogenkartelle. Wie man mit den Rechenzentren und Technologien Googles nun neue Strategien zum Bekämpfen dieser Organisationen erarbeiten kann, will man nun in Westlake Village, Kalifornien bei einem Treffen mit diversen Partnern herausfinden. Zu diesen Partnern gehören neben Vertretern der US-Regierung auch Berater der Vereinten Nationen und der Sohn vom kolumbianischen Drogen-Boss Escobar.

Was haltet ihr von diesem Ansatz? War es höchste Zeit, dass die Google-Suche nicht mehr nur nach Kätzchen, Fun-Videos und Shopping-Ergebnissen sucht, sondern auch nach kriminellen Subjekten? Oder denkt ihr eher, dass sich Regierungen nicht unbedingt auf einen Konzern wie Google verlassen sollten bei diesem sensiblen Thema?

Quelle: Yahoo News via WinFuture         Bild: Primerahora


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