Google Home: Vorgaben für OEMs, Kompatibilität mit SmartThings

2. Oktober 2016 Kategorie: Google, Hardware, Smart Home, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Google App Artikel LogoGoogle Home, die Google-Konkurrenz zu Amazon Echo, neue Details dazu werden wir wohl am Dienstag erfahren, ob es dann bereits auch ein fertiges Produkt gibt, ist allerdings offen. Gut möglich wäre es aber, es gibt nämlich zwei News, die ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Denn Google wird nicht einfach nur ein Stück Hardware bringen, sondern möchte auch von Herstellern, dass sie Home in ihre Produkte integrieren. Genauer gesagt, sollen sie ihre Google Cast fähigen Geräte mit Home-Funktionalität ausstatten – und dafür auf andere Anbieter (sprich: Amazon Alexa) verzichten.

Der Kampf der großen AI-Anbieter um den zentralen Platz im Haus ist in vollem Gange, insofern verwundert es nicht, dass Google hier versucht, andere direkt über die Hardware auszuschließen. Hersteller, die Google Cast (jetzt dann Google Home) einsetzen möchten, dürfen eben keine anderen Anbieter auch auf die Gadgets lassen. Das berichtet The Variety, Google soll dies im Juni mit 50 OEMs besprochen haben. Erinnert ein bisschen an die Vorschriften, die Google zur Nutzung von Android macht und könnte auch nach hinten losgehen.

Denn im Gegensatz zu Apple – Nutzer lassen sich hier bewusst auf ein relativ geschlossenes System ein – sind Nutzer von Google-Produkten die freie Wahl gewöhnt, sehen dies auch als großen Vorteil, sei es bei Smartphones oder Smartwatches. Nun kommt eben noch ein Home-Produkt, bei dem man dann zwar die freie Hardware-Wahl hat, dann doch aber nur auf Googles Dienste zurückgreifen kann.

Ein Bericht von Android Police legt außerdem nahe, dass Google Home auch direkt mit Smart Things-Produkten funktionieren wird, also eine Smart Home-Zentrale darstellen könnte. Smart Things ist Samsungs Smart Home-Plattform, die bereits viele Geräte aus diesem Bereich verbindet. Eine hohe Kompatibilität zu solchen Produkten ist sicher nicht die schlechteste Wahl, möchte man beim Kunden einen gewissen Kaufanreiz wecken. Keiner holt sich eine neue Zentrale, falls er bereits vernetzte Produkte verwendet und diese dann eventuell nicht mehr mit der neuen Zentrale nutzen könnte. Das Google Home bereits im Oktober noch verfügbar sein soll, ein durchaus sinniger Schritt.

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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