Google Home: Teardown bei iFixit offenbart gute Reparaturoptionen

7. November 2016 Kategorie: Google, Hardware, Smart Home, geschrieben von: André Westphal

google-home-teardown-4Die alten Bastler von iFixit haben dieses Mal Google Home in seine Bestandteile zerlegt. Ähnlich wie bei Amazons Echo handelt es sich hier um einen Lautsprecher fürs Smart Home, bei welchem die Bedienung via Sprachsteuerung sehr im Fokus liegt. Statt Alexa dient hier eben der Google Assistant als künstliche Intelligenz und damit Unterstützung für den User. Das Zerlegen des kleinen Kegels offenbart dabei einen Aufbau mit vielen, modularen Komponenten. Dadurch wird die Reparatur beim potentiellen Ausfall einzelner Teile erleichtert. Somit sind 8/10 Punkte beim Repairability Score dann auch das ansehnliche Ergebnis.

iFixit betont nochmals, dass Google beim Home Wert darauf gelegt hat sich im Design vom Amazon Echo zu unterscheiden. Das spiegelt sich etwa in der magnetischen Basis wider, die austauschbar ist, was wiederum neuen Farbvarianten Raum gibt. Schwierigkeiten machte beim Teardown vor allem das obere Board, welches mit reichlich Klebstoff befestigt ist.

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Wie man sieht, ist Google Home im Inneren dann nicht in schlichtes Weiß, sondern elegantes Schwarz getaucht. Bekommt man im Normalfall natürlich nicht zu Gesicht. Google Home nutzt zudem nur zwei Mikrofone, statt der sieben, welche Amazon Echo zu bieten hat. Auf dem Motherboard wiederum erspäht iFixit einen Marvell 88DE3006 Armada 1500 Mini Plus sowie ARM Cortex-A7für Medien, 256 MByte NAND-Flasg von Toshiba, ein SoC von Marvell für Wi-Fi, Bluetooth und NFC, einen Audioverstärker von Texas Instruments sowie 512 MByte DDR3-SDRAM von Samsung.

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Im Ergebnis soll Google Home dank weniger, beweglicher Komponenten und des modularen Aufbaus gut für geübte Hände zu öffnen und reparieren sein. Es kommen zudem nur Standard-Schrauben und -Anschlüsse zum Einsatz. Lediglich der DC-Anschluss ist fest auf dem Motherboard aufgelötet. Solange Google Home nicht ständig an- und ausgesteckt wird, sollte das aber bezüglich Abnutzung kein Problem darstellen. Somit scheint Google Home insgesamt sinnvoll aufgebaut zu sein und dürfte bei kleineren Defekten sogar eventuell selbst wieder flott zu machen sein.



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Über den Autor: André Westphal

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