Google Glass zerlegt: das steckt in Googles Datenbrille

12. Juni 2013 Kategorie: Google, Hardware, geschrieben von:

Es war diesmal nicht iFixit, die Google Glass als erstes zerlegt haben. Diesen Job erledigte Catwig in diesem Fall. Es gehört schon einiges dazu, ein sehr limitiertes Stück Zukunftstechnik einfach in seine Einzelteile zu zerlegen. Was aber zum Vorschein kam, ist durchaus interessant.

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Der schwierigste Teil ist wohl das Öffnen des Gehäuses, nachdem man die Technik-Einheit vom Rahmen löste, wo sie nur mit einer Schraube befestigt ist. Dort versteckt sich auch die Seriennummer des Geräts.

Die Display-Einheit kann durch Entfernen von Kunststoffkappen freigelegt werden, eine schwer zugängliche Schraube erlaubt dann den Zugang zu den Innereien des Bügels.

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Das Logic Board kann einfach herausgenommen werden, die Chips darauf sind mit Wärmeleitpaste zugekleistert. Entfernt man diese, kommen ein TI OMAP4430, 16GB SanDisk Flashspeicher und ein Elpida mobile DRAM Chip zum Vorschein.

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Die Einheit hinter dem Ohr des Trägers beherbergt den Akku. Dieser hat eine Kapazität von 2.1 Wh (entspricht ungefähr 570 mAh) und kann nicht gewechselt werden. Ein Stück weiter vorne befindet sich der Lautsprecher.

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Das Display besitzt eine Auflösung von 640 x 360 Pixel. Die Größe der Pixel beträgt dabei lediglich ca. 1/8 der Pixelgröße eines iPhone Retina-Displays.

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Das Kamera-Modul entspricht dem, was man heutzutage auch in Smartphones vorfindet. Es besitzt keine direkte Verbindung zum Display, beide kommunizieren unabhängig voneinander mit der CPU.

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Wie Catwig an Google Glass gekommen ist und viele weitere Bilder findet Ihr im Original-Artikel auf Catwig.com. Ganze Arbeit, die da geleistet wurde. Tech-Freaks sollten dort unbedingt einmal vorbeischauen.


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Quelle: Danke an Patrick Grämer!

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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