Google Glass: Patentunterlagen für Sportversion mit Kopfband aufgetaucht

28. November 2015 Kategorie: Google, Wearables, geschrieben von: Pascal Wuttke

Artikel_Google GlassBezüglich Google Glass kommt langsam, aber stetig wieder Leben in die Bude. Zumindest was die Frequenz der Gerüchteküche angeht. Eigentlich hatte Google das Projekt ja im Januar 2015 eingestellt, doch bereits damals ließ man ein Hintertürchen offen, sodass Fans der AR-Brille die Hoffnung seitdem hochhalten. Über die vergangenen Monate schwappten dann viele Gerüchte durch das Netz, dass Google wieder neue Leute für das Project Glass angeworben habe und zuletzt hörten wir, dass Google sogar drei neue Prototypen in der Mache haben soll.

Letzteres soll zum, erstmals im September aufgetauchten, Project Aura gehören, für das Google eben Mitarbeiter aus der Technikforschung von Amazon abgeworben haben soll. Was nun dran ist an den ganzen Gerüchten, weiß selbstverständlich nur Google selbst, aber für den Moment tauchen immer wieder neue Indizien für eine Wiederbelebung von Google Glass auf.

Bildschirmfoto 2015-11-28 um 15.27.08

Auch wenn es zuletzt hieß, dass Google eventuell an einer Glass-Version ohne Display arbeiten könnte, heißt dies nicht, dass die beiden anderen Prototypen auch ohne Display daherkommen. Ein paar Patentunterlagen, die nun beim US Patent and Trademark Office aufgetaucht sind, sprechen jedenfalls dafür.

Dort sieht man auf ein paar Skizzen einen Patentantrag auf eine Google Glass „Sport“-Version, die sich wie eine Art Sportband um den Kopf des Trägers legt. Die gewellte Form des Bands sieht gewöhnungsbedürftig aus, dürfte aber sicherlich von ergonomischen Gesichtspunkten her gut tragbar sein.

Google_Glass_patent.0

Unklar ist jedoch, ob dieses Band flexibel ist oder starr und aus welchem Material es gefertigt wird. dennoch sieht man auf der Skizze ganz klar das bekannte Glas-Prisma, welches bereits bei der ersten Google Glass als Display fungierte. Das Prisma sieht jedoch um einiges breiter aus, als das des Vorgängers.

(Quelle: CNET via The Verge)

 

Anzeige: Der neue Karriereservice von Caschys Blog in Kooperation mit Instaffo. Lass dich von Unternehmen finden. Jetzt kostenfrei anmelden!

Über den Autor: Pascal Wuttke

Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Pascal hat bereits 940 Artikel geschrieben.