Google Glass: jeder fünfte Deutsche könnte sich vorstellen, eine Datenbrille zu tragen

15. Mai 2013 Kategorie: Google, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Aris 1.006 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Diese repräsentativen Daten hat man hochgerechnet und folgendes Ergebnis erlangt:  fast 14 Millionen Deutsche können sich jetzt schon vorstellen, eine solche Datenbrille künftig zu nutzen.

Google Glass Bedienung

Jeder fünfte Bundesbürger (20 Prozent) äußert sein Interesse an einem solchen Gerät, das aktuelle Informationen wie E-Mails, Tweets und Co direkt ins Sichtfeld einblendet und erlaubt, Fotos und Videos aus dem Blickwinkel des Trägers aufzunehmen.

Dabei sind sich knapp 7 Prozent schon jetzt sicher, dass sie eine Datenbrille nutzen werden, rund jeder achte Befragte (13 Prozent) kann es sich vorstellen. Jeder Dritte (35 Prozent) ist hingegen skeptisch und will eher keine Datenbrille tragen, ein weiteres Drittel der Befragten will um die neuen Geräte einen großen Bogen machen (37 Prozent). Besonders interessiert an einer Datenbrille, wie sie zum Beispiel Google Glass eine ist, sind Männer und Jüngere.

Twitter-Google-Glass

Während nur jede zwanzigste Frau (5 Prozent) angibt, auf jeden Fall die Datenbrille einsetzen zu wollen, sind es fast doppelt so viele Männer (9 Prozent). Bei den 14- bis 29-Jährigen will rund jeder Achte (12 Prozent) ein solches Gerät auf jeden Fall tragen, bei den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder zehnte (10 Prozent). Deutlich zurückhaltender sind Ältere. Gerade einmal knapp 4 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und fast niemand aus der Gruppe der ab 65-Jährigen ist entschlossen, eine solche Brille aufzusetzen.

Hier muss man schauen, was unsere Zukunft so bringt. Sicherlich werden gesellschaftliche Diskussionen stattfinden, inwiefern eine solche Brille in bestimmten Situationen erlaubt ist. Aber dafür muss sich dieses Konzept ja erst einmal durchsetzen. Außerdem muss man bedenken, dass die erhobenen Zahlen ja keinen Anschaffungspreis bedenken. Die Zahlen würden sicherlich anders aussehen, wenn man Preise für eine finale Brille kennen und deren Nutzen einschätzen könnte.

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54 Kommentare

Konstantin Pistorius 15. Mai 2013 um 11:06 Uhr

Und ich bin mir ganz schön sicher, dass ich jeden, der so eine Brille aufhat, bitten würde, sie abzunehmen und zu verstauen, solange er mit mir redet oder sich sonst in meinem Umfeld aufhält.

franzi 15. Mai 2013 um 11:07 Uhr

Ich könnte mir vorstellen, das in den USA wo Kopfgeldjäger als Beruf erlaubt ist, so eine Brille gute Dienste leisten wird. Auch unserer Polizei könnte diese Brille bei einer Fahndung unterstützen. Also es wird schwerer in der Zukunft für die bösen Jungs.

Fabian 15. Mai 2013 um 11:08 Uhr

@Konstantin Pistorius: +1

Ich würde mir damit einfach verdammt affig vorkommen. Grade hier auf dem Dorf. Da wird man mit nem Smartphone schon dumm angeschaut.

porree 15. Mai 2013 um 11:17 Uhr

@Konstantin Pistorius
Dabei wünsche ich dir viel Spaß. Schade dass ich nicht weiß wo du wohnst, würde mich gerne in deiner Nähe aufhalten und dich auslachen wenn du mich aufforderst, die Brille abzusetzen.

Florian Oellerich 15. Mai 2013 um 11:17 Uhr

ich würde in jedem Fall eine solche Brille tragen. Interessiert mich doch nicht was andere über mich denken. Ich weis dass ich ein Geek bin und trage diese Information mit Freuden vor mich her, wie auch z.B. mit meinem Mario-Kugelschreiber in der Brusttasche vom Hemd.
Und Leute mit Datenschutzbedenken sollen einfach mal nachdenken. Das Ding ist so leicht dass man das Gewicht nicht einmal merkt, damit ist es schonmal leichter als viele neumodische normalen Brillen. Wie lange würde ein so kleiner Akku wohl halten wenn die Brille dauerhaft mit aktiver Kamera das Video in die Docs oder auf Youtube streamt? Vorher über Bluetooth oder WLAN auf das Smartphone versteht sich. ich gebe ihr keine Stunde, dann ist aus. Völlig an der Realität vorbei dieses Szenario, ein Beißreflex vor etwas Neuem, wie immer.

Maik 15. Mai 2013 um 11:18 Uhr

Komische Studie. Habe mir gerade die original Quelle durchgelesen und finde die etwas “dünn”. Als jemand der unter anderem Marktforschung studiert hat muss ich doch auch stark am “Design” der “Befragung” zweifeln:

“Bei den 14- bis 29-
Jährigen will rund jeder Achte (12 Prozent) ein solches Gerät auf jeden Fall tragen…”

Es ist unmöglich eine Aussage wie auf jeden Fall zu treffen, bei einem Produkt, welches man noch nicht selbst testen konnte. Und wie du schon schreibst, die Studie gibt keinerlei Bezug zu einem Preis. Natürlich ist das Interesse bei 100 Euro höher als bei 1000 Euro ;)

Auch halte ich “Interesse” für einen sehr dehnbaren Begriff. Auch ich habe Interesse an diesem Produkt, würde es auch mal testweise tragen. Dennoch bin ich skeptisch und glaube nicht, dass es Teil meines Alltages wird. Leider leben wir ja nicht gerade in einem digitalen Musterland und sind oft zu zaghaft, aber auch ich hätte Probleme, wenn mir überall Menschen mit Google Glasses begegnen, die mich ungewollt miterfassen. Als jemand der im Bereich der Softwareentwicklung für Tracking- und Profiling arbeitet muss ich nur 1 und 1 zusammen zählen. Die Gesichtserkennung ist schon sehr weit vorgeschritten und etliche Unternehmen würden viel Geld ausgeben, wenn Sie durch “Dritte” erfahren wo den Lisschen Müller gerade einkauft, vielleicht noch vor welchem Regal sie steht usw. Dazu muss man nicht mal das Individuum analysieren. Durch die Verbindung von Gesichtstracking und eine Analyse der Bekleidung kann auf gesellschaftliche Stellung, Alter usw. geschlossen werden. Das mag zwar Google alles nicht im Hinterkopf haben, aber mit Produkten wie den Google Glases, die als “virtuelles Auge” stets mit dem Netz verbunden sind, werden momentan die technologischen Voraussetzungen geschaffen.

Viele Grüße
Maik

Steffi 15. Mai 2013 um 11:21 Uhr

@Konstantin Pistorius: Damit wirst du richterlich keine Chance haben. Denn jeder kann sich aufhalten wie er will. Wir schauen düsteren Zeiten entgegen…

Maik 15. Mai 2013 um 11:22 Uhr

@porree

Der Konstantin würde dich vielleicht noch freundlich bitten. Andere würden dir das Ding einfach vom Kopf reisen und einmal drauf drehten und dann über dich lachen? Immer wieder erstaunlich wie wenig manch einer die Persönlichkeitsrechte eines anderen respektiert. Kannst du genau sagen was mit den durch deine Brille erhobenen Daten geschieht? Nein? Dann solltest du die “Ängste” deiner Mitmenschen nicht so leichtfertig abtun. Hab selber schon Zeitgenossen erlebt, die das Smartphone eines “fröhlichen Knipsers” im Brunnen versenkt haben, weil sie zufällig im Hintergrund waren…

bergzierde 15. Mai 2013 um 11:24 Uhr

Vor knapp 20 Jahren wurde man mit einem Handy am Ohr schief angeschaut.(So ein Spinner) In 10-15 Jahren rennt fast jeder mit einer Daten-Kontaktlinse durch die Gegend und keiner regt sich auf.

Jan 15. Mai 2013 um 11:25 Uhr

Ihr müsst das ganze mal so sehen:

Warum sollte ein ganz normaler Mensch in nächster Zeit einfach so eine solche Brille tragen? Etwa um das Smartphone zu ersetzen?

Der Ottonormalverbraucher wird die Brille in nächster Zeit sicher nicht in solch einer Weise tragen, wie er vielleicht ein Smartphone besitzt.

In bestimmten Situationen und Berufsgruppen hingegen ist der Einsatzzweck offensichtlich, und da wird die Brille, je nach Softwaresupport, sicher schnell Einzug finden (abhängig vom Preis). Stichwort Chirurgie, Polizei, Wartungspersonal etc.

Ich selber würde so eine Brille niemals als normalen Smartphone Ersatz tragen, nur, wenn ich eindeutig davon profitieren -> Augmented Reality.

porree 15. Mai 2013 um 11:27 Uhr

@Maik
Dann kommt ne Anzeige wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung. Ist mir doch egal ob das einige nicht wollen. Und deine “Zeitgenossen” sollten mal lieber einen Anti-Aggressions-Training besuchen.

Maik 15. Mai 2013 um 11:29 Uhr

@Steffi

Das ist aber so nicht korrekt. Man kann sich nicht aufhalten wie man will. Ich würde gern sehen, ob man mir es heute schon gestattet mit gezücktem Smartphone durch die Damenumkleide im Freibad/Kaufhaus/ usw. zu laufen.

Neulich wurde ich aus einem Warenhaus geworfen, weil ich es gewagt habe ein Etikett eines Produktes zu fotografieren, welches meine Frau für mich später kaufen sollte. Man warf mir Wirtschaftsspionage vor.

Bei einigen meiner Kunden müssen Werksfremde mittlerweile das (kamarafähige) Smartphone an der Pforte abgeben.

Niemand darf von dir ohne deine Einwilligung Video-, Audio- oder Bildaufnahmen anfertigen. Das gilt sogar auf öffentlichem Grund. Und das Hauptproblem ist und bleibt einfach, die Technologie von Glasses klingt spannend und nett, aber niemand kann mit Sicherheit sagen was die Unternehmen daraus machen. Wir alle haben gesehen was heute schon passiert (Bewegungsprofile von Apple usw. usw.) und das sind ja nur die Fälle die heraus kommen.

exts 15. Mai 2013 um 11:30 Uhr

bin im allgm. auch offen für neuerungen. aber unter datenschutz aspekten macht mir diese brille angst. sie scannt permanet die umgebung, kann alles und vorallem jeden aufnehmen und weiß auch wo – und sammelt damit unmengen an daten. und die kann kann man (also google) wundervoll verarbeiten. wenn sie ein namen zu meinem gesicht haben und viele leute eine google glass tragen und mir mehrmals am tag begegnen und auch noch hören was ich sage und alles auf den servern landet…dann finde ich das extrem unheimlich.

Patrick G 15. Mai 2013 um 11:33 Uhr

Anfangs sind alle erstmal etwas skeptisch. Natürlich sind die Möglichkeiten mit einer solchen Brille bislang noch nicht ausgereitzt und man muss erstmal sehen wo das ganze hinführt.

Ich persönlich bin einer solchen Brille ganz und nicht abgeneigt.

Nico 15. Mai 2013 um 11:33 Uhr

@franzi In den USA laufen schon Polizisten rum mit Brillen die den Einsatz aufnehmen. Kam mal irgendwann was zu im TV. Bringen tut das aber auch nicht viel. Machen die Polizisten bullshit, dann ist zufällig das Video beim übertragen von der Brille auf den Server kaputt gegangen oder aus versehen von einem externen, der nicht belangt werden kann, gelöscht worden oder es ist in den Weiten des Universums verschwunden

@Konstantin Pistorius: +1 auch von mir

Ich sehe das echt kritisch, wenn Leute mit Brillen rum rennen, die Aufnehmen können und alles im Internet vergleichen. Gut, Brillen mit kleinen Kameras die Filmen gibt es ja schon und die erkennt man mittlerweile auch kaum noch auf den ersten Blick. Ein Problem sehe ich aber auch ehr darin, dass dann irgendwer seiner Brille die Anweisung gibt “Wer ist denn das?” Es wird ein Foto gemacht, ohne das jemand das mitbekommt. Dieses wird dann mit eine Gesichtserkennung nach Leuten durchsucht (Ja natürlich nur der im Vordergrund und nicht denen, die dahinter stehen, ist klar ;) ). Anschließend wird bei Facebook und Google+ nach Infos gesucht. Und wie man diese kennt werden die Infos natürlich ausgegeben ohne dass weiter verwertet wird ;)

Maik 15. Mai 2013 um 11:36 Uhr

@Porree

Anzeige? Das etwas naiv oder? Anzeige gegen wen? Gegen Leute die ohnehin schon ein dickes Strafregister haben? Anzeige gegen Unbekannt? Wenn dir ein Wildfremder das die Glasses vom Äpfel haut und dir eine auf die Gosch, dann ist in 99,9% der Fälle kein Polizist da. Die Aufklärungsquote bei Diebstahl usw. ist in diesem Land unterirdisch mies. Gibt genug Zeitgenossen die Anti-Aggressions-Trainigs besuchen sollten. Ich melde mich aber nicht freiwillig denen das nahe zu legen.

Aber mal umgekehrt gefragt. Klar du stellst dein Recht raus machen zu dürfen was du für richtig haltest. Ist dir aber bewusst, dass du mit eine Technologie wie Glasses auch die Rechte anderer berührst und es deshalb nicht mehr dein eigenes Vergnügen ist was du tust. Glasses sind halt einfach kein rein modisches Gadget zum Ausdruck der eigenen Individualität oder des Stiles. Was würdest du tun, wenn dir heute einer kreuz und quer in der Stadt nachläuft und unentwegt sein Smartphone auf dich richtet. Würdest du nicht wissen wollen was der gerade da macht?

Bart 15. Mai 2013 um 11:50 Uhr

@Maik
Gegen wen? Ist doch ganz einfach: Glass hat den doch gerade gefilmt/fotografiert und ihn auch gleich im Internet gesucht/gefunden. :p

porree 15. Mai 2013 um 11:51 Uhr

@Maik
Ich würde ihn fragen warum ich so spannend bin. Des Weiteren hat niemand behauptet, mit der Glass in eine Frauenumkleide gehen zu wollen, oder in ein Schwimmbad, oder ins Kino, oder oder oder. Es geht einfach nur darum, dass ich das Ding tragen will wann es mir passt und die gegebenen Funktionalitäten ab und zu nutze. Dass die Glass dauerhaft aufnimmt und Daten abgleicht, wie oben weiter beschrieben, ist totaler nonsens und zeigt einfach nur, dass hier viele Leute palavern die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

“Ieh, das ist neu, das muss schädlich sein…”

Bestes Beispiel: StreetView

Bei Google war jeder dagegen, ein paar Wochen/Monate später ist MS rumgefahren um für Bing zu sammeln. Hat da jemand geklagt oder sein Haus verpixeln lassen? Nö.

mAtze 15. Mai 2013 um 12:09 Uhr

@porree… Leute so wie du, brauchen eben ständig solche Medien um auf sich aufmerksam zu machen. Man kann es auch anders nennen:

–> Bedeutungslosigkeit !!!!

Nico 15. Mai 2013 um 12:13 Uhr

@Porree StreetView ist das schlechteste Beispiel.
Google hat gesagt: “Wir fahren rum und machen das”. Darauf hin kamen die Klagen. MS hat nix gesagt sondern gemacht und hinterher gesagt “Wir haben das gemacht & hier ist das Online” Dann kamen die Klagen und Bing Maps hat hier in Deutschland Ihr “StreetView” gleich wieder deaktiviert weil denen das Pixeln zu aufwendig wurde.
Mal davon abgesehen, dass natürlich viele denken, dass wenn die bei Google widersprechen das bei MS auch nicht zu sehen ist. Aber das ist ein anderes Problem.

Zur Brille: Klar filmt die nicht dauer und klar schickt die nicht alles gleich ins Netz. Außer jemand sagt “Mach Foto” oder wie es schon gibt man macht eine Handbewegung.
& da es kein großen Speicher gibt ist das Foto gleich bei Google+.
& das Video bei YouTube.
& Google hat sicher auch nicht sofort die Gesichtserkennung angemacht um dir Infos zu einer Person zu geben. nene klar ;)

Und nein. Niemand hat behauptet in Frauenumkleiden zu gehen. Sowas kündigt man natürlich immer in Wochen vorher bei Bild.de an :-/

Jens 15. Mai 2013 um 12:14 Uhr

@porree: Also ich kenne Leute, die sich auch bei der Bing Streetview das Haus haben verpixeln lassen. Aber vielleicht sind das ja die einzigen, die Angst vor dem Angriff auf die Privatsphäre haben.

porree 15. Mai 2013 um 12:32 Uhr

@mAtze
Ich nutze diese Medien für mich. Aber danke für deinen sinnlosen Beitrag.

@Jens
Und ich bin derjenige, der in Bremen und Umgebung Fotos von verpixelten Häusern macht und diese via Panoramio der breiten Masse zur Verfügung stellt.

porree 15. Mai 2013 um 12:38 Uhr

Und nur um es klar zu stellen: Ich bin pro Datenschutz, anti Vorratsdatenspeicherung, anti Bestandsdatenauskunft, aber halt auch pro StreetView und Glass. Einfach weil es ein neues Zeitalter einläutet und nicht vorrangig zur Überwachung deutscher Bundesbürger missbraucht wird. Es ist ein Produkt für den Endkonsumenten, dass einige damit dann Schindluder treiben ist unwichtig. Der Großteil der Nutzer wird es legal nutzen und nicht mit Daueraufnahme durch die Innenstadt laufen um Personen so filmen, fotografieren und oder Facebook abzugleichen.

Maik 15. Mai 2013 um 12:56 Uhr

@Poree Streetview halte ich für einen ganz schlechten vergleich. Auch würde ich nicht sagen, dass ich keine Ahnung habe. Wie gesagt wir entwickeln Tracking- und Analysesoftware und ich würde schon behaupten zu wissen, das mancher Kunde sehr “gewagte” Vorstellungen hat was er wissen möchte.

Zu Streetview. Streetview ist nicht zu Vergleichen weil Streetview eine Momentaufnahme ist. Im schlechtesten Fall sind die Bilder irgendwann sehr veraltet. Ich habe mich damals auch darüber amüsiert, das manche Menschen die Fassade ihres Hause als Teil ihrer Persönlichkeit sehen. Bei Glasses ist es anders. Hier findet bzw. kann eine unmittelbare Datenerhebung und Verarbeitung statt finden. Ich betone ja auch ganz klar das KANN. Unter Streetview konnte ich mir nur sehr wenige Szenarien und Methoden vorstellen, wie man hier die Daten missbrauchen sollte. Bei Glases ist das anders.

Wie du in einem anderen Kommentar schreibst, nutzt du diese Medien für dich. Das ist aber immer mehr eine Illusion. Du wirst immer mehr zum Datensammler und sammelst auch die Daten von Dritten, welche evtl. alles möglich tun um nicht erfasst zu werden. Einfaches Gedankenbeispiel: Du sitzt in traurter Runde mit deinen Glasses und ein paar Bekannten. Dort sind zwei Hardcoreangsthasen drin, die sich allen Social Media verweigern. Deine Brill macht ein paar Pics und die Bilder gehen zu Google. Jetzt kennt Google zwei neue Gesichter, zu denen du vielleicht auch noch unabsichtlich die Namen gibst, den Ton kann man auch aufzeichnen. Über die Daten, die von dir und deinen Google bereits bekannten Freunden, kann Google nun auch Überlegungen zu den “neuen” jetzt “unfreiwillig” bekannten Menschen anstellen. Diese Vorgänge laufen ab ohne das die beiden “Angsthasen” jemals zu irgend etwas eingewilligt hätten. Das ganze mag im Zuge von einfacher Marktforschung harmlos sein. Wer aber mal das Vergnügen hatte mit Versicherungen zu arbeiten, der weiß, dass es da um viel “wichtigere” Themen geht. Wenn man plötzlich keine Risikolebensversicherung bekommt, keine private Krankenversicherung oder keinen Hausbaukredit und im Grunde nicht weiß wieso… Vielleicht hat die Versicherung über die öffentlich zugänglichen oder inoffziellen Datenquellen erfahren, dass man einen “riskanten” Lebensstil mit Party und Extremsport pflegt und lehnt einen deshalb ab usw. usw.

porree 15. Mai 2013 um 13:01 Uhr

@Maik
Glaubst du wirklich dass Glass alles und jeden in jeder Sekunde des Tragens aufzeichnet und an die Google’schen Server schickt? Klingt ein wenig paranoid, nicht wahr?

Maik 15. Mai 2013 um 13:02 Uhr

@Porree

Ich bin ja auch für neue Technologie. Aber was ich an deinen Aussagen bemängle ist, dass du zum einen dem Staat und seiner Sammelwut misstraust (wie ich übrigens auch) aber auf der anderen Seite Konzerne nicht mehr kritisch hinterfragst. Datensammelnde Konzerne sind aber nicht besser als Datensammelnde Staaten, zumal sich viele Staaten auch an den Daten der Konzerne bedienen. Ich unterstelle nicht einmal dem Nutzer das er Schindluder betreibt und mit “Daueraufnahme” durch die Stadt läuft. Es gibt allerdings oft keinerlei Möglichkeit zu prüfen ob das der Hersteller, App-Anbieter nicht vielleicht doch heimlich macht. Wie verarbeitet Facebook z.B. deine / meine Daten. Oder Google? Was wird genau erhoben, was wie verarbeitet usw. Das wird einem nicht gesagt. Es wird immer wieder beteuert, dass die Systeme sicher sind.

Vorgestern habe ich mal bei Apple meinen Fotostream gesäubert und festgestellt, dass ca. 20 Bilder von irgend einem mir fremden Menschen auf meinem Fotostream sind. Irgendwelche Fotografien von einem Meeting, Definitiv nicht von mir… IT-Technisch kann das passieren. Hätten auch Nacktaufnahmen von der Freundin / Ehefrau von jemand sein können, die ich als schamloser Mensch dann im Netz auf Reise geschickt hätte. IT ist eben nicht 100% sicher.

Maik 15. Mai 2013 um 13:08 Uhr

@porree

Nein das glaube ich nicht. Es muss auch nicht jede Sekunde sein. Es reicht auch jede halbe Stunde, oder Stunde. Die Frage ist nicht ob ich das glaube, sonder das ich es schlicht nicht weiß und das man es schlicht nicht ausschließen kann. Anfang der 2000er Jahre hat z.B. HP den Tintenfüllstand der Kundendrucker überwacht um regelmäßig zu erinnern das man neue Tinte kauft.ist ja keine schlechte Idee, nur wurde damals auch andere Daten übermittelt. Man hat dann beteuert, man baut das aus, was man aber zunächst mal nicht getan hat.

Und wie du gerade sagst: “glaubst du” umgekehrt gefragt:
Glaubst du, dass Google keine Daten an die Server sendet? Google lebt von Daten, das ist deren Geschäftsmodell, je genauer die Daten desto höher der Preis, den der Werbetreibende bereit ist für seine Werbung zu bezahlen. Es geht einfach nicht darum was wir glauben, sondern um das was wir wissen und hier fehlt es an der nötigen Transparenz und es hilft mir auch nicht wenn ein Konzern als ein Motto “dont be evil” hat.

Nicht falsch verstehen ich bin alles andere als ein Google-Hater, finde viele Dienste sehr nützlich, bin aber nach wie vor bei allem zunächst sehr kritisch eingestellt. Eben halt da wo ich begründeten Verdacht habe. Bei Streetview war das z.B. anders, da habe ich das nicht verstanden warum man so ein Geschrei veranstaltet.

porree 15. Mai 2013 um 13:10 Uhr

@Maik
Ich vertraue Google schon mehr als dem Staat, immerhin verdient Google Geld mit diesen (anonymisierten) Daten. Die werden schon gut aufpassen, dass die nicht in falsche Hände gelangen. Und wenn Google (insbesondere Android) einfach so Daten aufzeichnet und an die Google’schen Server schickt, glaubst du nicht dass das schon längst herausgekommen wäre? Insbesondere Android ist durch die große Moddingcommunity (xda-developers) schon sehr sehr sehr offen und wird regelmäßig geprüft. Da würde so etwas schon auffallen. Deswegen glaube ich auch nicht, dass Glass einfach Gesichter abgleicht, den Ton einer Gesprächsrunde (dein Beispiel) aufnimmt o.ä. gegen den Willen des Trägers macht.

Maik 15. Mai 2013 um 13:21 Uhr

Angenommen das ganze passiert nicht automatisch? Sondern geschieht im Zuge einer Verarbeitung beim Anbieter. Ich sagte ja gerade. Du weißt auch heute nicht was Google mit deinen gesammelten Daten genau macht. Anwendungsszenario. Du bist in einer Stadt unterwegs und möchtest z.B. infos zu einem bestimmten Gebäude Platz usw.
Heutige Hardware ist viel zu schwach, als das die Berechnungen des “gesehenen” on device statt finden können. Es muss also eine Bild, oder Tonaufzeichnung angefertigt werden, die auf leistungsstarken Rechnern ausgewertet wird und dir die Ergebnisse schickt. Nicht anderes macht z.B. auch Siri.

Jetzt stehst du in einem Straßenzug und möchtest z.B. ein paar Infos zu den Gebäuden, die Glasses machen ein Bild und dir werden die Ergebnisse virtuelle eingeblendet. Jetzt hast du mich aber gerade zufällig mit auf dem Bild wie ich aus einem Sex-Shop komme. Da deine Infos serverseitig ausgewertet werden, kann jetzt z.B. sein, dass der Anbieter / sagen wir Google, auch gleich mein Gesicht erkennt, dass meinem G+ Foto zuordnen und nun über mich weiß, dass ich z.B. gerne in einem Sexshop in der Mustermannstraße einkaufe.

Das soll jetzt nicht paranoid klingen. Es ist nur etwas was im Rahmen des technisch möglich ist und was man eben nicht ausschließen kann. Wie Cashy auch schon sagte in seinem Artikel, sind das die Themen mit der sich unsere Gesellschaft beschäftigen muss. Auch rechtlich wird das spannend. Es ist nämlich nicht so wie du das gesagt hast, dass man einfach was nutzen darf was man will. Ich hatte z.B. mal ziemlich ärger weil ich nach einigen Einbrüchen in der der Gegend eine Überwachungskamera installieren lassen habe und dort penibel drauf achten musste, dass diese Kamera nur auf mein Grundstück zeigt und nicht die öffentliche Straße filmt.

porree 15. Mai 2013 um 13:24 Uhr

Dein Sex-Shop-Szenario ist aber auch ohne Glass möglich. Deswegen verstehe ich die Hetze gegen diese Brille nicht. Sie erfindet nichts neu, keine neuen Features, nur eine andere Verpackung.

3lektrolurch 15. Mai 2013 um 13:24 Uhr

Da bei der Google Glass ja ständig von der Mißbrauchsmöglichkeit geredet wird mal eine Frage: Was bei dieser Art von Videoaufnahme jetzt so neu und so kritisch? Ich kann mir eine Knopfkamera auch schon jetzt in die Haare Pfriemeln (verkabeln oder auch nicht) und Gott+die Welt unauffällig aufnehmen – ganz ohne Brille und niemand kriegt es mit!

Maik 15. Mai 2013 um 13:33 Uhr

@3lektrolurch

richtig das könntest du schon heute. Nur wärst du einer von gaaaanz wenigen die das tut. Datensammeln und im großen Stile verarbeiten macht aber nur Sinn, wenn man viele Quellen hat. Es ist doch nicht aus der Luft gegriffen, dass eine flächendeckende Verbreitung von G Glass (sagen wir 5% der Menschen) ein viel höheres Potential für Missbrauch hat als ein paar wenige die heute ein auf James Bond machen.

@porree

Korrekt das ist schon heute möglich, was ja aber die Gefahr nicht besser macht. Heute ist wären die Anwendungsmöglchkeiten von G Glass vielleicht noch beschränkt, aber wenn man mal in der Materie drin ist, dann sieht man wie signifikant sich die Möglichkeiten im Bereich real time Tracking und real time analysis verändern und vermehren.

Und nochmals möchte ich betonen gegen diese Brille “hetzen” bringt nichts. Man sollte sich aber kritisch damit auseinander setzen und auch Argumente von “Gegner” nicht als Paranoia oder Angst abtun, genau so wie die “Gegner” nicht die Befürworter als Technik verliebte Geeks abtuen sollte. Solche Brillen haben eine berechtigte Zukunft und sind in meinen Augen nur ein Zwischenschritt bis zur vollständigen neuronalen Schnittstelle zum Gehirn.

Georg 15. Mai 2013 um 14:13 Uhr

Soweit ich weiß, darf ich Photos Dritter nicht beliebig hochladen oder an Dritte (Google) wetergeben, wenn diese nicht nur zufällig drauf sind (Panoramarecht). Wie soll Google Glass in D möglich sein?

@porree: Ich würde wohl in vielen Fällen gar kein Problem haben, von der Google Glass aufgezeichnet zu werden. Aber wenn ich von einem Glass-Nutzer erwarte, das Ding abzustellen, wird dieser das auch tun. Sonst sieht er mich 1.) nie wieder und 2.) hat gegebenfalls eine Klage am Hals. Und wenn ich ihn nicht verklage, werden sicher mal Anwälte vor die Knipse laufen und dann freundlich nach dem Namen des Glass-Nutzers fragen…
Und natürlich erfindet diese Brille einiges neu. Ohne die Glass kann nicht jeder einfach irgendwo eine Kamera aufstellen, es ist verdammt teuer und auch auf eigenem Grund nur eingeschränkt erlaubt. Die Cam macht die Überwachung omnipräsent, nicht nur die staatliche, sondern gegenseitige Bespitzelung von jedermann. Es ist mir dabei auch egal, wozu man die Daten einsetzt. Verliere ich etwa das Recht auf Selbstbestimmung, weil du dein Spielzeug einsetzen willst? Rechte hören da auf, wo man die anderer einschränkt…

porree 15. Mai 2013 um 14:29 Uhr

@Georg
Dann soll ein Anwalt mal versuchen meinen Namen zu erfragen. Er kann ja die Polizei rufen, fragt sich nur ob die deswegen überhaupt ausrücken.

Draco 15. Mai 2013 um 14:56 Uhr

So bald es sie für Brillenträger gibt werde ich sie sofort nutzen, da ich onehin immer eine tragen muß.

3lektrolurch 15. Mai 2013 um 15:12 Uhr

@Maik Da muß ich dir recht geben, eine eine einfache Möglichkeit für jedermann Videos aufzunehmen lässt den Missbrauch erst wahrscheinlich machen.
Bin mir ziemlich dass über kurz oder lang eine Videoaufnahme gesetzlich untersagt sein wird. Ich darf mir auch kein Radarwarngerät ins Auto einbauen. Alternativen zum Verbot wird es kaum geben, vlt eine helle LED, die bei Aufnahme für jeden sichtbar blinkt.

porree 15. Mai 2013 um 15:25 Uhr

@3lektrolurch
Du denkst wirklich dass Videoaufnahmen per Gesetz verboten werden? Mach dich bitte nicht lächerlich… Und zu deiner hellen LED: das lässt sich leicht modifizieren, vor allem bei einem offenen OS wie Android.

Tchooe 15. Mai 2013 um 15:34 Uhr

@porree:
Ich werde den Eindruck nicht los, dass du, ohne tatsächlich zu argumentieren oder die Argumente anderer auch nur ansatzweise wahrzunehmen, immer nur auf dein Recht pochst, zu tun, was du willst. Wir leben aber nicht mehr in der Steinzeit – da gab’s nämlich noch keine Google Glasses. :)

porree 15. Mai 2013 um 15:46 Uhr

@Tchooe
Nein, ich zeige nur auf, dass alles was Glass in naher Zukunft möglich macht, auch jetzt schon möglich ist. Teilweise sogar noch unauffälliger als mit der Glass im Gesicht.

Tchooe 15. Mai 2013 um 15:55 Uhr

@porree:
Dann hast du vermutlich Maiks Argumente nicht wirklich verstanden. Hinzu kommt dieser unterschwellige „ich will aber“-Tonfall – oder sollte es sich dabei um ein Missverständnis handeln?

Bine von noteboox 15. Mai 2013 um 17:17 Uhr

Ich denke da werden die Anschaffungskosten doch noch eine Rolle spielen. Aber das dachte man bei Appel auch das die Kosten die Leute abschrecken würden. Und was ist passiert?! Jeder muss es haben. Möglichst viel Hype um das Teil machen und schon läuft es.

porree 15. Mai 2013 um 17:18 Uhr

@Tchooe
Ich habe Maiks Argumente schon verstanden, nur akzeptiere ich sie nicht. Des Weiteren ist es kein “ich will aber”-Tonfall, sondern ein “ich werde es tun”.

Maik 15. Mai 2013 um 17:51 Uhr

@porree

Argumente tauscht man aus. Ich bin gerade irritiert in wie fern man Argumente “nicht akzeptieren” kann. Ein ignorieren konträrer Argumente zeugt von mangelnder Diskussionsfähigkeit und unterstreicht den Eindruck “ich will das haben und alles andere ist mir egal”. Was würdest du tun wenn der Gesetzgeber Google Glasses verbietet, genau so wie bereits heute der Einsatz von verdeckter Überwachungstechnik verboten ist?

Tchooe 15. Mai 2013 um 20:06 Uhr

@porree:
Wärst du meine pubertierende Tochter, würde ich dich jetzt „Trotzköpfchen“ nennen. :-D

@Maik:
Du sprichst aus, was ich meinte. Nur schöner formuliert. ;-)

porree 16. Mai 2013 um 09:01 Uhr

@Maik
Dann würde ich den Staat wieder etwas weniger “mögen”. Warum nicht gleich ein Verbot für alle Video- und Fotoapparate fordern? Dann verbieten wir am besten noch das händische Aufzeichnen von Gesichter. Schrift muss auch verboten werden. Bücher natürlich auch… Oh, wait, so etwas ähnliches gabs ja bereits vor 75 Jahren…

@Tchooe
Mir egal wie du mich nennst. Ich nenn dich dann einfach Schwabbelbacke. Warum? Einfach nur so aus trotz. ;)

Eduard Seifert 16. Mai 2013 um 09:07 Uhr

Irgendwie denke ich bei Google Glass immer an Daniel Suarez’ Daemon und Darknet.

Maik 16. Mai 2013 um 10:49 Uhr

@porree

So mein letzter Beitrag zu dem Thema. Ich habe ja schon mehrfach betont, dass nicht das Aufzeichnen das Problem ist, sondern die Verbindung zum Internet, die nicht nachzuvollziehende Verarbeitung auf externen (meist ausländischen) Servern. Bei der Fotografie oder Videoaufnahme kommen wir in immer ähnlichere Problemfelder, da auch moderne Kameras Standortdaten aufzeichnen und die Daten (sofern sie ins Netz geladen werden) verarbeitet und genutzt werden können. Es ist aber ein Unterschied, ob jemand mal ein nettes Urlaubsbild macht, wo ich zufällig mit drauf bin, oder ob signifikante Mengen von Menschen mit einem Gadget auf dem Kopf herumlaufen, welches ein virtuelles Auge mit Verbindung zu Netz hat. Ich glaube ich habe es schon mal erwähnt Tracking & Analysing macht nur Sinn, wenn es viele Quellen gibt.

Weil du übrigens das Thema vor 75 Jahre ansprichst, auch wenn ich glaube du übertreibst ein wenig und bestätigst gerade mal wieder Godwins’s Law, möchte ich dennoch darauf eingehen. Gerade diese Zeit ist Schuld daran, dass wir in Deutschland den Datenschutz enger sehen als es in anderen Ländern der Fall ist. Eine Datenbank in welcher die Daten X und Y über dich gespeichert sind mag zunächst nicht schlimm sein. Gibt es aber nun noch welche wo R, S und T und eine wo U, V und W über dich stehen kann man bei Zusammenschaltung der Quellen ein sehr genaues Profil über dich erstellen, welches dir auch zum Nachteil werden kann (Beispiel Kreditwürdigkeit etc.)

Noch ein Beispiel aus der Geschichte. Der Völkermord in Ruanda als das Abschlachten der Tutsi durch die Hutu, war nur in dem Ausmaße möglich, weil die ehemalige belgische Kolonialmacht darauf bestanden hat, dass die ethnische Herkunft / Stammeszugehörigkeit in den Pässen stehen muss. Ohne dieses Identifikationsmerkmal im Pass wäre der Völkermord in dieser Form gar nicht so einfach möglich gewesen. Aber nun genug der Geschichte.

porree 16. Mai 2013 um 10:53 Uhr

@Maik
Ich habe Godwins Law nicht umsonst in diese “Diskussion” eingebracht. Des Weiteren habe ich dir auch schon mehrmals erklärt, dass Glass ganz sicher nicht alles automatisch erfasst, aufnimmt, auf die Google’schen Server lädt und dort auswertet. Du behauptest das Gegenteil? Beweise es! Dass Nutzer Fotos machen und händisch auf die Server laden ist wieder etwas anderes. Aber es passiert halt nicht automatisch ohne zutun des Nutzers. Das wäre, wie schon einmal von mir geschrieben, schon längst durch die extrem große Modding-Community aufgedeckt und als Welle der Empörung durchs Internetz gerollt.

I’m out!

Jens 16. Mai 2013 um 11:31 Uhr

Ich finde es etwas seltsam das Personen ab 14 Jahren befragt wurden.
Mit 14 hätte ich so ein Ding extrem cool gefunden und es sofort haben wollen, aber nun halte ich da nicht umbedingt so viel davon.
Wir haben oft genug Bildschirme und Technik vor den Augen…das muss kein Dauerzustand werden!

Tchooe 16. Mai 2013 um 17:07 Uhr

@porree:
DAS sehe ich als Beleidigung. Ich hingegen habe dich nie mit irgendwelchen Schimpfworten tituliert.

Im Übrigen hast du mit deinen letzten Postings hinreichend bewiesen, dass du die Argumente anderer entweder nicht verstehen willst, was auf das aktuelle Durchleben einer Trotzphase hindeuten könnte, oder aber gar nicht in der Lage bist, die Argumente anderer zu verstehen. Anders erschließt sich mir nicht, wie du dermaßen unpassend darauf reagierst und insbesondere Maik Aussagen unterstellst, die er nie gemacht hat.

Kurz gesagt: Guten Appetit!
>

Tchooe 16. Mai 2013 um 17:15 Uhr

@Eduard Seifert
Was übrigens ein superspannendes Buch mit einem ähnlich hoffnungsvollen Ende ist wie der Film „Kingdom of the Spiders“.

martin 25. April 2014 um 16:38 Uhr

ich habe nix was ich Verstecken muss

martin 25. April 2014 um 16:43 Uhr

ich habe nix zu Verstecken deshalb brauche ich auch keine Ängste haben


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