Google Glass: 2015 soll neue Hardware mit Intel-Prozessor kommen

1. Dezember 2014 Kategorie: Google, Hardware, Wearables, geschrieben von:

Lange war es still um Google Glass, es wurde sogar schon das Ende der Google-Brille prophezeit. Ein Bericht im Wall Street Journal gibt jedoch einen anderen Ausblick auf die Zukunft von Google Glass. So soll es 2015 eine neue Version geben, die unter anderem einen Intel-Prozessor an Bord hat. Bisher ist Google Glass mit einem Prozessor von Texas Instruments ausgestattet. Intel wird dabei aber nicht nur den Prozessor zur Verfügung stellen, sondern auch an neuen Einsatzmöglichkeiten arbeiten und die Brille in Krankenhäusern und produzierende Formen promoten.

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Rund 300 Menschen sollen an Google Glass arbeiten. Google Glass wurde 2012 erstmals an Glass Explorer ausgegeben und als Consumer-Produkt platziert. Privatsphäre-Kritk sorgte dafür, dass Google Glass schnell mehr Schatten als Licht warf, da lag es nahe, die Brille für Arbeitszwecke zu nutzen. Aber Google sieht das anscheinend anders, gerade einmal 5 Prozent der Google Glass-Mitarbeiter sind für den Bereich Glass at Work verantwortlich.

Die neue Glass-Version soll vor allem eine längere Laufzeit mitbringen. Die aktuelle Version der Brille hält einen Tag durch, aber auch nur, wenn man nicht permanent filmt, dann ist der Akku nämlich schneller leer als man sich wünscht. Akkulaufzeit ist bei Wearables aktuell noch ein großes Problem, das sieht man auch an den Smartwatches, die täglich geladen werden müssen.

Der Deal mit Intel kommt vielleicht überraschend, Google und der Chip-Hersteller haben aber eine recht enge Beziehung. Google Server werden mit Intel bestückt, die selbst fahrenden Autos ebenfalls, außerdem treiben die beiden Firmen zusammen die Entwicklung von Android und Chrome OS voran. Intel ist im Bereich Wearables sehr aktiv, will dort nicht auch den Anschluss verpassen, so wie es bei Smartphones und Tablets der Fall war.

2015 soll dann das neue Modell kommen, unklar ist, ob die neue Version dann direkt für die Allgemeinheit bestimmt ist oder weiterhin nur über das Expplorer-Programm angeboten wird. Sicher scheint zumindest, dass Google an der Brille festhält und diese nicht einfach untergehen lässt.


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