Google Fotos: Mit Picasa bleibt die Ordnertrennung

25. Juni 2015 Kategorie: Google, geschrieben von:

So – wie fange ich denn diesen Beitrag am besten an? Damit, dass Google Fotos erst einmal keine klassische Ordnerverwaltung kennt? Ja, das dürfte passen. Google Fotos hatte ich hier schon etwas beleuchtet – der Dienst arbeitet nicht mit klassischen Ordnern, wohl aber mit Alben. Ladet ihr Fotos via Smartphone oder Browser zu Google Fotos hoch, dann landen diese erst einmal standardmäßig in der großen Übersicht.

Google-Fotos

Logo: ihr habt hier im Anschluss dann direkt die Möglichkeit, die Bilder in Alben zu werfen, doch wer große Mengen an Bildern hochlädt (die letzten 25 Camping-Urlaube mit Inge und Heinz inne Toscana!), der kann vor der anstehenden Sortiererei echt genervt sein. Wie geht man also vor, wenn man große Mengen von Bilderordnern in Google Fotos bekommen möchte?

Hier führen viele Wege nach Rom – und der wohl bequemste dürfte das alte Picasa-Programm sein, welches für Windows und euren Mac zur Verfügung steht. Wie das? Ganz einfach: Picasa kann Ordner synchronisieren, ihr müsst halt einfach Ordner in der Synchronisation angeben, die ihr auch online synchronisiert wissen wollt. Dann passiert nämlich folgendes: Picasa lädt alle Bilder direkt hoch, bewahrt hier aber auch eine etwaig vorhandene Ordnerstruktur der Root-Ordner, sodass ihr nicht mehr eingreifen müsst.

picasa

Lokale Fotoordner werden durch die Synchronisation mit Picasa zu Google Fotos geschossen, im Anschluss aber gleich in Alben gepackt, die ihr im Bereich eurer Alben einsehen könnt. Praktisch, oder?

Allerdings ist das Ganze mit einem Stolperstein verbunden. Habt ihr beispielsweise einen Ordner namens „New York 2015“, der weitere Unterordner enthält, dann wird jeder dieser Ordner als einzelnes Album behandelt, da Google Fotos weiterhin keine Unterordner als solches kennt. Nutzer sollten hier vielleicht vorab bedenken, ob eine Ein-Ordner-Strategie für ihre Fotos auch lokal möglich ist. Ebenfalls sollte man einplanen, dass Picasa noch die alten Speicherlimits hat, entweder es wird auf 2048 Pixel ohne Anrechnung verkleinert, oder man schießt die volle Größe hoch, die u.U. Speicherplatz kostet.

Sollten sich unter unseren Lesern welche befinden, die bereits große Archive in die Google’sche Cloud geschickt haben, so freue ich mich über eure Kommentare zu eurer Strategie.


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