Google Fotos: Einbindung von Google Drive kann sich lohnen

18. Juni 2017 Kategorie: Backup & Security, Google, geschrieben von: caschy

Ich schrieb es in früheren Beiträgen bereits, wie ich meine Fotos archiviere und sichere. Die Möglichkeiten werden heutzutage ja nicht weniger. Ich selber setze unter anderem auf ein verschlüsseltes Backup, welches die Inhalte in den Google Drive lädt. In Sachen Fotos hat dies aber einen Nachteil, denn verschlüsselte Fotos werden nicht von Google Fotos erkannt. Wer allerdings keine Probleme hat, seine Fotos unverschlüsselt bei Google zu sichern, der sollte vielleicht einmal die Methode über den Google Drive versuchen. Das hat alles seine Vor- und Nachteile.

Der Weg über den Google Drive bedeutet, dass man – sofern man nicht Symlinks nutzen will – seine Fotos lokal in den Google-Drive-Ordner legen muss. Des Weiteren muss man natürlich schauen, dass man genügend Speicherplatz bei Google hat, ich hatte mir seinerzeit 100 GB für knapp 20 Euro im Jahr gegönnt. In Sachen Fotos halte ich es recht knapp, in 20 Jahren schaue ich mir sicherlich keine 5.000 Fotos an, die zeigen, wie schön der Harz in Sachen Natur ist, ich selber schaue mir da eher Personen oder anderes für mich relevantes an.

Solltet ihr euch überlegen, eure Fotos mal extern zu sichern und dies unverschlüsselt, dann kann man sich gerne den Weg über den Google Drive in Verbund mit Google Fotos anschauen. Aktiviert man nämlich die Möglichkeit in Google Fotos (unter Einstellungen), dass man auch Fotos aus dem Google Drive sehen möchte, dann sieht man seine Sammlung in den Google Fotos im Web und der App, inklusive allen Bearbeitungsmöglichkeiten.

Was man bedenken muss: Google Fotos arbeitet etwas anders als eure eventuell vorhandene Sortierung. Viele Menschen sichern Fotos in Jahres- und Monatsordnern, eventuell nach Event getrennt. Das könnt ihr so über die Google-Drive-App hochladen, innerhalb von Google Fotos wird lediglich nach Datum angezeigt. Ihr könnt natürlich Alben in Google Fotos anlegen, diese sind aber nur dort vorhanden, in der gesicherten Ordnerstruktur ändert sich nichts. So seht ihr weiterhin in der Drive-Struktur eure bekannte Sortierung, in den Google Fotos aber die von euch eingestellte, bzw. die standardmäßige Sortierung nach Zeit.

Das nachträgliche Hochladen der Fotos über die Methode hat den Vorteil, dass man, sofern man etwas herunterladen möchte, die bekannte Sortierung vorhanden ist. Ein weiterer Vorteil ist, sofern man die Drive-App auf dem Desktop einsetzt, dass bei Synchronisierung auch sofort die Fotos auf dem Rechner landen, die man via Smartphone geschossen und gesichert hat. Und ganz ehrlich: Selbst wenn man es nicht dauerhaft machen möchte: Ein temporäres Hochladen von vielen Fotos fand ich auch angenehm, konnte ich doch so schnell die Spreu vom Weizen trennen.

tl;dr: Backup von Fotos, wenn auch unverschlüsselt ist möglich, in alt bekannter Sortierreihenfolge. Fotos lassen sich überall einsehen, unnützes schnell löschen.

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Über den Autor: caschy

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