Google Fotos: Aktuelle Kampagne kommt gut

21. August 2016 Kategorie: Backup & Security, Google, Internet, geschrieben von: caschy

artikel_google fotosGoogle hat in der letzten Zeit einiges getan, um den Dienst „Google Fotos“ zu verbessern. Logo, je nach Nutzung sind da einige Inkonsistenzen zu finden. Ich schrieb ja neulich erst darüber, wie sehr verbesserungswürdig ich das Sharing von Alben finde – und das, obwohl Google da schon nachgearbeitet hat. Dennoch muss ich Google Fotos ein Lob aussprechen – die aktuelle Kampagne mit den Werbespots spricht genau das an, was in Sachen Bildern zählt. Logo – wer Bilder nicht in der Cloud wissen möchte, der muss einen Bogen um Google Fotos machen. Google spricht im aktuellen Spot ganz klar die Realität vieler Menschen an, die ich auch beobachten konnte, wenn ich als helfende Hand in Sachen Backup von Smartphones eingreifen muss.

Google Fotos Browser

Wir fotografieren mit den Dingern so ziemlich alles. Und weil wir die Möglichkeit haben und nicht mehr wie früher Bilder für teuer Geld entwickeln lassen müssen, knipsen wir wie wild. Wir fotografieren digital mit Smartphones oder Kameras eben nicht nur 1x die Landschaft, sondern 20x. Und das gilt für alle Belange. Da bilde ich keine Ausnahme. Und so wuchsen auch bei mir die Bilderarchive in unschönem Ausmaß.

An freien Tagen hatte ich mich hingesetzt, meine Backupstrategien überdacht und mich auch gleich dazu entschlossen, Fotos zu sortieren.  Was für eine Arbeit, offensichtlich hatte ich mich zur Jahrtausendwende dazu entschlossen, mit der vermehrten Knipserei anzufangen. Ich löschte Zehntausende Fotos. Weil ich weiss, dass ich mir niemals mehr die zahlreichen Kurzurlabsfotos anschaue, auf denen 20x das Gleiche zu sehen ist. Ich schaue es mir auf wenigen Fotos an.

Ich gucke mir auch keine Fotos an, auf denen besonders toll die Silvesterrakete zu sehen ist. Das interessiert mich nie wieder – und der Krempel sieht jedes verdammte Jahr gleich aus. Wichtig ist halt, dass man sich irgendwie Gedanken um eine Sicherung macht. Apple kann das mit der iCloud, Android eben mit Google Fotos. Ja, es gibt natürlich andere zahlreiche Lösungen, aber nicht so gut auf Backup, Verfügbarkeit und Betrachtung gleichermaßen ausgelegt.

Google Fotos macht es einfach – das auch im Hintergrund. Und wenn es wirklich mal zu knapp wird in Sachen Speicherplatz auf dem Smartphone, dann drückt man den Knopf für die Speicherplatzbereinigung und gut ist – dann fliegt alles aus dem Speicher, was schon in der Cloud gesichert wurde. Hier muss man natürlich bedenken: will man die volle Auflösung der Fotos behalten, so sollte man ab einer bestimmten Fotomenge vielleicht Speicher bei Google kaufen – 15 GB sind für alle Dienste mit drin – und ein Mehr ist nun auch nicht so kostenintensiv. 100 GB? 2 Dollar im Monat. Eigentlich ein Witz. Könnte Apple auch besser lösen. 50 GB kostenlos für iOS-Nutzer. Wäre ja mal was.

Eine Internetverbindung haben wir eh immer. In der Cloud gesicherte Fotos können wir überall betrachten, diese auch herunterladen – egal ob bei Apple oder bei Google gelagert. Und die Betrachter für die Bilder werden immer smarter. Die Foto-Lösungen zeigen Gesichter, Orte und Dinge, nach denen ich suchen kann. Sie schlagen mir Geschichten und Kollektionen vor, die mein Fotoerlebnis verbessern sollen. Ich betrachte Google und Apple als Nutzer der beiden Fotodienste besonders kritisch, da ich ihnen etwas anvertraue, was mir heilig ist. Perfekt sind beide nicht. Im direkten Vergleich hat bei mir persönlich Google die Nase vorne – das gilt aber nur, so lange es nicht auf geteilte und gemeinsame Alben ankommt.

Wie eingangs erwähnt: Man muss der Cloud und der eigenen Account-Sicherheit trauen. Macht man dies, so bietet die aktuelle Zeit das wohl Beste, was man seinen Fotos antun kann. Und nein, dieser Artikel will niemanden auffordern, von seiner jetzigen Strategie abzuweichen – ich habe schließlich auch eine andere. Ich will lediglich darauf hinweisen, dass man vielleicht überhaupt mal an seine Fotos denkt – eine externe Festplatte oder ähnliches ist kein Backup. Ich habe in der letzten Zeit zu viele Menschen erlebt, die sich da leider überhaupt keine Gedanken drum machen.



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Über den Autor: caschy

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