Google Fiber: Kostenloses bis kostengünstiges Highspeed-Internet

27. Juli 2012 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

Zwei Jahre ist es her, da kündigte der freundliche Internet-Riese von nebenan, Google, eigene Internet-Zugänge an. Gestern hat man vermeldet, dass es los geht. Und, was kann so eine eigene Leitung von Google? Für den Preis von 70 Dollar pro Monat bekommt man die amtliche Leitung mit satten 1 GBit/s. Hierzulande findet man typischerweise die Standardleitungen wie 6, 16, 32, 50 und 100 MBit vor – und in den beiden bislang von Google Fiber versorgten Städten bekommt man ein Vielfaches. Unfassbar.

Macht sicherlich richtig Spaß, wenn die angefragte Gegenstelle auch mit annehmbaren Speed liefern kann. Momentan werden nur zwei Städte versorgt, Google bietet eine Art Vorbestellung an. Allerdings müssen sich in eurer Nachbarschaft genügend Leute finden, die mit einsteigen, erst dann werden von Google die Glasfaserleitungen gelegt. 70 Dollar – 1 GBit pro Sekunde – legt man noch 50 Dollar drauf, dann bekommt man für 120 Dollar sogar das volle Programm: 1 Terabyte Space bei Google Drive, eine Network Box, einen Datenspeicher (Storage Box), dazu die TV Box, ein Nexus-Tablet und eben die Möglichkeit, HDTV zu schauen.

Was auch schön ist? Kostenloses Internet! Es mag sich doof anhören, für mich gehört das Netz mittlerweile zur Grundversorgung und Google geht mit der Stellung eines kostenlosen Internet-Zugangs einen mutigen Schritt, der dem Konzern sicherlich den Hass der Betreiber einbringen wird. Das kostenlose Angebot von Google verspricht keine Highspeed-Zugänge, sondern spricht lediglich von kostenlosen Internet mit der heutigen „Durchschnittsgeschwindigkeit“ – dies entspricht 5 MBit/s im Down- und 1 MBit/s im Upstream.

Alle Angebote von Google müssen natürlich plus Steuer gesehen werden, bei der kostenlosen Variante kommen 300 Dollar einmalige Einrichtungsgebühr hinzu. Doch wenn ich die Features in Relation zum Preis sehen und feststelle, dass es keinerlei Traffic-Begrenzung gibt, dann muss ich leise in mich hinein weinen. Klar, wahrscheinlich lachen wir in ein paar Jahren über die heutigen Geschwindigkeiten – aber warum zum Teufel muss das so lange dauern? 🙂


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