Google experimentiert mit Social-Features in den Suchergebnissen

6. März 2016 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: André Westphal

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Google experimentiert aktuell in den USA mit dem Anzeigen spezieller Beiträge in den Suchergebnissen. Am Projekt nehmen aktuell nur lokale Geschäfte teil, es ist aber auch die Ausweitung auf größere Unternehmen, Verlage und auch Prominente denkbar. Im Grunde wird ähnlich wie im sozialen Netzwerk Twitter eine Art Feed implementiert. Interessiert sich ein Nutzer für einen der Beiträge, kann er ihn auswählen, um mehr Details zu erfahren.

Aktuell handele es sich laut Google aber nur um einen Test. Das Projekt hat weder einen offiziellen Namen, noch ist klar, ob man es jemals großflächig ausrollen werde. Angezeigte Beiträge in den Suchergebnissen lassen sich sogar teilen, nicht aber direkt kommentieren. Ähnliche Techniken setzt Google derzeit auch im Rahmen der US-Präsidentschaftskampagne ein und bindet Beiträge, Bilder und Videos direkter in die Suchergebnisse ein.

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Überraschend ist es nicht, dass Google versucht mehr Dynamik und soziale Interaktivität in seine Suchergebnisse zu bringen. Auch für viele Unternehmen dürfte das Prinzip interessant sein. Wie gesagt, ist derzeit aber noch offen, ob Google es vielleicht doch bei einem Experiment belässt und auch ob die Initiative in nächster Zeit überhaupt in Deutschland starten könnte.

(via TheVerge)


Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

stefan 6. März 2016 um 17:51 Uhr

Ich verstehe auch nach mehrmaligem lesen nicht um was für Beiträge es sich handelt. Für mich sieht das Bild allerdings wie Werbung aus.
Was sind das denn für Beiträge? Woher kommen die? Wonach wählt Google die denn aus? Und warum ist das ein Feature das DuckDuckGo auch unbedingt implementieren sollte? 😉


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