Google erweitert Informationsdatenbank von Safe Browsing, damit Webmaster schneller Sicherheitslücken schließen können

24. September 2016 Kategorie: Backup & Security, Google, Internet, geschrieben von: Benjamin Mamerow

Google App Artikel LogoMittlerweile seit über neun Jahren können sich Webmaster bei Sicherheitsproblemen ihrer Websites in der Search Console von Googles Safe Browsing Hilfe suchen, um diese Probleme zu beseitigen. Sind sie sich anschließend sicher, dass sie ihre Sites von allen Risiken befreien konnten, haben sie die Möglichkeiten, diese noch einmal auf Probleme prüfen zu lassen. So sollen auch betrügerische Websites und „unerwünschte Software“ kein Problem mehr darstellen. Damit man es den Webmastern zukünftig noch einfacher macht, Lösungen für ihre Probleme zu finden, hat Google nun das Portfolio an Informationen in der Datenbank deutlich erweitert.

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„Die aktualisierten Informationen bieten detailliertere Erläuterungen zu sechs verschiedenen von Safe Browsing erkannten Sicherheitsproblemen. Hierzu gehören Malwareirreführende Seitenschädliche Downloads und ungewöhnliche Downloads. Durch diese Erläuterungen erhalten Webmaster mehr Kontext und genauere Angaben zu den von Safe Browsing festgestellten Problemen. Darüber hinaus bieten wir maßgeschneiderte Empfehlungen für jede Art von Fehlern, darunter Beispiel-URLs, mit denen Webmaster die Quelle des Problems identifizieren können, sowie spezifische Korrekturmaßnahmen, die Webmaster zur Behebung des Problems ergreifen können.“

Damit wirklich jeder seine Webseite so sicher wie möglich halten kann, empfiehlt das Entwicklerteam, die eigene Site bei der Search Console anzumelden, selbst dann, wenn bisher keine Probleme aufgetreten oder zumindest aufgefallen sind. Im zugehörigen Forum des Dienstes helfen unter anderem auch Mitarbeiter von Google dabei, jedes Hickup Deiner Website zu beheben.

Ich denke, dass gerade für unerfahrene Webmaster, die möglicherweise gerade ihre erste eigene Seite ins Netz gestellt haben, die Search Console ein guter Weg ist, seine Inhalte so sicher wie möglich zu halten. Der Profi könnte eher dazu neigen, selbst für die Sicherheit sorgen zu wollen, bevor er alles Google überlässt.

(via Google Webmaster-Zentrale Blog)


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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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