Google erwarten empfindliche Strafen im Streit über Android mit der EU

2. Oktober 2016 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Google App Artikel LogoGoogle und die EU, nicht immer eine gute Mischung. So auch in dem Fall, der die europäischen Wettbewerbshüter bereits seit 2013 beschäftigt und sich auf Vorgänge seit 2011 bezieht. Google soll durch finanzielle Anreize die Hersteller dazu bringen, Google als einzige Suche auf Smartphones mit Android-Betriebssystem zu installieren. Gleichzeitig soll Google mit dem Vorinstallationszwang für bestimmte Apps aufhören, Google nutze dadurch die marktbeherrschende Stellung von Android aus. Herstellern dürfe nicht mit Strafen gedroht werden, wenn sie sich nicht an Googles Vorgaben haben, steht in dem 150-seitigen Dokument, das Google bereits im April erhalten hat.

Belohnt haben soll Google die Hersteller dafür, wenn sie den Google Play Store und die eigene Suche in das System integriert haben. Die Zahlungen dafür sollen gestoppt werden. Die Strafen sollen bei Nichteinhaltung hoch ausfallen, sie könnten sich laut Reuters an den Einnahmen durch europäische Nutzer über AdWords, Produktanfragen in der Google Suche, Play Store Apps und AdMob definieren.

Google scheint gewillt, den Forderungen zumindest entgegenzukommen und äußert sich folgendermaßen:

„We look forward to showing the European Commission that we’ve designed the Android model in a way that’s good for both competition and consumers, and supports innovation across the region.“

Man darf gespannt sein, wie und ob das einmal ein Ende finden wird. Google und die Wettbewerbshüter der Europäischen Kommission befinden sich praktisch fortlaufend in Verhandlungen, mehrere Baustellen gleichzeitig gibt es. Auch die vertikale Suche der Google Suche ist aktuell noch Bestandteil eines Streits, hier könnten ebenfalls noch Strafen auf Google zukommen.

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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