Google: Entwickler dürfen nicht mehr unsauber Apps bewerben

29. März 2014 Kategorie: Android, Google, geschrieben von:

Google hat in einer E-Mail allen registrierten Entwicklern aktualisierte Bestimmungen zukommen lassen, die durchaus auch für Nicht-Entwickler interessant sind, denn die neuen Bestimmungen scheinen durchaus gemacht, um Kunden ein besseres Erlebnis mit den im Play Store enthaltenen Apps zu bieten.

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Google stellt noch einmal klar, dass man sexuell eindeutiges Material nicht wünscht, gerade in Hinblick auf minderjährige Benutzer. Ebenfalls wichtig und richtig: Apps dürfen nicht durch trügerische Anzeigen auf Webseiten beworben werden, ebenfalls ist das Anzeigen nachgeahmter Benachrichtigungen und Warnungen von Systemen, Diensten oder Apps untersagt, um den Nutzer zum Download zu überreden.

Auch ist unerwünschte SMS-Werbung verboten oder auch Werbung oder Methoden, die zur Umleitung auf Google Play oder zum Download der App führen. Gerade hier hat Google doch selber ein sehr großes Problem, denn durch Google Adsense-Netzwerke werden doch Leser von Webseiten oftmals automatisch in den Apple App Store oder den Google Play Store geschickt. Eine Geschichte, die ich hier niedergeschrieben habe.

Weiterhin wurde der Bereich Spyware und Phishing noch einmal überarbeitet, so dürfen Produkte, die Nutzern als Lösungen zur Spionage oder geheimen Überwachung angeboten werden, nicht mehr angeboten werden. Eine Android „Überwachungskamera zur Spionage“ sollte in Zukunft also lieber eine andere Beschreibung nutzen.

Die neuen Bestimmungen gelten für alle Apps, neu eingestellte Apps müssen sich daran halten, alte Apps, die nicht in diesen Rahmen passen, sollten von Entwicklern entfernt werden, da sie bei Entdeckung aus dem Google Play Store entfernt werden könnten. Hier sollte Google gleich mal hart angreifen und Apps suchen, die anderes agieren, ich behaupte, dass dann der Store locker um 50.000 Apps ärmer ist.


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