Google entschuldigt sich für misslungenen Mic-Drop-Aprilscherz und erklärt Problematik

2. April 2016 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel google logoGestern war bekanntlich der 1. April, Zeit für mehr oder weniger witzige Scherze, natürlich auch im Netz. Google hat nicht nur einen, sondern zahlreiche Scherze vorbereitet, mit der Mic-Drop-Funktion in GMail ging man aber offenbar einen Schritt zu weit. Bereits im Laufe des Tages stellte Google den Scherz wieder ab, er wurde von einigen Nutzern als weniger witzig empfunden, als sie die Funktion aus Versehen nutzten. Nun hat Google noch einmal per Update nachgelegt und entschuldigt sich für den Scherz, erklärt außerdem, warum genau es so problematisch war.

micdrop

Google hat aber auch daraus gelernt, das neu angeeignete Wissen teilt das Unternehmen auch mit den Nutzern. Google weiß jetzt, dass

1. man die Nutzer vor der Aktivierung des Features fragen hätte sollen.

2. man die Positionierung des Buttons nicht genug bedacht hat. Er war zu nah an den normalen Senden-Buttons.

3. es einen Bug gab, der die Mic-Drop-Funktion auslöste, auch wenn man den Button gar nicht zum Senden nutzte.

Tja, nicht alles, was man selbst für witzig hält, ist eben auch für alle anderen witzig. Dass man nun im beruflichen Umfeld Ärger bekommt, wenn man auf einen Aprilscherz von Google hereinfällt, liegt wohl weniger an den Nutzern selbst als an denen, die sich daran stören. Zumal Nutzer von Google Apps Business, Government oder Education die Mic-Drop-Funktion zu keinem Zeitpunkt angeboten bekommen haben.


 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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