Google: Deepmind AI soll schon bald drohende Erblindung erkennen können

6. Juli 2016 Kategorie: Google, geschrieben von: Benjamin Mamerow

GoogleLogo150Künstliche Intelligenz existiert schon lange nicht mehr ausschließlich in Computerspielen. Sie übernimmt Entscheidungen in betrieblichen Prozessen oder schlägt den weltbesten Go-Spieler, Lee Sedol, in einem Match. Dies hat eine KI aus dem Hause Google geschafft, genauer gesagt eine KI der Google-Abteilung Deepmind. Nun möchte man diese Intelligenz und die dahinter agierenden Algorithmen nutzen, um in der Medizin dahingehend Unterstützung leisten zu können, wenn es darum geht, Augenerkrankungen und eine nahende Erblindung frühzeitig erkennen zu können.

Dafür hat sich das Team von Deepmind mit dem britischen National Health Service und dem in London befindlichen Moorfields Eye Hospital zusammengetan. Gemeinsam soll nun ein System entwickelt werden, welches anhand von einem simplen Scan des Auges eines Patienten erkennen kann, ob dieses möglicherweise erkrankt ist und ob eventuell sogar die Gefahr der Erblindung besteht. Das Entwicklungsteam von Deepmind wird einen KI-gestützten Rechner mit Millionen einzelner Bilder von Augen-Scans anonymer Patienten füttern, um seinem Algorithmus alle Formen von Augenerkrankungen anzulernen. So sei das Risiko zu Erblinden bei Diabetes-Erkrankten 25 Mal höher als bei Patienten ohne Diabetes.

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“If we can detect this, and get in there as early as possible, then 98% of the most severe visual loss might be prevented,” Mustafa said. And indeed, allowing a computer to do most of the hard work would help immensely in increasing both the speed and the accuracy of a diagnosis, potentially helping the sight of thousands to be saved.“

— Mustafa Suleyman, Mitgründer von Deepmind

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Zu der Idee der gemeinsamen Zusammenarbeit kam es, als Pearse Keane – einer der Doktoren im Moorfields Eye Hospital – so begeistert von der Bilderkennungs-Leistung der Deepmind KI war, dass er Mustafa Suleyman kontaktierte und ihm vorschlug, die Technologie für medizinische Zwecke einzusetzen.

(via 9To5Google)

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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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