Google Cultural Institute: Jetzt mit mehr Museen und VR

24. Januar 2016 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: André Westphal

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Google zeigt online in seinem Google Cultural Institute bedeutende Kunstwerke aus über 1000 Museen rund um den Globus. Ziel des Projekts ist es, dass möglichst viele Leute wiederum möglichst viele Werke von etwa Malern wie Van Gogh mustern können. Dessen Werke sind nämlich nicht an einem Ort gebündelt zu begutachten, sondern über Museen in beispielsweise Amsterdam, Chicago und Tokio verteilt. Nicht jeder Kunstinteressierte hat aber die Zeit und das Geld, um alle Museen abzuklappern. Genau da hilft das Google Cultural Insitute aus, dass es seit mittlerweile rund fünf Jahren gibt. Weitere Museen unterstützen mittlerweile das Projekt und bieten teilweise sogar VR-Rundgänge an.

Begonnen hat Google vor fünf Jahren in Zusammenarbeit mit 17 Museen. Diese Woche sind 60 Institutionen hinzugekommen, so dass die Anzahl wie eingangs erwähnt bei über 1000 spielt. Über Street-View-Luftaufnahmen ist es mittlerweile sogar möglich die Rotunde des Guggenheim-Museums in New York virtuell abzulatschen. Auch durch den Parlamentspalast in Rumänien kann man online spazieren. Bilder wie Monets Seerosen oder Albrecht Dürers Der Feldhase stehen in Gigapixel-Auflösung zur Verfügung. Im Klartext heißt das, dass man so nahe heranzoomen kann, bis einzelne Pinselstriche erkennbar sind.

Google VanGogh

VR-Freunde konnten zudem bereits über Google Cardboard die Dulwich Picture Gallery erkunden. Google betont dabei, dass man mit den Bildern im Google Cultural Institute natürlich nicht die Betrachtung der realen, physischen Kunstwerke ersetzen könne. Aber die virtuellen Abbilder seien eine Möglichkeit Kunst und Kultur mehr Menschen zugänglich zu machen, die sonst gar nicht die Chance hätten die Werke überhaupt in irgendeiner Form zu erleben.

Falls ihr Lust habt die verschiedenen Techniken auszuprobieren, könnt ihr hier loslegen. Die Street-View-Rundgänge sind wiederum unter diesem Link auch direkt zugänglich.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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