Google Chromecast: so funktioniert der Streaming-Stick (Video)

14. August 2013 Kategorie: Google, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Aloha zusammen. Durch den Kollegen Arne Hess von the::unwired! bekam ich die Möglichkeit, Googles Streaming-Stick Chromecast in den eigenen vier Wänden ausprobieren zu können. Dieser Dongle wird mittels HDMI an den TV angeschlossen und erlaubt es euch unter anderem, Google Movies, YouTube-Videos oder auch Netflix-Videos auf den TV zu streamen.

Das Ganze funktioniert übrigens nicht nur mit dem Android-Smartphone, sondern tatsächlich auch mit dem iPhone, eine App soll bald folgen. Partner können in ihre Apps den Chromecast-Support einbauen (Google Cast SDK), quasi Googles Fast-Antwort auf Apples Airplay. Zum Abspielen der Videos muss das Display des Smartphones nicht zwingend an sein, ebenfalls lassen sich andere Apps, wie zum Beispiel Gmail, parallel nutzen.

Funktionieren nur Videos? Nö – natürlich auch Musik aus Google Music. Das Smartphone ist dabei nur für den Handshake gedacht, übergibt nur den Befehl an den Stick, der via HDMI mit dem TV-Gerät verbunden ist. Den Rest zieht sich der Stick aus dem Netz, er ist mit eurem WLAN verbunden. Muss euer TV WLAN haben oder sonst „Smart“ sein? Auch nicht – HDMI langt, sollte auch mit einem Monitor mit HDMI-in funktionieren. Funktioniert nicht nur vom Smartphone aus, sondern auch über Google Chrome am PC oder Laptop.

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Hier kann man sogar (Achtung, Beta-Feature!) Chrome-Tabs, also Webseiten auf den TV beamen. So kann ein Tab am TV angezeigt werden, am Rechner aber ein anderer geöffnet und betrachtet werden. YouTube-Videos müssen übrigens nicht, wie im Video zu sehen, im Tab gestreamt werden, hier kann der interne Player auch das Vollbild am TV darstellen. Die offiziellen Funktionen hätte ich schon größtenteils erzählt, findige Entwickler haben bereits Dritt-Apps in der Mache, damit man lokale Inhalte, zum Beispiel über Google Drive oder Dropbox vom Smartphone streamen kann. Erzähle, beziehungsweise zeige ich ja auch im Video.

Für 35 Dollar durchaus ein Spielzeug, über welches man sich hier in Deutschland freuen würde, leider gibt es bislang keine Pläne dahingehend seitens Google. Selbst in den USA, wo ich letzte Woche war, waren alle Best Buys ausverkauft, keine Chance einen Chromecast zu bekommen. Das Erfolgsgeheimnis? Super günstig und super einfach. Raspberry Pi? Ja, auch günstig, für 95 Prozent der Benutzer aber zu frickelig und kompliziert. Benutzer kaufen Lösungen, keine Probleme. Wer bereits Streaming-Lösungen einsetzt, der darf hier meine Meinung zum Stick lesen, für alle Nicht-Streamer passt meine Meinung natürlich nicht zwingend. Streaming-Fans dürfen den Stick im Auge behalten, ich glaube, Google macht da noch mehr möglich 😉

Über den Autor: caschy

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