Google Chrome Music Lab: Spielerisch im Browser Musik machen

artikel google logoGoogle hat heute sein Chrome Music Lab an den Start geschickt. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Instrumenten bzw. Mini-Spielen, welche Themen wie Rhythmus, Akkorde und Schallwellen Kindern näher bringen sollen. Der Funktionsumfang ist daher auch eher auf die Kleinsten ausgerichtet. Beispielsweise kann man zwei animierte Affen auf zwei Trommeln und eine Triangel schlagen lassen. Auch an virtuellen Saiten lässt sich herumzupfen oder einen schmunzelnden Oszillator austesten. Dabei ist wohl vorprogrammiert, dass das Langziehen des Letztgenanntens in Kombination mit den quietschenden Effekten viele Kinder zum Lachen bringen und zugleich an den Nerven der Eltern sägen dürfte.

Googles Chrome Music Lab greift unter anderem auf die Web Audio API zurück und erlaubt auch über das Mikrofon Spracheingaben zu manipulieren. Das Chrome Music Lab funktioniert nicht nur am Desktop-PC bzw. Notebook, sondern auch an Smartphones und Tablets. Für Musikschulen bzw. den Musikunterricht ist das sicherlich ein nettes, kleines Feature, um die Kerngebiete der Musik Kindern verständlich zu machen.

google chrome music lab oscillator

Laut Google sollen die verspielten Unterbereiche bei Kindern dann auch allgemein die Neugierde wecken. Da die Experimente allerdings nicht von Erklärungen begleitet sind, müssten jene dann von den Begleitpersonen erarbeitet werden. Sonst dürfte außer ein paar Minuten Herumspielen wohl kein Lerneffekt entstehen. Für die erste Heranführung an musikalische Themen macht das ganze aber durchaus einen runden Eindruck.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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Ein Kommentar

  1. Genial

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