Google bezahlt Benutzer für das Surfen mit Chrome und der Aufgabe von Privatsphäre

8. Februar 2012 Kategorie: Backup & Security, Google, geschrieben von: caschy

Google möchte anscheinend von den Benutzern lernen, dieses lässt zumindest das Projekt Screenwise vermuten. Teilnehmer am Programm müssen älter als 13 sein, müssen sich eine Erweiterung für Google Chrome installieren und werden dann getrackt. Google geht es darum, wie der Benutzer unterwegs ist. Bei der Benutzung werden die Seiten übertragen, die ihr nutzt und vor allem, wie ihr sie nutzt.

Aus eurem “Surf-Erlebnis” will Google lernen und seine Dienste verbessern. Fürstliche Entlohnung ist allerdings nicht angesagt: initial bekommt man einen 5 Dollar-Gutschein für Amazon, danach alle 3 Monate, bis zu einer Maximalsumme von 25 Dollar. Dafür mein Surfverhalten & Co preisgeben? Niemals. Ob die Sache in Deutschland auch startet? Nicht herauszulesen. (via)

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31 Kommentare

janbpunkt 8. Februar 2012 um 10:05 Uhr

Och, einmal am Tag ein paar unbedenkliche Seite mit dem Chrome ansurfen? Für Geld? Warum nicht? :)

m3adow 8. Februar 2012 um 10:11 Uhr

Da gibt es doch diese Post Privacy Vertreter, die bei diesem ihrer Ansicht nach geschenktem Geld sofort zuschlagen müssten.
Sollte man der Spackeria mal antragen. :-P

Instant 8. Februar 2012 um 10:17 Uhr

Vielen Dank für diesen ausführlichen und hochinteressanten Artikel

Technikfaultier 8. Februar 2012 um 10:21 Uhr

Nein!!! Ihr bekommt mich niemals lebend!!! ;o)

Mainboarder 8. Februar 2012 um 10:27 Uhr

Also wenn man da nicht sonderlich aktiv sein muss, dann würde ich das eventuell auf einen extra Rechner schmeißen und dann einmal im Monat 10 Minuten die Tagesschau checken.
Und die faz.

Naja, mal schauen.

Halser 8. Februar 2012 um 10:29 Uhr

Einfach nen Bot coden, der in ner VM randomly mehrere Stunden am Tag surft was das Zeug hält.

Christoph B. 8. Februar 2012 um 10:29 Uhr

Also bekommt man für das übliche auf einmal Geld?

Klaus 8. Februar 2012 um 10:40 Uhr

Hm, daran lässt immerhin grob erahnen, wie viel so ein Surferprofil in US$ gegengerechnet wert ist.

Marek 8. Februar 2012 um 10:41 Uhr

Moin,

ich bin so geldgeil, ich mach das mit. Solch einen Gutschein für 5 Euro, der auch nur gültig ist, wenn ich für über 30 Euro kaufe??, soll ich mir so etwas antun. Habe noch einen 15 Eurogutschein für einen 100 Euro Einkauf bei einer anderen Firma, einfach doff

Paul 8. Februar 2012 um 10:54 Uhr

30 euro, das ja der Hammer!
Ich hab das Ding sofort installiert und mich dort angemeldet.

Meik 8. Februar 2012 um 11:11 Uhr

@Paul:
Gib den Porsche schnell wieder zurück, es sind nur 30 DOLLAR!

wosa 8. Februar 2012 um 11:25 Uhr

Jaaaaa!
sofort mit 12 Rechnern und 12 Identitäten eingeloggt!
Vom Gewinn kaufe ich mir dann ein Privatsphären Schutz Programm! Ach nee, kann ich mir sicher auch irgendwo schenken lassen, oder abzocken ;-)

Trevor 8. Februar 2012 um 12:24 Uhr

Also da lässt es Google ja mal wieder gehörig krachen und ich komme endlich raus aus dem Schuldensumpf :D

Marco18x5 8. Februar 2012 um 13:00 Uhr

google kann doch wissen, dass ich 90% der zeit auf youporn bin

Stulle 8. Februar 2012 um 13:04 Uhr

Achso stimmt, sonst wird man bei Nutzung der Google-Dienste ja nicht getrackt…

Schrank 8. Februar 2012 um 13:10 Uhr

Man bekommt nur alle 3 Monate 5DOLLAR! Das ist ja ein Witz. Dafür lohnt die Anmeldung nicht.

reisender 8. Februar 2012 um 13:58 Uhr

Sowas gibt es schon für Deutschland. Nennt sich nur Digital Connections.

http://www.ipsos-digitalconnections.com/de/Wer-verbirgt-sich-hinter-Digital-Connections.php

Der Endnutzer ist hier ebenfalls Google.

Jedoch übernimmt Ipsos Marktforschungsinstitut die Durchführung.

Auch hier muss ebenfalls ein Addon installiert werden, der die Internetaktivitäten trakt sowie eine App auf dem Handy, die die selbe Aufgabe hat.

Jedoch ist hier die Vergütung etwas besser. (Jedoch muss beides genutzt werden, ansonsten gibt es keine Vergütung)

Für die ersten 2 Wochen gibt es einen 15€ Amazon.de Gutschein,
für jeden weiteren Monat dann einen 10€ Amazon.de Gutschein.

Hierbei kann man jedoch nicht einfach so beitreten. Man muss vom Marktforschungsinstitut dazu eingeladen werden ;)

sehlig 8. Februar 2012 um 14:02 Uhr

Ich kann mir vorstellen, dass google das in Deutschland gar nicht erst versucht zu starten. Nicht im Land der Daten- und Verbraucherschützer. Die schlechte Presse, die das verursachen würde, würde ich nicht wollen und google sicherlich auch nicht. Deshalb: Frechheit!

Stefan B 8. Februar 2012 um 14:09 Uhr

Hi,

kannst du bloggen, was genau alles getrackt wird? Das würde mich mal interessieren, weil das wär für mich schon ne option wäre, fürs Surfen belohnt zu werden… ;)

Maggo 8. Februar 2012 um 15:00 Uhr

Wenn ich ein Inkgnito Fester aufmache werden die doch diese Erweiterung auch nicht tracken können. Oder ?

reisender 8. Februar 2012 um 15:20 Uhr

@Stefan B.

Was alles genau getrackt wird, könnt ihr hier nachlesen:

http://www.ipsos-digitalconnections.com/de/Die-vollstandige-Datenschutzerklarung-fur-Digital-Connections.php

Ist ein bisschen viel um das hierhin zu kopieren ;)

@Maggo: Aus meiner Erfahrung wird auch beim “Inkognito Fenster” alles getrackt. Wenn, muss man das Addon deaktivieren, wenn man “etwas” anonym sein möchte ;)

Andree Meinecke 8. Februar 2012 um 15:52 Uhr

Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf diese Weise objektive Daten über die Surfgewohnheiten des Users ermittelt werden können. Der Gedanke, dass einem ständig auf die Finger geschaut wird, würde meine Surfgewohnheiten beeinflussen.

Sven 8. Februar 2012 um 17:12 Uhr

Ein paar hundert Euro mehr und ich würde mitmachen, aber für 25,- Dollar für 3 Monate, das ist lächerlich ;-)

Dietmar 8. Februar 2012 um 20:27 Uhr

Wissenschaftlich gesehen ein völlig sinnloses Unterfangen – die Surfer-Gruppe, die auf Privatsphäre pfeift und ihr Inneres für einen payback-Brosamen nach außen kehrt, dürfte für die Grundgesamtheit alles andere als repräsentativ sein. Auch im Sinne dessen, dass nach dem Installieren des Big-Brother-Tools vorsichtiger und damit verzerrter gesurft wird.
Aber vielleicht dient dieses “Angebot” auch nur dazu, unsere Mentalität langsam zu verändern und uns daran zu gewöhnen, gläsern zu sein.
Ich glaube nicht, dass Google uns bessere Dienste anbieten will. Alles was zählt, sind passgenauere Werbeangebote.

GT11 8. Februar 2012 um 20:47 Uhr

Warum auch nicht :) für Bestellungen mit Provisionen nutze ich nen Extra Browser genauso für Online Banking und der Rest ist unbedenklich.
Meiner Meinung nach, kann aber jeden Verstehen, der dies nicht tun möchte oder sonstige Bedenken hat.
und ja klar sind ~20€ für 3 Monate eigentlich nix, aber so bekommt Google die Informationen doch genauso bzw. Facebook, somit warum nicht mit dran verdienen.

@reisender
Wo kann man den von dem Netzwerk geworben werden? Aus heiterem Himmel, werden die ja nicht GoogleChrom Nutzer anschreiben oder?

reisender 8. Februar 2012 um 22:18 Uhr

Man muss beim Marktforschungsinstitut anmelden. Diese führen einige Umfragen online durch, die mit Punkten vergütet werden. (Punkte können z.B. in Amazon.de Gutscheine eingelöst werden.)

http://iap-interactive.com/

Nach einiger Zeit erhält man auch eine Einladung zu einer Umfrage, die um digital connections geht. Schaut euch einfach mal selbst um. Ich mache dort ab und an mal ein paar Umfragen mit, wenn ich eh gerade Zeit habe und nichts anderes zu tun habe. ;)

Dr.Joko 15. Februar 2012 um 22:19 Uhr

Eine virtuelle Maschine
ein Skript welches verschiedene Internetseiten aufruft
dafür Geld kassieren
-unbezahlbar.

Für alles andere, gibt es MasterCard

Tina 11. Februar 2013 um 12:13 Uhr

Ich glaube, es gibt wesentlich effektivere Methoden, um nebenbei Geld zu verdienen (ohne Google mein gesamtes Surfverhalten preisgeben zu müssen), Stichwort Affiliate Marketing und Nischenwebseiten.


3 Trackback(s)

8. Februar 2012
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8. Februar 2012
» Geld verdienen mit Surfen im Internet – Google machts möglich… web-newspaper
17. Februar 2012
Google bezahlt fürs Surfen

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