Google Assistant: Hat Now on Tap-Funktionen, ist deaktivierbar

3. März 2017 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: caschy

Einige Zeit war der Google Assistant nur für das Google Pixel zu haben, bevor die erste Smartphone-Vorstellung auf dem Mobile World Congress 2017 die Katze aus dem Sack ließ. Das LG G6 kommt mit Google Assistant. Danach ließ Google die gute Nachricht verbreiten: „Wir werden den Google Assistant auch auf andere Android-Geräte bringen“. Das ist erst einmal schwierig, denn der Assistant von Google ist in Sachen Sprache etwas komplexer aufgebaut als Google Now. Aber: Auch die bekanntlich schwere deutsche Sprache wird unterstützt.

Das bedeutet, dass wir hierzulande mit die ersten sind, die den Google Assistant nutzen können (außer die, die ihre Sprache auf den Geräten auf Englisch einstellen). Anfang März gab Google an, dass man mit dem Rollout des Google Assistant beginnen werde. Unterstützt werden Geräte mit den aktuellen Google Play Services, mindestens 1,5 GB RAM und 720p Bildschirmauflösung, zudem muss euer Android-Smartphone über Android 6.0 Marshmallow oder höher verfügen.

Tja, was passiert aber, wenn man den Assistant von Google eingespielt bekommen hat? Eigentlich soll er recht nützlich sein, wer Google Allo nutzt oder ausprobiert hat, der hat ja sicherlich schon Bekanntschaft gemacht. Ich sag mal so: Da ist noch reichlich Luft nach oben.

Aber das Verständnis wächst ja auch mit den Nutzern, Stichwort: Sprachmodelle trainieren. Ihr könnte dem Assistant Fragen stellen oder einfache Aufgaben erteilen. Bald soll es zudem möglich sein, das Smart Home zu steuern. Per Sprache, ohne dass man auf die Apps des Herstellers angewiesen ist.

Die klassische Google-Ansicht ist natürlich nicht weg, wenn der Google Assistant Einzug hält. Ihr habt weiterhin eine dedizierte Google-Seite mit der Suche, den vorgeschlagenen News und den personalisieren Benachrichtigungen. Was verschwunden sein wird nach dem Update auf den Google Assistant, das ist das klassische Now on Tap, welches ich in seiner Nützlichkeit eh immer eher bescheiden fand.

Dennoch sind im Assistant auch Now on Tap-Funktionen enthalten, ihr könnt also weiterhin den Bildschirminhalt analysieren lassen und so schnell Informationen finden. Auch ein Teilen des Bildschirms in Form eines Screenshots ist möglich. Standardmäßig kommt der Assistant über die virtuelle oder physische Home-Taste zum Vorschein.

Dann kann man ihn was fragen. Zieht man ihn weiter nach oben, dann kommen die Now on Tap-Funktionen. Muss man die nutzen? Nein! Schaut im Assistant mal oben rechts. Im Menü, erkennbar an den drei Punkten, lässt sich einiges regeln.

So kann man beispielsweise die reinen Now on Tap-Funktionen deaktivieren, den Assistant aber aktiviert lassen. Den Google Assistant komplett deaktivieren? Geht auch. Nutzen muss man es nicht.


 

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Über den Autor: caschy

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