Google Assistant erhält neue Funktionen: App-Verzeichnis, Pushmitteilungen und mehr

16. November 2017 Kategorie: Android, Google, iOS, Smart Home, geschrieben von:

Der Google Assistant ist so ein technisches Produkt, dessen Entwicklung man live mitverfolgen kann. Spannende Sache, die mit dem Haken kommt, dass sich der Assistant eben auch immer irgendwie Beta anfühlt, weil man ja weiß, dass da noch mehr kommen wird. Google hat nun einen ganzen Schwung neuer Möglichkeiten vorgestellt, die teilweise allerdings erst dann für den Nutzer auch spürbar werden, wenn sie von den Entwicklern umgesetzt werden.

Diese können Apps nun nämlich noch besser integrieren, aber nicht nur das, es werden auch weitere Sprachen unterstützt. Zusätzlich können neue Unterkategorien im App-Verzeichnis genutzt werden. Die Auffindbarkeit der Apps soll so verbessert werden. Entwickler können ihre Apps außerdem so anpassen, dass der Nutzer die App für eine Aktion nicht extra erwähnen muss. Das App-Verzeichnis ist nun auch in Deutschland verfügbar, aufgerufen wird es über den blauen Button rechts oben im Assistant (Android, unter iOS noch nicht verfügbar).

Für den Nutzer interessant ist hingegen die Möglichkeit, Aufgaben von einem Smart Speaker an den Smartphone-Assistant zu übergeben. Hier kann man beispielsweise den Home-Speaker via Maps nach einer Route fragen und diese dann auf dem Smartphone angezeigt bekommen. Duo etwas hat Google schon zur Vorstellung gezeigt, es lässt sich nun auch integrieren.

Neu sind auch Pushmitteilungen. Mit diesen kann der Assistant den Nutzer auch außerhalb einer aktiven Konversation über Ereignisse benachrichtigen. Diese tauchen erst einmal nur auf dem Smartphone auf, später sollen sie aber auch als Sprachnachricht auf die Lautsprecher kommen.

Ein ziemlich umfangreiches Update für die Assistant-Funktionen, die Verfügbarkeit des App-Verzeichnisses ist auch eine Sache, von der jeder Nutzer direkt profitiert. Solltet Ihr das App-Verzeichnis noch nicht im Assistant finden, es wird von Google ohne App-Update aktiviert, kann also sein, dass Ihr Euch noch ein bisschen gedulden müsst.

Weitere Details, vor allem zu den Funktionen, die Entwickler integrieren müssen, gibt es direkt im Google Developers Blog.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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