Google arbeitet an modularen Displays, die sich beliebig zusammenstecken lassen

4. Oktober 2014 Kategorie: Google, Hardware, geschrieben von:

Googles X Labs sind so ein bisschen wie ein Blick in die Zukunft. Dort wird über die Technik von übermorgen gegrübelt, dort entstehen Dinge wie Google Glass oder das selbstfahrende Auto von Google. Und auch über Displaytechnik macht man sich in den X Labs Gedanken, wie das Wall Street Journal berichtet. Das Ziel? Nichts weniger als kleine Displays, die sich im Lego-Stil zu großen Displays zusammenstecken lassen.

Google Office

Während nicht bekannt ist, warum Google Interesse an riesigen Bildschirmen hat, die sich einfach zusammenstecken lassen, weiß man immerhin, vor welchen Problemen Google steht. Die Einzelteile der modularen Displays müssten randlos sein, damit sie nach dem Zusammenstecken ein einheitliches Bild ergeben. Der Nutzer soll keine Übergänge zwischen den einzelnen Modulen sehen.

Aktuell besitzen große Displays eine Diagonale von rund 110 Zoll. Solche Geräte sind aber sehr teuer, würde man es schaffen, kleinere Displays so zu konzipieren, wie Google es möchte, würde der Preis sehr stark fallen, da sich kleinere Displays leichter produzieren lassen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man solche Displays jederzeit erweitern könnte. Fernseher zu klein? Einfach ein paar Module mehr anstecken.

Erfahrung mit dem modularen Design von Dingen konnte Google bereits mit Project Ara sammeln, dem modularen Smartphone. Wie das Wall Street Journal weiter schreibt, ist das modulare Display-Projekt noch in einer sehr frühen Phase und Google versucht auch weiterhin, weitere Display-Experten dafür zu gewinnen.

Praktisch unbegrenzt große Bildschirme, die sich einfach zusammenstecken lassen, wäre das etwas für Euch?


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