Google AMP: Bald mit vernünftiger Adressanzeige

9. Januar 2018 Kategorie: Google, Mobile, geschrieben von:

Google hat bekannt gegeben, dass man Änderungen an der Adress-Anzeige von AMP-Seiten vornehmen wird. Wer AMP-Seiten nicht kennt:  AMP, also Accelerated Mobile Pages, sollen also für kürzere Ladezeiten von Webseiten auf mobilen Geräten sorgen. Hierbei wird unter anderem nicht das festgelegte Theme der Seite geladen und angezeigt, stattdessen kommt spezieller HTML-Code sowie eine eigene JavaScript-Bibliothek (AMP JS Library) zum Einsatz.

Eben jene AMP-Seiten findet man nun nicht nur in der Suche oder bei in Inbox gespeicherten Webseiten, sondern auch im Google-Feed. Sie kamen schon oft in die Kritik, nicht nur von Konsumenten, sondern auch von Webseitenbetreibern.

Aktuelle Anzeige

Ein häufig kritisierter Punkt ist die Anzeige der Adresse einer Webseite im Adressfeld, aber dies will man zeitnah ändern. Man nehme Änderungen an der Funktionsweise von AMP über Plattformen wie der Google-Suche vor, die es ermöglichen, dass verlinkte Seiten unter den Webseitenadressen von Webseitenbetreibern anstelle des URL-Schemas google.com/amp angezeigt werden, dabei bleiben die Performancevorteile des AMP Cache Serving erhalten. Bislang ist es so, dass die echten Adressen in der Seitenansicht unter dem Adressfeld zu sehen sind und von dort aus auch kopiert werden können.

Die nächsten Schritte gehen laut Google in Richtung der vollständigen Implementierung des neuen Webstandards in Webbrowsern und im Google AMP Cache. Das Ziel sei es, dass Web Packaging in möglichst vielen Browsern verfügbar wird. Bis man das Ergebnis bewundern wird, wird es noch etwas dauern, man geht von der zweiten Hälfte 2018 aus.


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