Google ändert Richtlinien für Google Glass: Erotik-App ausgesperrt

4. Juni 2013 Kategorie: Android, Google, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Google Glass kommt immer wieder mal in die Schlagzeilen. Wobei – oft ist es nicht Google Glass, sondern Unternehmen, die irgendetwas rund um Googles Datenbrille veranstalten. Restaurants kamen in die Medien, da sie den Eintritt mit Google Glas verwehrten und Erotik-Butze Mikandi (NSFW!) kommt schon ein zweites Mal in die Medien, da die erstellte App “Tits and Glasses” mal gleich von Google gesperrt wurde und der Internet-Gigant daraufhin die Richtlinien für Entwickler änderte. Dort heißt es nun, dass man keinen Glassware-Content erlaube, der Nacktheit, grafische Aktabbildungen oder explizites Material beinhaltet.

TitsandGlass

Mikandi bietet einen App-Store mit diversen Erotik-Apps an und Tits and Glass war eine davon. Sie erlaubte das Anschauen von nackter Haut und das Teilen der Bildchen – schön optimiert für Google Glass. Doch machen wir uns nichts vor: wenn sich Google Glass durchsetzt, dann wird es Mittel und Wege geben, Apps dieser Art auf dem Gerät zu installieren, welches mit Android angetrieben wird. Ich will ehrlich sein: als Google Glass vorgestellt wurde, da dachte ich mir: das wird Impact auf die Porno-Industrie haben.

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Quelle: VentureBeat |
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Über den Autor: caschy

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20 Kommentare

takeoyasha 4. Juni 2013 um 11:00 Uhr

Aus langeweile Porno schauen, während man in der SBahn sitzt – geil :D

Mike 4. Juni 2013 um 11:01 Uhr

Also in den ganzen Tests wird immer von relativ grober Auflösung gesprochen. Was bringt es, wenn die Bilder und Filmchen denn pre Youtube Niveau haben und im 1999er standard Quicktime format von 320×240 laufen ?
Ich bin gespannt was da noch kommt. Aber ist wieder typisch USA. Was spricht eigentlich gegen so eine App ausser der Auflösung ?

Hello Titty 4. Juni 2013 um 11:03 Uhr

irgendwie fehlt ein markanter Teil des Bildes ;)

Tchooe 4. Juni 2013 um 11:09 Uhr

@ takeoyasha:
Und jeder sieht, was du gerade tust. :-D

@ Hello Titty:
Folge dem Link, Luke.

Da habe ich gerade vor ein paar Tagen Adblock für diese Site deaktiviert und jetzt brüllt mir IBM in die Augen. Dezente Werbung geht aber anders. Ich hoffe, es lohnt sich wenigstens für euch.

Thomas 4. Juni 2013 um 11:23 Uhr

Auch wenn ich mir jetzt keine extra Erotik Apps installieren würde – Google wird immer unerträglicher. Jetzt meinen sie schon mir wie Apple vorschreiben zu können was ich auf meinem Gerät zu installieren habe und was nicht. Nein Danke. Zumal ich das puritanische Weltbild, was dahinter steht, einfach nur verachtenswert finde.

Titscho 4. Juni 2013 um 11:26 Uhr

Ah, da ist sie wieder, die gute alte Röntgenbrille!

kOOk 4. Juni 2013 um 11:29 Uhr

Warum hat sich nochmal VHS gegen Video2000 und Betamax durchsetzen können? Ach ja, weil JVC das egal war, ob da Pornos drauf vertrieben werden, im Gegensatz zu den anderen Herstellern…

visorone 4. Juni 2013 um 11:31 Uhr

Verstehe das Problem auch nicht. Warum sollte sich jemand nicht nen Porno anschauen auf der Brille wenn er es mag. Als nächstes darf man nur noch Kinderfilme schauen oder wie? Wäre ja wie, wenn man auf PCs von Dell nur Office Programme installieren darf.

Dobi 4. Juni 2013 um 11:45 Uhr

@ Titscho

Jau. Ich verstehe auch nicht, warum Google das als neue Erfindung herausbringt. Gab es bereits vor 40 vor 30 vor 20 und vor 10 Jahren und günstiger als Beilage zu Jugendmagazinen.

Mitzi 4. Juni 2013 um 13:03 Uhr

@Tchooe: hab adblocker auf dieser seite schon länger deaktiviert. bisher verstand caschy was von dezenter werbung. is wohl in letzter zeit gegen die wand gerennt oder so :D

caschy 4. Juni 2013 um 13:20 Uhr

@Mitzi @Tchooe, das kommt von unserem Vermarkter, läuft einen Monat und dieses Werbeformat gab es schon des Öfteren.

ulkfisch 4. Juni 2013 um 13:23 Uhr

Damit ist man dann auf Apple Standard, schade. Keine Nacktheit würde ja auch ausschließen, das Ding ernsthaft als Museumsführer für so manche Sammlung auszuschließen.

Tchooe 4. Juni 2013 um 13:41 Uhr

@ caschy:
Du hast also gar keinen Einfluss auf die Werbung? Ach so. Naja, für eine gewisse Zeit kann man’s ja ertragen. Bringt denn so eine riesige Werbung wenigstens exponentiell mehr als die kleineren Seitenanzeigen?

caschy 4. Juni 2013 um 13:53 Uhr

@Tchooe: Natürlich kann ich was ablehnen, aber ich fühle mich nicht gestört, da der innere Rahmen des Contents immer unverändert bleibt. Mehr? Kommt drauf an, um welche Werbeform es sich dreht. Falls es dich beruhigt: ich lebe dadurch nicht besser, stattdessen haben wir hier noch eine Person mehr, die mitbloggt, mehr Contents und Tests bringt und die auch bezahlt wird :-)

Georg 4. Juni 2013 um 13:56 Uhr

Ich kaufe mir doch kein Gerät, welches mir vorschreibt, wie ich es zu nutzen habe…
Google könnte auch einfach eine Altersverifikation (z.B. PostIdent) im Store einbauen und sich damit eine goldene Nase verdienen. Am besten so, dass man vor der Verifikation von der Existenz dieser Inhalte gar nichts erkennen kann.
Inzwischen agiert Google nicht nur so arrogant wie der Apfel und Microsoft, sondern auch genauso dämlich. Aber gut, ich nutze Google abgesehen von der Suche gar nicht mehr, und kann gut ohne den Konzern leben. Irgendwann wird Google wegen dieser fehlenden Cleverneß abgehängt werden, wie damals Yahoo und MySpace. Facebook genauso.

André 4. Juni 2013 um 14:51 Uhr

Das war’s dann wohl mit Glass. Plattformen ohne Pornos werden nie was.
Hätte der Blueray-Standard Pornos ausgeschlossen, hätte sich wohl die HD-DVD durchgesetzt … :D
Da habe ich sogar mal was drüber gelesen, wenn mich nicht alles täuscht.

Florian Reuschel (@Loilo92) 4. Juni 2013 um 15:16 Uhr

Naja. Welchen Unterschied macht’s?
Wenn man das in der Öffentlichkeit nutzt, kriegt man sowieso recht bald (berechtigt) eine Klage wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses an den Hals.
Und zu Hause braucht ja nun wirklich keiner auf eine 240p-Brille zurückzugreifen.

jukemac 4. Juni 2013 um 15:26 Uhr

SKANDAL !! Apple sperrt Apps ach nee Mist ist ja Google ;)

Constantin 4. Juni 2013 um 17:15 Uhr

“Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere.”

Albert Einstein kurz vor seinem Tod gegenüber seiner Freundin Johanna Fantova,
zitiert in Focus Nr. 52 (2004) “Das geheimnisvolle Genie”


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23. Juli 2013
Google Glass: der erste Porno wurde gedreht

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