Google Account-Einstellungen zeigen auch Apps, die du auf deinen Geräten nutzt

14. Januar 2015 Kategorie: Android, Google, geschrieben von:

Bereits Ende letzten Jahres haben wir hier im Blog über die umfassenden Umbauarbeiten seitens Google gesprochen, was die Kontoeinstellungen angeht. So gibt es in den Einstellungen eures Kontos separate Bereiche, in denen protokolliert wird, was ihr sucht, welche Orte ihr besucht habt und was ihr bei YouTube gesucht und angeschaut habt.

google account history

Google lässt nun noch einen weiteren Aspekt in die Protokollierung einfließen und eben jener dreht sich um die Benutzung eures Gerätes. „Informationen von Ihren Geräten“ heißt es auf der Aktivitätsseite. In den Geräteinformationen werden eure Kontakte, Kalender, Apps und andere Gerätedaten gespeichert – alles, damit eure Nutzererfahrung besser wird, so Google.

Komplett freigeschaltet scheint die Seite noch nicht zu sein, denn bei einigen Nutzern sind hier die Apps zu finden, die sie auf ihren Smartphones genutzt haben. In meinem Verlauf ist es so, dass trotz der Nutzung von drei Android-Geräten nur eines angezeigt wird – und hier die Apps nicht gelistet sind.

Eine weitere Karte ist für die Verwaltung von Sprachsuchen und Sprachbefehlen vorhanden. Google speichert bekanntlich jedes Fitzelchen und warnt entsprechend, wenn man Datenerhebung pausieren will. „Wenn Sie die Sprach- & Audioaktivitäten pausieren, können Funktionen wie die Verwendung von „Ok Google“ zum Starten einer Sprachsuche beschränkt oder deaktiviert werden.“

Zudem wird die Genauigkeit der Spracherkennung in Google-Produkten mit Sprachbedienung vermindert.“ Im Verlauf der Audioeingaben könnt ihr euch noch einmal eure Sprachsuchen anhören, oftmals findet man sogar ein Transkript vor, also den extrahierten Text des gesprochenen Wortes. Dass Google den Audioverlauf speichert, ist nicht neu – bereits im Juni 2014 berichteten wir darüber. Neu ist die angezeigte Karte.

Ich empfehle jedem, mal einen Blick in die neuen Kontoeinstellungen und den Verlauf zu werfen. Während man einige Speicherungen vielleicht als nützlich erachtet, möchte man vielleicht einiges nicht von Google gesichert wissen. (via GOS)


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