Google+ 8.4 mit kleinen aber feinen Design-Tweaks

5. August 2016 Kategorie: Android, Google, Mobile, Social Network, geschrieben von: André Westphal

google-plus-newGoogle+ erhält in der Version 8.4 ein paar kleinere Veränderungen am Design: Über den offiziellen Play Store erhaltet ihr bereits die Version 8.4.0.128646069, welche die Optimierungen beinhalten sollte. Falls ihr nun bereits nach neuen Features oder größeren Modifikationen des Designs geiert: Wie gesagt, halten sich die Veränderungen in einem kleinen Rahmen. Noch die größte Neuerung ist, dass ihr nun in den Previews der Kommentare auch die Avatare der jeweiligen Nutzer seht. Dadurch fällt jene Vorschau etwas mehr auf und während die Kommentare sich abwechseln, wechseln sich auch die Profilbilder ab, ergo kommt etwas visuelle Vielfalt dazu.

Zudem hat Google ein paar kleinere Optimierungen vorgenommen, die wohl nur Usern auffallen werden, die sehr viel Zeit mit Google+ verbringen: Etwa hat man einige Abstände leicht angepasst – z. B. zwischen den Beiträgen und den Suchergebnissen. Außerdem tauscht Google das „Hinzufügen“ durch „Folgen“ aus. Etwa soll es ab sofort nicht mehr heißen „H. Ampelmann hat Sie bei Google+ hinzugefügt“, sondern „H. Ampelmann folgt Ihnen nun bei Google+“.

google+ 8.4

Der Teardown der App seitens Android Police hat außerdem ergeben, dass Google offenbar für Google+ plant die Anpassungsoptionen der Nutzer etwas aufzupeppen. Etwa soll jeder User die Chance haben vier selbst angelegte Sammlungen / favorisierte Communities in seinem Profil hervorzuheben. Wer weniger als vier Favoriten auswählt, für den sollen die freien Plätze durch jene Communities aufgefüllt werden, in denen er oder sie am aktivsten ist. Im Grunde haben Nutzer dadurch dann die Möglichkeit ihre Interessen noch etwas stärker hervorzuheben. Eine Möglichkeit jenes Feature, in den Optionen „Pinned Flair“ betitelt, auszuschalten, wird es wohl nicht geben.

Zudem tauchen in der App für Google+ Hinweise darauf auf, dass Google die Privatsphäre-Einstellungen und -Informationen besser hervorheben will. Aktuell führen die Hinweise innerhalb der App oft noch auf externe Websites. Das soll sich ändern, um den Nutzern mehr Übersicht zu verschaffen.

Als letzte Neuerung soll es eine Option geben, um möglicherweise anstößige Bilder erstmal zu verbergen. Das soll aber nicht automatisch passieren, sondern der User kann quasi auf Knopfdruck einen Vorhang über das Bild legen. Angeboten werden soll die Option aber nur bei Bildern, die Google mithilfe seiner Algorithmen als „kritisch“ einstuft. Könnte sinnvoll sein, wenn man auf der Arbeit oder an der Uni Inhalte bei Google+ durchgeht, welche der Sitznachbar jetzt nicht unbedingt sehen müsste. Vielleicht werden einige der versteckten Optionen sogar schon bald serverseitig aufgeschaltet, warten wir es ab.



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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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