Gigaset ME, ME Pro & ME Pure: Gigaset stellt Smartphones mit Android vor

1. September 2015 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von:

Gigaset MESchon vor einiger Zeit wurde klar – Gigaset (ehemals zu Siemens gehörend) will auf den Smartphonemarkt. Hergestellt werden die Geräte in China, Partner ist der Gigaset-Haupteigentümer Pan Sutong aus Hongkong. Richtig gelesen, das Unternehmen gehört zu 3/4 diesem Milliardär, seit 2013 sitzt er mit im Gigaset-Boot. Nun macht man im Vorfeld der IFA 2015 richtig Wirbel und holt ein paar Smartphones aus dem Ärmel. Was diese auf dem Papier können, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Gigaset ME:

Gigaset ME

Das Smartphone Gigaset Me verfügt über zwei Plätze für eine Nano-SIM. Diese sind Hot-Plugging-fähig, zudem unterstützt das Gerät im Edelstahlrahmen den Standard LTE. Benachrichtigt wird mit einer 3-Farb-LED, aufgeladen (Qualcomm Quick Charge 2.0 wird unterstützt) und angeschlossen wird via USB-Typ-C.

In Sachen Konnektivität findet man Bluetooth 4.1, einen microSD-Kartenslot, WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac (2,4 GHz & 5 GHz), WifiDirect, Wifi Display, GPS und GLONASS vor. Unter der Haube hat man nicht mit Technik gespart, so findet man einen Qualcomm Snapdragon 810, 3 GB RAM und 32 GB Speicher vor. Das Display verfügt über 5 Zoll bei 1080 x 1920 Pixel (443 ppi, geschlossene Glasfront, 2.5D-Glas)

Zwei Kameras sind an Bord, einmal eine 16 Megapixel starke Hauptkamera (AF, W/O, OIS, IMX230, f2.0, 1.34?m) und eine 8 Megapixel starke Front-Cam (FF, f2.0, 1.4?m, Weitwinkel bis zu 120°). Goodies? Fingerabdruck-Identifikation, Infrarot, Herzschlag-Sensor, UV-Sensor. Der Akku des 160 Gramm schweren Gigaset ME ist 3.000 mAh stark, das Gerät weist eine Höhe von 7,7 mm und eine Breite von 69,4 mm auf.

Preisfrage? 469 Euro.

Gigaset ME Pro:

Gigaset_ME_Pro_black

Das Smartphone Gigaset MePro verfügt ebenfalls über zwei Plätze für eine Nano-SIM. Diese sind auch Hot-Plugging-fähig, zudem unterstützt das Gigaset ME Pro im Edelstahlrahmen-Gewand den Standard LTE. Benachrichtigt wird mit einer 3-Farb-LED, aufgeladen (Qualcomm Quick Charge 2.0 wird unterstützt) und angeschlossen wird via USB-Typ-C. Wie das ME quasi.

In Sachen Konnektivität findet man Bluetooth 4.1, einen microSD-Kartenslot, WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac (2,4 GHz & 5 GHz), Wifi Display, GPS und GLONASS vor. Auch hier kommt High End zum Einsatz, so findet man einen Qualcomm Snapdragon 810, 3 GB RAM und 32 GB Speicher vor. Das Display verfügt über 5,5 Zoll bei 1080 x 1920 Pixel (403 ppi, geschlossene Glasfront, 2.5D-Glas, Incell)

Zwei Kameras sind ebenfalls verbaut (ach was?), einmal eine 20 Megapixel starke Hauptkamera (AF, OIS, IMX230, f2.2, 1.12?m) und eine 8 Megapixel starke Front-Cam (FF, f2.0, 1.4?m, Weitwinkel bis zu 120°). Spezail-Sensoren? Fingerabdruck-Identifikation, Infrarot, Herzschlag-Sensor, UV-Sensor. Der Akku des 195 Gramm (puuuh!) schweren Gigaset ME Pro ist 4.000 mAh stark, das Gerät weist eine Höhe von 7,7 mm und eine Breite von 76 mm auf.

Preisfrage? 549 Euro.

Gigaset ME Pure:

Gigaset_ME_Pure_black

In vielen Sachen der Ausstattung ist das Gerät dem ME Pro und dem ME gleich. Allerdings setzt man auf einen Snapdragon 615, 2 GB RAM und 16 GB Speicher. Das Display ist 5 Zoll groß und bietet bei 443 ppi eine FullHD-Auflösung von 1080 x 1920 Pixeln. Die Kameras sind 13 Megapixel (AF, f2.0, 1.34?m) und 8 Megapixel (FF, f2.0, 1.4?m, Weitwinkel bis zu 120°) stark. Hier setzt man ferner nicht auf einen Edelstahlrahmen, sondern auf einen aus Aluminium. Das Gerät wiegt 140 Gramm und verfügt über einen 3.220 mAh starken Akku. Es ist 7,8 mm hoch und 69,4 mm breit.

Preisfrage? 349 Euro.

Alle Geräte sollen im Herbst in Europa zu haben sein. Optisch nicht schlecht, nicht wahr? Dass in China gute Geräte gefertigt werden, steht sicherlich außer Frage. Man darf gespannt sein, wie sich die Gigaset-Geräte gegen die Huaweis, ZTEs, Honors und Motorolas dieser Welt schlagen – und gerade auf die Schnelligkeit bei Android-Updates bin ich sehr gespannt. Letzten Endes dürfen wir nicht vergessen, was ich im ersten Absatz schrieb. Es ist nicht mehr das Gigaset, welches viele „Alte“ kennen.

Update: Handson-Fotos in Masse:

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