Ghostery für Firefox

22. August 2010 Kategorie: Firefox, Internet, geschrieben von: caschy

Gestern in den Kommentaren kam die Aufforderung, ich solle euch doch einmal Ghostery für den Firefox vorstellen. Ok, kein Problem, ist ja schnell erledigt. Ghostery ist eine Erweiterung, die auf den einzelnen Seiten nachschaut, was so über euch getrackt wird, bzw. welche Scripts laufen. Dies könnten zum Beispiel die Statistiken von WordPress oder Google Analytics sein. Außerdem wird angezeigt, welche Werbepartner auf der Seite installiert sind (Google Adsense, Adify, Doublecklick & Co).

Ihr könnt mittels Ghostery nicht nur sehen, wer etwas einsetzt: ihr könnt es logischerweise auch blocken. Um einzelnen Seiten das Tracking zu erlauben lassen sich Whitelisten pflegen. Ich habe euch einmal die einzelnen Punkte in Screenshots festgehalten.

Eigene Meinung dazu: Ich habe nichts gegen Blogs die Besucher zählen. Des Weiteren habe ich auch nichts gegen Seiten / Blogs die Geld verdienen. Wenn ich auf einer Seite gute Tipps zur Hardware und eigene Meinung oder Erfahrungswerte vorfinde – dann kaufe ich gerne über einen Empfehlungslink. Es bringt den Webmaster ein paar Cent und mich selber kostet es eben nichts. Null. Nada. Blogs, die nur Referrer-Links unter das Volk klatschen und irgendwelche Pressemitteilungen verbloggen werden von mir allerdings nicht belohnt.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

14 Kommentare

Götz 22. August 2010 um 11:51 Uhr

Das Fazit geht schwerpunktmäßig am Einsatzgebiet von Ghostery vorbei. Ich möchte nicht, dass »Irgendwer« weiß, von welchem Blog zu welchem Blog ich hüpfe, und dass regelrechte Bewegungsprofile entstehen. Mit jedem Klick. Daher blockiere ich globale Trackingdienste – denn dort liegt die Crux. Wer lokal auf seiner Site Besucher zählen will – nur zu. Aber bitte nicht aggregiert an einem Ort. Das Einzeldatum ist nie die Gefahr, sondern die Ballung und Verknüpfung von Daten.

Und mit Ghostery (oder passend manipulierten DNS-Einträgen am eigenen Nameserver) unterbindet man eben jene zentralisierte Speicherung.

caschy (twitter ) 22. August 2010 um 11:56 Uhr

Deswegen steht da auch nicht Fazit, sondern Meinung ;) Ich weiss, dass der geneigte Benutzer weiss, wozu Ghostery gut ist – da brauche ich keine Abhandlung schreiben.

Götz 22. August 2010 um 11:58 Uhr

Äh, wenn das der geneigte Benutzer weiß – wozu dann die Vorstellung?

caschy (twitter ) 22. August 2010 um 12:00 Uhr

Weil er vielleicht die Erweiterung nicht kennt?

Dirk Schulze 22. August 2010 um 12:10 Uhr

Die Erweiterung ist auch für den Chrome verfügbar, leider nur als Light Version. Im Chrome zeigt der nur an was getrackt wird. Kein blocken, keine White- und Blacklist. Nur beim Laden der Seite ein Popup wo die Trackings drin stehen. Unter Chrome daher etwas Sinnfrei.

Trollwiese 22. August 2010 um 12:21 Uhr

Im vorherigen Blo0geintrag hab ich auf Ghostery aufmerksam gemacht.
Eine leichte Alternative zu NoScript ist es allemal, auch wenn es NoScript in seinem Funktionsumfang nicht ersetzt.

Ich fühle mich einfach sicherer, wenn ich weiß,, das mir niemand nach spioniert, egal ob es eine Firma, ein Webmaster oder Blogersteller ist (nichts gegen Caschy ;-) ).
Vorallem der Datenhunger von Google sollte damit gestoppt werden. In Verbindung mit AdBlock Plus surfe ich – bis auf den einen oder anderen Banner – völlig werbefrei.

- –
Ein weiteres, empfehlenswertes Addon im Bereich Multimedia und Player ist Mediaplayerconnectivity;
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/446/
Dieses Addon läßt den User eine eingebettete Musik- oder Videodatei in einem externen Player abspielen.

Paradonym am iPod 22. August 2010 um 12:23 Uhr

Für mein ff hab ich per ghostery sowieso alles geblockt. Jetzt nutz ich aber chrome. Analytics hab ich sowieso per addon geblockt. Für andere bin ich grad am suchen.

uniquolol 22. August 2010 um 13:17 Uhr

Cooles Add-on…

Sebastian 22. August 2010 um 13:27 Uhr

Die Tracker, die Ghostery findet, sind eher international. Analytics und so weiter. Für deutsche Webseiten eignen sich die Adblock Plus-Filterlisten EasyPrivacy und insbesondere SocialMediaBlock.

Mao's geistig Kind 23. August 2010 um 06:30 Uhr

Und ihr glaubt wirklich, diese Milliarden schweren Firmen lassen sich von “Freebies” wie solchen Add-ons aus tricksen??? LOL
.
Wer mal etwas hinter die derzeit geltenden oder herrschenden Regeln schauen will, kann ja mal bei diesem Blog nachlesen (von Google gesponsert): http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.com/

Guenny (twitter ) 23. August 2010 um 12:51 Uhr

Ich hatte dieses Add-on auch mal laufen und fand es eigentlich ganz gut, nur ist es dann von einer Werbefirma (Better Advertising) aufgekauft worden und somit habe ich es wieder deinstalliert. http://blog.betteradvertising......-ghostery/

Stefan 28. September 2010 um 22:16 Uhr

Ghostery wurde inzwischen von einer Werbefirma gekauft. Da lässt das Vertrauen leider etwas nach. Welches Software aus dem Netz kann man in dieser Beziehung überhaupt noch trauen?



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