Gema und Deezer einigen sich

30. Januar 2012 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Der nächste Musikdienst bitte. Deezer kenne ich schon seit 2007. Damals war der Dienst komplett kostenlos. Playlisten anlegen, Musik hören, fertig. Alles nur im Stream. Bevor Deezer bekannt wurde, firmierte der französische Dienst auch als Blogmusik. Mittlerweile ist man den Gang gegangen, den alle gehen müssen: man muss sich finanzieren. Seit Dezember gibt es Deezer auch in Deutschland, freie Musik gibt es als 30 Sekunden-Clip zum reinhören, ansonsten liest man altbekannte Tarife: 4,99 Euro im Streaming, 9,99 Euro mit Offline-Zugriff und App. Im Westen nichts Neues, ein Preismodell, welches momentan alle Dienste fahren – und wahrscheinlich auch müssen, denn wie alle anderen hat sich nun auch Deezer mit der Gema geeinigt.

Im Dezember gaben Gema und Bitkom die neuen Tarife bekannt, was das Tor in Sachen Musik in Deutschland etwas öffnete. Deezer ist nach eigenen Angaben der führende internationale Streamingdienst mit 15 Millionen Liedern, 20 Millionen Usern und 1,5 Millionen Abonnenten. Für Musikdienste mit Bezahlsystem sind die Änderungen sicherlich klasse, denn nun darf auch in Deutschland gehört werden, was aber schade ist: Rein werbefinanzierte Musikdienste und Musikvideos werden von dem damals geschlossenen Bündnis von Gema und Bitkom bisher noch nicht abgedeckt, auch YouTube und Co sind nicht dabei.


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