Gastbeitrag: Warum man seinen Kindle lieben muss

26. September 2011 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Im Gegensatz zu mir hat der Tobias scheinbar Zeit, sich Lektüre zur Brust zu nehmen. Allerdings greift Tobias nicht mehr zu einem Buch in Papierform, sondern er nutzt seinen Kindle. Über diesen kauft & konsumiert er Zeitungen und Bücher. Seinen kleinen Erfahrungsbericht aus seinem Blog stellt Tobias auch euch zur Verfügung. Fröhliches Lesen!

Tja, warum muss man seinen Kindle lieben? Dafür gibt es viele Gründe, aber der wichtigste Grund, warum ich meinen Kindle liebe, ist seine Vielseitigkeit. Wie? Vielseitigkeit? Das Dingen ist doch einfach nur nen eBook-Reader? Nee. Eben nicht! Er ist ein Bücherregal, eine Tageszeitung und ein Internet-Archiv.

Neben der (einfachen) Möglichkeit, sich Bücher aus dem Amazon Store zu laden (warum kostet ein eBook eigentlich genau so viel wie ein Papier-Buch?), gibt es etliche Möglichkeiten ein Buch auf seinen Kindle zu bekommen bzw. den Kindle zu Nutzen. Hierbei möchte ich _nicht_ auf den ersten Gebrauch und die ersten Schritte mit einem Kindle eingehen, auch keinen technischen Spezifikationen loswerden, sondern einfach die Möglichkeiten zeigen, was man mit einem simplen eBook-Reader machen kann.

Das Bücherregal

Der Kindle kann zwar PDF-Dateien lesen und darstellen, den vollen Funktions– und Darstellungsumfang kann man aber eigentlich nur mit dem Kindle-Format *.mobi nutzen. In den kommenden Versionen soll zwar die native Verwendung von *.epub ebenfalls mit geplant sein, aber momentan geht es leider nur mit Hack bzw. “Jailbreak” oder Duokan. Weder mit der einen noch mit der anderen Lösung dieses Problems habe ich mich bis jetzt aus einander gesetzt, warum auch? Es gibt genügend Möglichkeiten pdf und epub auf den Kindle zu bekommen, und zwar simple wie nur was.

1. E-Mail

Wenn man seinen Kindle bei Amazon auf der Webseite registriert, bekommt man eine Kindle-eMail Adresse. An diese eMail Adresse sendet man _alles_. PDF’s, ePub’s, Klippings. Und zwar einfach die Datei und fertig.

Und wenn man das ganze noch fertig umgewandelt haben möchte hängt man in der Betreffzeile einfach ein “convert” mit ein. Klappt mit ePub und mit PDF. It’s that easy.

Man sollte nur seine Absender-eMail in den Amazon Kindle Einstellungen eingetragen haben, sonst funktioniert das nicht.

2. ePub-Converter

Wenn man die konvertierten *.mobi Dateien auf seinem Rechner oder in der Dropbox behalten möchte, kann man die o.g. Dateien auch per online-Converter umwandeln und dann

a) die fertige Datei per eMail senden oder

b) die Datei in seiner Dropbox abspeichern. Der Kindle hat nämlich einen Browser mit an Bord. Surfen ist damit zwar eher als “so la la” einzustufen, aber für das Einloggen ins Dropbox-Webportal völlig ausreichend. Dort die Datei anklicken, laden und fertig.

 

Im grossen und ganzen wars das mit den Büchern bzw. PDF-Dokumenten, und bis hier hin auch nichts was mich oder irgendwen anders vom Hocker reissen wird. Also weiter im Takt:

Die Tageszeitung

Tageszeitung? Ja. Tageszeitung. Mit einem kleinen, kostenlosen Programm namens Calibre (mit dem man natürlich auch Bücher/Dokumente konvertieren und an seinen Kindle schicken kann) funktioniert das sogar ganz von selbst. Also fast. In dem Programm Calibre gibt es die Funktion “Nachrichten abrufen”. Hier wählt man die Zeitung seines Vertrauens, Aktualisierungszeitraum 1x/Tag und sendet dies an seinen Kindle. Auf dem Kindle findet man dann die Zeitung mit Inhaltsverzeichnis und allem schnipp und schnapp. Jeden Tag. Kostenlos. Automatisch.

Das Angebot ist derzeit auf rd. 4o Zeitungen begrenzt, aber es finden sich zB so Schmankerl wie “brandeins”, “FAZ” oder “Zeit”. Natürlich gibt es auch da Premium-Inhalte, wie zB “Zeit Premium”, kann aber nichts dazu sagen was die kosten…

Internet-Archiv

Wer kennt das nicht? Instapaper. Read-it-later. Diverse Internet-Dienste die einem Webseiten zum späteren Lesen archivieren oder abspeichern.

Ich nutze Instapaper. Mehr oder weniger. Und Instapaper hat ein nettes Extra für den Kindle parat. Man kann in einem festzulegenden Zeitraum bis zu 2o der letzten “gespeicherten” Artikel an seinen Kindle schicken lassen.

Die Einrichtung ist denkbar einfach. Man gibt seine Kindle-Adresse an, den Zeitraum wie häufig Instapaper die archivierten Seiten an den Kindle schickt und gibt in der Kindle-Management-Suite die von Instapaper angegebene eMail ein. Boom.

Noch einfacher ist es mit einem Google-Chrome Addon namens “Send to Kindle”. Nen interessanten Artikel bei einem Eurer Lieblings-Blogautoren gesehen, aber keine Zeit diesen momentan zu lesen?

Chrome Addon - Send to Kindle

Chrome Addon - Send to Kindle

Kein Problem. In der Addon Seite auf den Button, Vorschau-Fenster abwarten, absenden. Abends zu Hause den Kindle anschmeissen und warten bis der Artikel von alleine ankommt. Klar, Videos und so sendet das Addon nicht mit. Dafür aber Bilder und _keine_ Werbung.

Nun. Darum liebe ich meinen Kindle.

Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü

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Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

67 Kommentare

mkrueger (twitter ) 26. September 2011 um 10:31 Uhr

Mag alles stimmen… aber ich hoffe auf nicht all zu viele dieser Gastbeiträge, welche mir wie “gesponsort by Amazon” vorkommen.

Liebe Grüße
mkrueger

caschy (twitter ) 26. September 2011 um 10:35 Uhr

@mkrueger: morgens gleich die Gesichtspalme bekommen: m(

Kommentierst du hier auch bei jedem Beitrag so, der von Google, Apple, Facebook, Asus, Acer, Samsung, LG oder whatever handelt?

Gilly (twitter ) 26. September 2011 um 10:41 Uhr

100% Zustimmung, auch wenn ich meinen Kindle nur zum Lesen von Büchern verwende.

Was hier nicht erwähnt wurde: Liest man ein von Amazon gekauftes Buch auf dem Kindle oder mit der Kindle Software auf einem Device, dann wird die aktuelle Seite mit Amazon synchronisiert und man muss sich nicht merken, wo man aufgehört hat zu lesen.

Ist in meinem Fall ganz praktisch, da ich den Kindle nur zu Hause nutze und unterwegs auf einem Tablet lese.

Martin Dreger aus Hamburg 26. September 2011 um 10:43 Uhr

Kann mich mit keinem E-Reader anfreunden, zu gering sind die Vorteile für mich persönlich. Würde es Tageszeitungen für 5 Cent anstatt 50 Cent geben, OK, aber identischer Preis oder 1 Cent günstiger. Geht ja gar nicht. Dazu dann “schwarz-weiss” Display wenn man “nur” 250 Mark (Monatsmiete in den 90er Jahren) ausgeben will.

PS: Was Bücher betrifft, auch hier ist der Unterschied nicht riesig. Dann 5 Euro mehr ausgeben und dafür ein echtes Buch in der Hand halten. Da kann man auch sicher sein, dass man es (bei guter Pflege) auch noch in 5 Jahren besitzt. Bei Amazon weiss man nicht ob nicht der Dienst schon in 6 Monaten eingestellt wird und man keines der Werke mehr besitzt… -.-

The_Lux (twitter ) 26. September 2011 um 10:46 Uhr

Ich finde es nicht unbedingt schlecht Gastbeiträge zu bekommen. Dann hat man auch Themen die Caschy ggf. selbst gar nicht behandeln würde, da er kein Interesse daran hat.
Nicht zu vergessen der Werbeeffekt für die Blogger.
Ich habe schon den einen oder anderen guten Blog nur durch solche Gastbeiträge gefunden ;-)

Aber zum Thema. Ich persönlich würde da bei einem Tablet bleiben. Einfach aus dem Grund, weil man dann noch mehr Möglichkeiten hat und ich eines besitze ^^

Das einzige was mich an einem Kindle interessieren würde wäre das ePaper. Und das damit verbundene entspannte lesen.
Aber News und gespeicherte Webseiten schaue ich mir dann doch lieber direkt auf dem Tablet oder Handy an.

noyse (twitter ) 26. September 2011 um 10:56 Uhr

ich benutze Kindle für Android und bin eigentlich zufrieden. ich kaufe ab und an mal Bücher wenn sie meine persönliche Schmerzgrenze von 4,99 nicht überschreiten. Tageszeitungen abonniere ich nicht. Zeitungen auch nicht – sehe nicht ein warum ich fast dasselbe bezahlen soll wie für die Printausgabe.

Was ich allerdings festgestellt habe ist, dass die Androidapp nicht ganz sauber programmiert wurde…bzw. die bücher.
Ich stelle immer schwarzen Hintergrund und weisse schrift ein – liesst sich besser. Einige Bücher kommen aber damit nicht klar. Wenn man sie öffnet hat man den eindruck dass das Buch leer ist. hab ca. 4 wochen mit dem Amazon Support verbracht inklusive mehrerer Gutschriften, bis ich zufällig mal die Hintergrundfarbe auf standard geändert habe und siehe da das Buch war i.O. kennen sich wohl mit ihren eigenen Programmen nicht aus ;)

Jonas (twitter ) 26. September 2011 um 11:01 Uhr

Danke für diesen Beitrag! Jetzt freue ich mich noch mehr auf meinen Kindle 3 (WIFI), der heute oder morgen bei mir vor der Tür liegen sollte :)

loverk89 26. September 2011 um 11:05 Uhr

Ich finde die Idee hinter dem Kindle toll, das Display spiegelt nicht so in der Sonne wie bei anderen Tablets.

Aber was mich stört, ist das man damit einfach super schlecht PDF Dokumente lesen kann. Ich persönlich würde gerne meine Studiumsdaten einfach immer gern mit dabei haben und vieles ist eben auf PDF. Dann kauf ich mir lieber ein iPad oder was auch immer damit kann man auch gut Bücher mit Lesen und bekommt durch die vielen Apps auch noch wesentlich mehr.

Auch das die Bücher und so genauso viel kosten wie die Druckausgabe ist mir unverständlich.

Billy Kiddy 26. September 2011 um 11:08 Uhr

Ebook-Reader sind super, der Kindle für mich nur bedingt.

Zum Lesen von Belletristik bevorzuge ich aufgrund der geringeren Größe und des geringeren Gewichts 5-Zoll-Geräte, PDF sind sowieso erst auf 9.7-Zoll-Geräten sinnvoll betrachtbar.

Weiters stört mich beim Kindle die unnötige Tastatur, die das Gerät wiederum nur größer macht.

Fazit: Es gibt um €100 Ebook-Reader, die leistungsmäßig auf Augenhöhe mit dem Kindle sind, in den beiden genannten Punkten dem Kindle überlegen sind, und dabei noch preislich günstiger sind.

Phil 26. September 2011 um 11:26 Uhr

Also ich habe mir den Kindel zugelegt nachdem ich den letzten Wälzer mit 1000+ Seiten in gedruckter Form gelesen habe vor ein paar Wochen.

Da der Kindle gedruckte Bücher ersetzen soll und kein Tablet kann ich nur sagen das macht er aus meiner Sicht (“Viel-Leser”) perfekt.

Positives:
Geringes Gewicht
Locker mit nur einer Hand haltbar (Weiterblättern geht rechts oder links gehalten ohne Probleme)
Mit ausgeschalteter Kommunikation (WLAN / 3G) hält der Akku locker vier Wochen ohne nachladen durch.

Die eInk Technologie ist perfekt, im Urlaub konnte ich problemlos am Strand (in der Sonne) lesen, während rechts und links von mir die anderen Urlauber versucht haben mit Ihren iPads oder iPhones irgendetwas auf den spiegelnden Displays zu erkennen.

Ich habe den Kauf nicht bereut und lese zur Zeit alle neuen Bücher nur noch damit.

Was allerdings gar nicht geht ist die “tolle” Buchpreisbindung auch für elektronische Bücher hier in Deutschland. Ich bezahle also für die elektronische Variante in der Regel genausoviel wie für die gedruckte Ausgabe.

Karo 26. September 2011 um 11:43 Uhr

@mkrueger

Da stimme ich dir voll und ganz zu… Der ganze Beitrag ließt sich munter wie ein Amazon Werbetext. Es fehlt nur noch das “Jetzt sofort zuschlagen” am ende. Oh warte… der Amazon-Kauflink ist ja dabei

@Cashi
der unterschied zu deinen normalen “Google, Apple, Facebook, Asus, Acer, Samsung, LG oder whatever” News ist, dass die sich mehr oder weniger neutral lesen, wenn man über den normalen Anteil von “eigener Meinung” hinweg sieht der zu einem Blog nun mal gehört.
Dieser Beitrag dagegen tut genau das nicht. Er ist reine Werbung.

caschy (twitter ) 26. September 2011 um 11:46 Uhr

Da kauft sich also einer, den ich persönlich kenne ein gerät, sit damit sehr zufrieden und schreibt drüber. Und du siehst es als reine Werbung? Aha!

Max Mustermann 26. September 2011 um 11:47 Uhr

Ich bin voll zufrieden mit dem Kindle. Das Handling ist einsame Spitze!

@Billy Kiddy

Tja, also ohne Tastatur wäre ich ganz schön aufgeschmissen. Ich kauf mir meine Bücher meist direkt mit meinem Kindle.

Marc 26. September 2011 um 11:49 Uhr

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die “Send to Kindle”-Funktion kostenpflichtig ist. Man muss, je nach Umfang des Artikels, die entstehenden Whisper-Net-Kosten zahlen. Also Achtung. Ich habe auch nicht schlecht gestaunt, als ich irgendwann auf meine Abrechnung geguckt habe.

Guido 26. September 2011 um 11:50 Uhr

EBook-Reader – das ist nichts für mich, dachte ich, bis mir ein Kollege seinen Kindle geliehen hatte…
Nun habe ich seit einigen Monaten einen eigenen Kindle und es war für mich der beste Technik-Kauf der letzten 3 Jahre.
Gerade die Funktionsreduzierung auf das Lesen finde ich einen Vorteil gegenüber den Tablets. Ganz zu schweigen von dem hervorragenden eInk Display (welches aber kein Alleinstellungsmerkmal des Kindle ist), welches ein Leseerlebnis nah am Papierbuch ermöglicht. Da sind die Tablet Displays noch lange nicht so weit.

Und um mal hier auch Google ins Gespräch zu bringen. Der eBook-Reader für meine Frau wird ein iRiver Story HD sein ;)

Tempura 26. September 2011 um 11:54 Uhr

Woher kommt eigentlich die Mär das E-Books genauso teuer wie Gedruckte sind? Beim Kindle sieht man auf der regulären Amazon-Seite immer genau was die alternativen Versionen kosten, und da ist die Gedruckte Ausgabe i.d.r. immer Teurer.

ChackZz 26. September 2011 um 11:57 Uhr

Das Kindle-Ding sollte sich ja bald erledigt haben, wenn Amazon sein Tablet präsentiert. Oder es sollte zumindest maximal noch als Low Cost-Alternative dienen…

Solange die Bücher allerdings den gleichen Preis kosten, wie die gedruckte Ausgabe, greife ich eh deutlich lieber zur guten, alten Analog-Version..

toellby (twitter ) 26. September 2011 um 12:08 Uhr

Ein paar Kleinigkeiten von mir als Verfasser des Artikels:

Ich hab den Kindle aus den USA bevor der hier zu bekommen war. Den “vollen” Funktionsumfang hab ich erst nach längerer Benutzung “raus gefunden”. In wie fern dieser Artikel allerdings Werbung sein soll erschliesst sich vermutlich nur dem der es so empfindet. Der Kindle spart mir mit dieser Art “Sammlung” eine Menge Zeit, warum also sollte ich das negativ empfinden…?

Was die Kosten für das Versenden der Artikel angeht, kann ich nur sagen dass ich rein über WiFi synchronisiere und somit keine weiteren Kosten hatte.

Der Kostenvergleich eBook – Print kann nicht mehr stimmen, das kann sein. Der Artikel lag mehrere Monate (halb)fertig in meinem Dashboard. Ich nutze den fast ausschliesslich mit den beschriebenen Optionen. Also eBooks nur sekundär.

Koppi 26. September 2011 um 12:09 Uhr

Meinen Kindle liebe ich auch, lese neue Bücher wenn möglich nur noch darauf. Freut sich im Urlaub auch das Reisegepäck darüber.

Was meiner Ansicht nach viele Leute noch nicht verstehen ist, daß

a) Das E-Ink Display zum Lesen wirklich super ist und daher gar kein Vergleich mit Tablets gemacht werden sollte.

b) Das Kindle sich eben durch den Amazon Online-Sofortkauf von günstigeren Geräten absetzt. Braucht vielleicht nicht jeder, aber ich nutze es sehr gerne.

SirAnn (twitter ) 26. September 2011 um 12:09 Uhr

@ChackZz: wie kommst du denn darauf? Gibt es schon Hinweise darauf, welchen DisplayTyp das Amazon Tablet verwenden wird? Der große Vorteil des Kindles ist und bleibt das E-Ink-Display. Das einzige was diesbezüglich ein Mehrwert wäre, ist ein farbiges E-Ink-Display oder ein Hybrid Dsiplay, dass sich auf Wunsch umschalten kann. Ansonsten ist das Kindle nach wie vor hinsichtlich “Lesen am Pool” klar im Vorteil

Phil 26. September 2011 um 12:24 Uhr

Ergänzend möchte ich noch loswerden, dass die Kindle eBooks mal etwas günstiger und mal etwas teurer sind als die gedruckten Versionen, aus meiner bisherigen Sicht liege ich im Schnitt also beim Preis des “analogen-Bücherregal-Platz-Belegers”.

Ich meine mal gelesen zu haben, dass die eBooks in den USA deutlich günstiger sind, da es dort kein Buchpreisbindung gibt.

Matthias Schirmag (twitter ) 26. September 2011 um 12:24 Uhr

Ahoi zusammen,

ich habe hier vor einiger Zeit noch etwas detaillierte den Umgang mit calibre, Instapaper & Co beschrieben:

- RSS Feeds auf dem Kindle lesen http://goo.gl/YnrA1
- Kindle und Read Later http://goo.gl/ADCZV

Ein schöner Gruß,
emazi

Timo (twitter ) 26. September 2011 um 12:30 Uhr

Sehr toller Artikel – vielen Dank für die sehr hilfreichen und mir bislang noch nicht bekannten Tipps und Tricks! Die sind wirklich bombastisch.
Aber mal eine Frage: Ich besitze das Kindle DX – funktionieren die Tipps auch mit diesem Gerät?

noko 26. September 2011 um 12:33 Uhr

er baut amazon ein, weil amazon einfach am besten ist! hat nix mit werbung zu tun! wenn ich über suchmaschinen schreiben würde, würd ich auch “googlen” oder so verwenden! punkt…

ps: ich brauch so ein teil auch nicht, aber freu mich trotzdem, dass darüber geschrieben wurde! kenn mich jetzt wenigsten bissl besser aus :)

Tobias W. 26. September 2011 um 12:51 Uhr

Ich habe meinen Kindle 3 WiFi verkauft, weil ich ihn eben zu wenig nutze. Und das, obwohl ich recht viel lese – es ist aber nunmal häufig günstiger, sich Bücher gebraucht zu kaufen…

Vom Lesegefühl mochte ich den Kindle sehr, ich bin vom Konzept überzeugt. Ich lasse es aber noch reifen – wahrscheinlich steige ich erst richtig um, wenn Tablet und EBook-Reader technisch verschmolzen sind.

Fraggle 26. September 2011 um 12:54 Uhr

Es ist zwas schon interessant, aber Gründe die dagegen sprechen:
- wäre zu riskant mit an den Strand zu nehmen
- gleiches gilt für lesen in der Badewanne
- kann ich nicht verleihen
- Die Haptik eines Buches ist einmalig :)

Aber wie heißt es so schön, über Geschmack kann man streiten ;)

SirAnn (twitter ) 26. September 2011 um 13:15 Uhr

@Fraggle: gab es nicht mal eine Testaktion in der man die ebooks an jemanden veleihen konnte? ich glaub das einzig komische daran war, dass man ein Buch max EINMAL verleihen konnte. Also nicht gleichzeitig sondern insgesamt. Während man es verlieh, konnte man selbst nicht darauf zugreifen, also ganz genau wie bei einem reellen Buch

Thomas (twitter ) 26. September 2011 um 13:17 Uhr

Ich habe seit ein paar Tagen einen Kindle und kann nur zustimmen, dass es ein tolles Gerät ist. Ich habe bis jetzt nur normal Bücher im Kindle Store gekauft und mal ein PDF auf das Gerät kopiert. Danke für die tollen Tipps, die machen das Gerät noch mal um einiges interessanter.
Es gibt immer Freunde und Gegner von dem Gerät, aber ich ich kann nur empfehlen es mal zu nutzen bevor man es schlecht macht.

Kermin (twitter ) 26. September 2011 um 13:18 Uhr

Hi,

Nun, finde es gut wenn sich jemand so für ein Gerät begeistern kann – allerdings ist und bleibt Kindle für mich ein Produkt, was ich mir (vermutlich) nie kaufen werde. Ich finde die 140 Euro für überzogen. Da ist meiner Meinung nach Geld in ein vernünftiges Tablet besser angelegt. Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich zu der Fraktion gehöre, die ihre Bücher gerne in den Händen halten. Der Geruch eines neuen Buches und einfach mal “offline” ohne Bildschirm sich mit etwas zu beschäftigen, ist doch auch mal ne willkommende Abwechslung zu dem ganzen Technikkram.

Fazit: Kindle = überflüssig

moosbrugger 26. September 2011 um 13:33 Uhr

Ich war auch zunächst skeptisch in puncto Haptik. Und beim ersten Gebrauch irritierte mich die kurze Schwärzung des Displays beim Umblättern gewaltig. Aber das hat sich schnell gelegt. Man gewöhnt sich rasch an diese Art des Lesens. Und so große ästhetische oder auch sentimentale Vorteile bringt die herkömmliche Lektüre auch nicht. Denn, wenn wir ehrlich sind, sind doch die meisten gedruckten Bücher typographischer Schund.
Allerdings sind meine literarischen Vorlieben vielleicht etwas atypisch. Ich bevorzuge klassische Literatur bzw. die klassische Moderne. Und die ist, dank der 70-Jahre-Grenze, in vielfältiger Form kostenlos zu haben. Unter anderem auch bei Amazon. Insofern trifft mich die Kostenkalkulation nicht. Interessierte ich mich für aktuelle Genreliteratur, würde das eher gegen das Kindle sprechen.
Einen wichtigen Vorteil sollte man nicht vergessen, das integrierte englisch Wörterbuch. Bei Moby Dick und Konsorten ist das schon ein echter Pluspunkt.
Als rss-Nachrichtenquelle via Calibre empfehle ich übrigens den Berliner Tagesspiegel. Der ist ziemlich vollständig auf diese Weise verfügbar (anders als FAZ und SZ). Und Dilbert…



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