Gastbeitrag: Über Linux, Windows und Mac OS X

7. Januar 2011 Kategorie: Apple, Software & Co, Windows, geschrieben von: caschy

Setzt ihr auf Windows, sei es XPVista oder 7, auf Mac OS X Snow Leopard oder auf einen der zahlreichen Pinguinableger? Aus vielen Ecken würden wohl Windows-Rufe zu hören sein – kein Wunder, bei einem Marktanteil von rund 91% 1 . Doch würden diese Rufe schwächer werden, wenn diese Nutzer sich einmal mit dem freien Betriebssystem GNU/Linux, im Rahmen dieses Beitrags spreche ich von Ubuntu,  oder dem „weltweit fortschrittlichsten Betriebssystem“ Mac OS X Snow Leopard auseinandergesetzt hätten?

Ich wage zu behaupten, dass dem so wäre. Linux hat längst den Status als „Tüftlerplattform“ verloren und ist wohl das für Einsteiger am besten geeignetste Betriebssystem, sei es dank der gegen Null gehenden Gefahr einen Virus einzufangen, den maßgeschneiderten Distributionen, die jedem ermöglichen das richtige System zu finden, der Hilfsbereitschaft durch eine starke Community oder die Masse an kostenloser Software – wovon ein Marktanteil von nur 1% 1 aber nichts erkennen lässt. Auch viele Blogger wollen vom Gegenteil überzeugen. Sei es durch ein Ubuntu-Tagebuch eines Windows‘ler, sachliche Argumentationen oder auch durch die Augen eines Apfelnutzers.

Eines haben alle gemeinsam: Sie wollen den Lesern klar machen, dass es auch noch brauchbare Alternativen abseits das Windows-Zugs gibt, von dem immer mehr Menschen abspringen. Doch was ist mit dem Mac-Wagon? Nutzer die sich besinnen konnten, darauf umzusteigen, ließen oftmals nur positives vorlauten, obwohl man wohl für mehr Geld weniger Leistung erhält als bei einem ähnlichen Windows-Modell.

Aber warum ziehen immer mehr Nutzer einen Umstieg in Erwägung? Einige haben einfach Lust, auch Alternativen eine Möglichkeit zu geben, etwas Neues zu testen. Natürlich fällt dem neutralen Betrachter auch sofort die exzellente Verarbeitung eines Macs, gleichgültig ob iMac oder MacBook ins Auge. 6% spiegeln zwar nicht die breite Masse wieder, durchaus aber überzeugte Individualisten. Switched eben.

Soviel zu den einleitenden Sätzen, nun kommt das Ganze ins Rollen. Ich möchte zuerst nochmal auf die 91% der Windowssysteme eingehen. Wenn wir wieder von dem Zug ausgehen, wie kann ein Arbeiter aus der breiten Masse zum Individualisten werden, wenn er arbeitsbedingt an ein Betriebssystem gebunden ist und deshalb mangels abnehmender Produktivität keinen Wechsel in Betracht ziehen kann?

Google stellt damit zurzeit wohl eine Ausnahme dar. Viele Menschen, speziell Blogger, gehören zu den Leuten, die beruflich an Windows gebunden sind, aber sich in den eigenen Wänden schon länger einem alternativen Betriebssystem verschrieben haben. Aber dazu später mehr. ;-) 

Was macht also das Redmonder OS für dessen Nutzer so attraktiv? Windows ist für jene unabkömmlich, die sich Sklaven der virtuellen Spielindustrie nennen können, die aus Bequemlichkeit nicht umsteigen wollen, oder einfach Altbekanntes nicht aufgeben wollen. Bequemlichkeit, das bedeutet sich Alternativen zu lieb gewonnener Software zu suchen, Treiberprobleme aus dem Weg zu schaffen, längeres Einarbeiten in Kauf zu nehmen.

Und genau das sind die Vorteile von Windows: Treiberprobleme sind in dieser Welt ein Fremdwort und auch Softwarehersteller programmieren derzeit bevorzugt unter Windows. Wine (Wine Is Not an Emulator ) soll diese Lücke schließen, indem es diese Software unter Linux und Mac OS X emuliert. Falls ihr das in Erwägung zieht, ist die Appdatenbank eine gute Anlaufstelle, um mögliche Kompatibilitätsprobleme im Vorfeld zu durchleuchten.

Doch wer sagt, dass das überhaupt nötig ist? alternativeTo bietet zu vielen Programmen unter Windows, Mac OS X und Linux einige interessante Alternativen, die mit einer Bewertung, einer kurzen Beschreibung, sowie zahlreichen Nutzerkommentaren versehen sind. Windows-Umsteigern sei es empfohlen die Liste 100 nützlicher Mac Applikationen oder 50 lohnenswerter Linux Programme zu lesen.

Okay, haken wir alle Punkte nacheinander ab. Unter Linux wird längst nicht die Vielfalt geboten, die man vom Redmonder OS gewohnt ist. Ein Lichtblick sind jene Spiele, die auf DirectX verzichten und auch auf dem freien Betriebssystem laufen. Doch Spiele wie Doom 3 bilden eher eine Ausnahme und so muss sich der geneigte Daddler anders helfen. Die Macianer konnten sich über das vor kurzem erschienene Steam sowie derer Source-Engine freuen, womit Spiele wie Counterstrike, Half-Life und derzeit über 100+ andere nun auch ohne Emulation laufen.

Linuxnutzern blieb dieses Privileg bislang verwehrt, weshalb diese sich mit Emulatoren, wie PlayOnLinux, einem grafischen Frontend für Wine, vertrösten müssen. PlayOnLinux besitzt zahlreiche Installationsroutinen für Windowsspiele á la World of Warcraft oder Counterstrike, aber auch für native Spiele, wie zum Beispiel World of Goo. Halten wir fest: Für Spiele sind die Windowssysteme bisher noch am besten geeignet, wobei Apple langsam mit der Aufholjagd beginnt. Ein Mac-Anteil von 11% bei Spieleverkäufen nach nur 10 Tagen ist wohl selbstredend. Doch welche weiteren Gründe abseits des Spielemarktes gibt es, um weiter an Windows zu hängen und den Blick über den Tellerrand hinaus zu scheuen? Windows 7 bewegte viele XP-Nutzer zum Versionssprung über Vista hinweg.

Denn das aus einigen Ecken als Vista SP1 kommentierte OS aus dem Hause Microsoft ist nicht nur spürbar schneller (halbierte Boot- und Shutdownzeit) als sein Vorgänger sondern schlägt mit 9.07 GB auch deutlich wenige zu Buche als Vista, welches 12,3 GB voraussetzt (zum Vergleich: Snow Leopard setzt 10 GB freier Speicherplatz voraus, Ubuntu hingegen gibt sich mit 2,3 GB zufrieden. Ein weiterer Pluspunkt ist ebenfalls die neue Superbar, die mit sogenannten Jumplists den schnellen Zugriff auf Bilder, Songs, Webseiten und Dokumente und andere Einstellungen gewährleisten soll.

Zudem bietet euch diese die Möglichkeit den Fortschritt von Programmprozessen direkt in anhand des Icons abzulesen. Wer an weiteren interessanten Tools, wie zum Beispiel dem SuperbarMonitor zum erleichterten Auslesen und Anzeigen diverser Funktionen interessiert ist, sei auf das Wiki derDeskmodder verwiesen. Mein Liebling ist das kleine Netzwerküberwachungs-Tool NetspeedMonitor geworden, das allerdings auch abwärtskompatibel ist. Mit den neuen „Aero Snap“, zum vereinfachten Anordnen von Fenstern an den Bildschirmrändern und „Aero Snap“ für den optimalen Durchblick, dem „Aero Shake“ zum gestengesteuerten mini- bzw. maximieren von Fenstern polierte Microsoft sein neustes OS ordentlich auf, die Frage ist nur, ob das Reinigungsmittel hauseigener Herkunft ist. ;)

Doch darüber zu diskutieren würde den Umfang dieses Artikels wohl bei weitem sprengen, deshalb überlasse ich dieses Thema Anderen. Das aktuelle Ubuntu 10.10 hebt sich durch zahlreiche Erneuerungen von seinem Vorgänger, der 10.4 LTS, ab. Zum einem wäre da die bessere Desktopintegration des Online-Dienstes Ubuntu One. Das ist Synchronisierungsdienst, der jedem Nutzer 2 GB für lau bereithält. Natürlich ist das ganze kostenpflichtig erweiterbar. Ähnlich wie bei Dropbox wird das Ubuntu-One-Verzeichnis auf dem PC automatisch mit dem Online-Speicherplatz bei Ubuntu One abgeglichen.

Einen großen Nachteil sehe ich allerdings darin, dass Ubuntu One nicht plattformübergreifend agiert, während Dropbox auf allen gängigen Betriebssystemen seine Arbeit verrichtet. Ubuntu One befindet sich für Windows derzeit in der Public Beta – aber würdet ihr auf ein solches Programm zurückgreifen, wenn euch mit Dropbox ein etablierter Allrounder zur Verfügung steht? Zum anderen wäre da die grafische Überarbeitung des Installers sowie die Tatsache, dass die Installation während dem Ausfüllen der notwendigen Angaben für eine Inbetriebnahme des Systems stattfindet.

Apples Snow Leopard bietet euch gegenüber der Vorgängerversion Leopard in vielerlei Hinsicht Geschwindigkeitsvorteile sowie zahlreiche Neuerungen, wie die Integration von Exposé in die Dock. Die Dock sollte für die Switcher wohl die größte Umstellung sein, welche jedoch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit schnell überwunden sein dürfte.

In puncto Sicherheit sind die Windowssysteme wohl am Anfälligsten, da sie für „Hacker“ auf Grund der weiten Verbreitung eine große Angriffsfläche bieten. So ist die Wahl des richtigen Virenwächters seit jeher ein heiß diskutiertes Thema Das soll aber nicht heißen, dass Mac- und Linuxnutzer ein komplett sorgenfreies Leben führen können. 

2007 waren für Mac OS X deutlich mehr Sicherheitslücken zu verzeichnen als für Microsoft Windows, welche teilweise als sehr kritisch eingestuft worden sind, jedoch nicht dementsprechend ausgenutzt worden sind, da sich Hacker auf die breite Masse fokussieren, um einen größtmöglichen Gewinn zu erzielen. So erzielte die als Bildschirmschoner getarnte Malware in einem .deb Paket von gnome-look.org unter Linux große Aufmerksamkeit, allerdings wurde die Schadsoftware schon nach kurzer Zeit aus dem Verkehr gezogen.

So empfiehlt es sich als Mac- bzw. Linuxnutzer die Augen offen zu halten und suspekte Dateien aus nicht vertrauenswürdigen Quellen keinen Einzug auf den Rechner zu gewähren, was aber wohl unter jedem Betriebssystem gilt. Ein Virenscanner wird in diesen Fällen auf Grund der gegen Null gehenden Gefahr einer möglichen Infektion von mir nicht empfohlen.

Doch die Prävention von Viren ist auf Windows-Rechnern ein deutlich schwerwiegenderes als bei Mac und Linux. So hat ein Anti-Virus-Programm gegenwärtig auf fast jedem Rechner Einzug gefunden (ich komme seit Monaten bestens ohne klar), um eben solche Viren „unschädlich zu machen“, was folgender Auszug verdeutlicht. […] Anti-Viren-Programme müssten also eigentlich schon längst zu den Handelsprodukten für den Massenverbrauch zählen, etwa wie Waschpulver, Zahnbürsten oder Autos. Leider gewährleisten längst nicht alle Anti-Viren-Produkte auf dem Markt einen annähernd 100-prozentigen Schutz – die meisten garantieren nicht einmal eine 90-prozentige Abwehr! Und darin besteht das Hauptproblem der Anti-Viren-Unternehmen zum heutigen Tage. (via)

Das Problem, von dem Linux- und Macbenutzer weitgehend verschont bleiben, ist also die hohe Anfälligkeit durch Viren und der mangelnde Schutz durch Anti-Viren-Programme. Wobei man sich in der heutigen Zeit nicht auf solche verlassen sollte und die Arbeit derer lieber selbst erledigen sollte. Gleichgültig unter welche Distribution man arbeitet. Eben das Gehirn einschalten. Ich empfehle euch ein wachsames Auge und einen On-Demand-Virenscanner, mit dem ihr wöchentlich euren PC auf Schadprogramme untersuchen könnt, wie zum Beispiel Malwarebytes Anti-Malware.

Martin Steiger, Gründer von MacMacken bestätigt das: „Zu glauben, man könne sich mit einem Antivirus-Programm schützen, ist naiv und gefährlich – leider findet dieser Glaube mit all den «Switchern» auch auf dem Mac Verbreitung. BRAIN 1.0 genügt zum Glück … damit schützt man sich wirkungsvoll vor Schadsoftware aller Art und holt sich keine neuen Risiken an Bord.“

Fahren wir weiter. Jeder Mensch ist ein Individuum, und so möchte er auch seine virtuelle Arbeitsfläche dementsprechend gestalten. Während der einem schlichten Standardtheme zufrieden ist, möchte der andere vielleicht etwas ausgefalleneres. Dabei ist zu sagen, dass nicht alle Betriebssysteme dem Nutzer den gleichen Freiraum bieten. Windows verbietet das Installieren von Themes grundsätzlich, was aber durch das Patchen der uxtheme.dll  ohne große Bemühungen schnell behoben werden kann. Das Shine Theme von zainadeel scheint dabei unter Windows 7 sehr beliebt zu sein ;) Bei Mac sollte das Installieren neuer Themes ohne Eingriffe in das System möglich sein.

Eine interessante Anlaufstelle für Themes ist deviantART.  Bei beiden Betriebssystemen lässt sich zudem noch der Login-Screen verändern. Unter Windows gibt es mit Rainmeter ein nützliches Tool, welches euch die Möglichkeit bietet, euren Desktop durch diverse Themes optisch etwas aufzupeppen. Wie das anschließend aussieht, könnt ihr zum Beispiel hier erfahren. Zusätzlich könnt ihr euch mit dem Multiplattform-Tool Rainlendar einen konfigurierbaren Kalender inklusive Aufgabenplanung auf den Desktop holen. Zahlreiche Themes findet ihr auf deviantART. Wer sich ein wenig Mac-Feeling auf den Windows-Rechner holen möchte, kann das mit Rocketdock tun.

Rocketdock ist ein skinbarer Applikation Launcher, der ähnlich wie das Dock unter Mac OS X fungiert. Ich habe Rocketdock bei mir auch im Einsatz und konnte bisher keine Fehler ausmachen. Allerdings würde ich persönlich damit aber nicht meine Taskbar bzw. Superbar ersetzen, sondern es eher als Schnellstarter für Programme verwenden. Das Mac Pendant zu Rainmeter heißt Geektool. Sofern man es als das bezeichnen kann. Geektool bietet euch die Möglichkeit, verschiedene Informationen auf eurem Desktop einblenden zu lassen, wie z.B. die Betriebszeit des Systems, Bandbreitennutzung, CPU-Auslastung, Speicher-Verfügbarkeit und das aktuelle Wetter.

Wie das aussehen kann, könnt ihr hier sehen. Vielmehr geht bei beiden Betriebssystemen jedoch nicht. Ganz anders ist da Linux, welches dem Nutzer praktisch uneingeschränkte Räume bietet, seine Ideen zu verwirklichen. Von der Wahl der Desktopumgebung (XfceGnomeKDEFluxbox), über die Anpassbarkeit dieser, bis hin zum GDM Login Screen bzw. Bootscreen ist wirklich kaum etwas nicht anpassbar. Ein interessantes Theme ist elementary welches durch seine Einfachheit besticht. Das elementary-Projekt, welches von DanRabbit geleitet wird, soll bald als eigenes OS zum Download angeboten werden. Fraglich ist der Sinn dahinter, da das elementary OS auf Ubuntu basiert und lediglich ein anderes Aussehen erhält und andere Software mitbringt (Midori statt Firefox). Ich verweise hier mal auf der-winzig, der sich etwas besser mit den Unterschieden zwischen dem elementary OS und Ubuntu auseinandergesetzt hat.

Der Gnome Panel ist ebenfalls anpassbar und durch Applets erweiterbar. Natürlich könnt ihr den Gnome Panel auch durch eine Dock á la Mac ersetzen. Sei es DockyCairo DockAvant Windows Navigator oder die Windows 7 ähnliche DockbarX. Falls ihr das Konfigurieren eures Systems als zu zeitaufwändig empfindet, empfehle ich euch den Ubuntu-Aufsatz Pinguy OS, der in einer 32- und 64bit Version daherkommt und euch dank einem soliden Softwareaufgebot http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1528174 einiges an Zeit einsparen lässt.

Als Linuxler verweise ich euch zur weiteren Anpassung auf deviantARTcustomize.org und gnome-look. Wie das Ganze dann beispielsweise aussehen kann, seht ihr hier. Passend dazu ein Statement des Urhebers, sen7, was das Ganze rekonstruierbar macht: Im Screenshots verwende ich die Xfce Desktop-Umgebung. Diese ist von der Optik und der Handhabung mit Gnome (Standard unter Ubuntu) vergleichbar, jedoch ist Xfce deutlich minimalistischer und besitzt weniger Abhängigkeiten. Es wird, wie in Gnome, das GTK+ Toolkit für Benutzeroberflächen verwendet und somit auch die gleichen Interface- und Icon-Themes.

Für die Visuellen Effekte (Schatten, Transparenz etc.) nutze ich den, im Xfce Window Manager integrierten, compositing manager. Dieser bietet nur wenige Features verglichen mit dem sehr beliebten Compiz Fusion (wird in Ubuntu verwendet glaube ich), ist jedoch deutlich performanter und Ressourcen schonender. Die Darstellung von System relevanten Informationen erfolgt über Conky (NightDrive Theme ). Im Screenshots verwende ich die “Royalty” GTK Theme von thrynk für Benutzeroberflächen in leicht modifizierter Form mit einer eigenen Theme für den Xfce Window Manager (Fensterrahmen). Die verwendete Schriftart ist “DejaVu Sans Book” (96DPI, RGB-Antialiasing). Für den Mauszeiger nutze ich die “Ecliz” Theme. Im aktuellen Screenshot verwende ich die “Baku” Icon-Theme und das Wallpaper “In the Mix” von John Carey.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass der Zug immer weiter fährt. Unter Ubuntu erscheinen neue Releases im Halbjahrestakt, während alle zwei Jahre eine LTS (Langzeit-Support)-Version erscheint. Die Betriebssysteme werden sich stets weiterentwickeln, so kann man gespannt sein, welche Position diese in der Zukunft einnehmen werden ;-) Um noch ein paar andere Meinungen einzuholen, habe ich mit verschiedenen Personen, aus verschiedenen Kreisen Interviews geführt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich hoffe ihr verzeiht mir, dass die Interviews recht Linuxlastig sind, aber ich denke, dass sie einen interessanten Einblick in die Köpfe der Linux-Anhänger gewähren.

Ich habe mir mal die Freiheit genommen, die Antworten mit Links zu versehen. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei allen Personen bedanken, die an den Interviews teilgenommen haben. Es war sehr interessant etwas über eure Einstellung und eure Motive in Erfahrung zu bringen. Gut. Zum einem habe ich mit dem Linuxler und Blogger Andrew von WebUpd8 geschrieben, was ihr im Folgenden lesen könnt. 

1. Why have you chosen Linux as operating system and Ubuntu as distribution? At first, Linux was a challenge but later it become a passion. I love the idea of free (open source) software and that you can customize everything and that anyone can contribute to make an application better, add features, fix bugs and so on. I guess I really enjoy the feeling of “openness” to everything related to Linux. And Ubuntu – even though I don’t agree with a few decisions regarding some recent changes, the community is simply amazing and since Linux allows so many customizations, I can overcome the things I don’t like in Ubuntu easily. 

2. Have you ever used another OS? What’s your experience with them? Sure, I used Windows for about 10 years. My experience with it? Well, blue screens and all these stuff everyone is familiar with – until Windows 7 that is. Windows 7 is an amazing improvement but it still uses too many resources for my taste and it doesn’t give me the freedom I want. And a recent experience with Windows (which I had to use at work until recently): I managed to get all my accounts hacked and lost all my passwords – luckily I managed to get them back but this made me more thankful than ever to have an option like Linux.

Sure, that’s also because of me but things like that don’t happen in Linux (at least it’s not something common like it is with Windows). I also used Mandrake – the name of Mandriva Linux a long time ago -, and I was simply amazed by it. At the time I was also using Windows 98 I believe and it felt so… ahead of it’s time! It had effects like wobbly windows, transparency and all that long before Windows even considered adding such features. I wasn’t so open minded back then and didn’t stick with Mandrake but it was a great experience nonetheless. I remember that after installing Mandrake I wanted to install Firefox (it came with Opera I believe) so I went to Mozilla’s website and downloaded Firefox.

It then took me about 2 weeks to figure out how to install it :). A person coming from Windows doesn’t know what to expect when using Linux but now it all makes sense – using a repository to install applications seems like such an amazing idea, I really don’t understand why Windows doesn’t do this by now. Just because you are used to a certain way of doing things doesn’t mean that’s it’s a good thing – that’s the case for many things related to Windows. Mandrake didn’t convince me to stick with Linux at the time, but it opened up my appetite for something other than Windows and a few years later I tried Ubuntu and I’m still using it today as my main OS both at home and work. 

3. What do you think about the future of Linux and Ubuntu? The future is definitely bright but I don’t see Linux or Ubuntu becoming too popular anytime soon. However Linux is the future for mobile devices and netbooks and hopefully this way people will decide to give it a try on their desktop too. Like I said, I don’t like some of the “innovations” which are recently being considered for Ubuntu but I do love the fact that they are trying to bring new things to the table in an attempt to make our (the users) lives easier. 

4. Would you recommend Ubuntu to newbies? I would recommend Ubuntu especially to newbies. Once someone is used to Windows, it’s a bit hard to make them get used to a different OS but if they didn’t use Windows for too long they wouldn’t feel uncomfortable using another OS. Also, think how easy it is for a n00b (and not only) to get a virus using Windows, no matter what antivirus system he/she uses. Well, this is a very good reason IMHO for them to give Ubuntu a try. Also, newbies don’t know how to install applications in Windows so by using Ubuntu they would have everything already installed: an office suite, music player, video player, instant messaging application and so on. Everything would be ready to use… 

5. What’s your favorite software which you need daily? Normally I would have said Firefox – which used to be like an OS for me. But I recently switched to Chromium which didn’t convince me 100% yet so I’m going to say: a music player. Actually all Linux music players. This may have something to do with the fact that I cannot live without music and also because music players were a big problem for me when using Windows – until I found Foobar. I think I use a different music player every day – depending on my mood: from Rhythmbox to Amarok, MPD + GMPC or NCMPCPP, Banshee, Exaile, Guayadeque and so on – I enjoy each and every one of them.

Zum anderen mit dem Grafiker Jörn aka cldx, der im normalen Betrieb Ubuntu 10.04 nutzt und gänzlich auf Windows verzichtet. 

Welche Vorteile hat Linux gegenüber anderen Betriebssystemen? Einer der größten Vorteile für mich als “Grafiker” liegt natürlich darin das es viele Tools kostenlos gibt, aber auch der Grundgedanke, das ich prinzipiell ins System eingreifen kann wie ich Lust habe begeistert mich. Außerdem bin ich immer sehr angetan von der, zwar manchmal etwas langsamen, aber doch stetigen Weiterentwicklung des Systems. Seit einiger Zeit macht Ubuntu riesige Sprünge in Richtung Konkurrenz, bezüglich Interface, der einfachen Benutzbarkeit und dem grundsätzlich besseren Gesamteindruck der Distribution.

Hatte ich erwähnt, dass die komplette Software KOSTENLOS ist? Desweiteren hat man bei einer offenen Distribution viel schneller das Gefühl ein Teil des Kollektivs zu sein, egal welches Talent man hat, man kann etwas zur Community beitragen und mit etwas Glück das System für die Zukunft mitprägen, anstatt einfach nur zu fressen was uns von kommerziellen Anbietern als perfekte Arbeitsumgebung präsentiert wird. Das soll keinesfalls heißen, dass kommerzielle Produkte schlecht sind, sie sind teilweise sogar großartig und Open Source kann einiges von den kommerziellen Anbietern lernen was Präsentation und offensives Marketing angeht, allerdings bekommen die Entwickler ja auch nicht zu wenig Geld dafür das sie gute Sachen schreiben und das nicht selten basierend auf Ideen deren Grundlage in der open Source Szene zu finden ist. 

Hast du schon mal über einen Wechsel nachgedacht? Natürlich denkt man mal drüber nach sich jetzt doch mal Windows 7 anzusehen, soll ja ganz schick sein, das Problem daran ist aber das gleiche geblieben, entweder benutzt man genau die gleiche Software die man unter Ubuntu (bzw. allen Linux-Derivaten) sowieso benutzen kann, sofern eine Windows-Version vorliegt, oder man muss auf Photoshop zurückgreifen was ich mir als nicht-mehr-Schüler einfach nicht leisten kann (leider verdient man ja nicht automatisch Geld nur weil man vielleicht ganz gut zeichnen kann).

Den Weg des Torrent-Saugers der verzweifelt auf der Suche nach einem CS4 Key das Internet durchstöbert wollte ich einfach nicht gehen, wobei ich ganz kurz mal anmerken will das bestimmt mehr illegale Dateien auf Windows Systemen liegen als auf Ubuntu-Maschinen, nur weil Linux-User ja angeblich solche Download-Freaks sind . Der zweite Aspekt wäre natürlich die Optik, Windows 7 oder OSX haben grafisch natürlich einiges auf dem Kasten, ich sehe mir das auch gerne an, aber wenn ich mich dann wieder auf meine Arbeit fokusiere ist es mir relativ egal ob meine Toolbar jetzt 10% Opaque ist und ein Farbübergang den Hintergrund schmückt.

Das Endergebnis zählt. Was jetzt aber keinesfalls heißen soll das Ubuntu hässlich ist, wir haben auch Transparenz und wir können unsere Themes anpassen wie wir wollen ohne komische Zusatzsoftware zu installieren was, je nach Geschmack, auch um einges besser aussehen kann als die durchstrukturierten, massenkompatiblen UI’s der Konkurrenz (wobei dann ja doch wieder jeder bastelt um die Farben zu ändern . 

Welches Feature stört dich am meisten an Linux? Hmm, prinzipiell stört mich nichts am eigentlichen System, man ist natürlich enttäuscht wenn zB eine Grafikkarte nicht richtig unterstützt wird aber da stehen die Treiber-Hersteller genauso mit in der Verantwortung und die kommen ja nicht automatisch von Ubuntu. Ich könnte jetzt auf Kleinigkeiten rumreiten, ein Beispiel, Rhythmbox (mein iTunes sozusagen) kann über die Taskleiste geöffnet werden, wenn jetzt aber das Fenster im Hintergrund bereits geöffnet ist kann ich es nicht mit der gleichen Funktion in den Vordergrund holen, das fällt aber auch schon wieder in die Kategorie BUG und kann sehr schnell in allen möglichen Outlets angesprochen und vielleicht sogar ziemlich zeitnahe gelöst werden.

Was negativ auffällt, nicht im direkten Zusammenhang mit der Software, aber mit Ubuntu, es gibt zu viele semi-offizielle/inoffizielle/voll-offizielle Foren/Sites/Bugtracker, wenn man Informationen sucht kann man schon mal schnell in der Informationsflut verloren gehen und hat im Zweifelsfall ein Tutorial durchgeackert das dann doch schon seit 2008 nicht mehr aktuell ist, das sollte alles etwas besser zusammengeführt werden und zentralisierter auftreten, das würde auch erheblich die Hemmschwelle für Neulinge senken die bis heute denken ein Ubuntu Desktop besteht aus einem blinkenden Cursor in einem DOS-artigen Interface nur weil es eine Linux-Distribution ist. 

Welche Software ist für dich (Beruf, Alltag) unabkömmlich? Auf grafischer Seite: GIMP (Bild-/Fotobearbeitung) und Inkscape (Vectoren sind die neuen Pixel), Agave ist ein praktischer Color-Picker und Farbpaletten-Ersteller. Auf Entwicklerseite: Geany all the Way, ein Tab-basierter Quelltext-Editor mit Syntax-Highlighting für C, Javascript, PHP, HTML und schlag mich tot…alles was das Coder Herz begehrt. Von IDE’s halte ich nicht soviel, ich weiss gerne selbst warum eine Funktion etwas tut ohne das mir die Software sagt was da jetzt hingehört, das erhöht den Lerneffekt und man ist nicht so vor den Kopf gestossen wenn dann doch mal ein Fehler auftaucht.

Im Alltag setzte ich auf Rhythmbox für meine Musik (last.fm + Webradio, was will man mehr), normalerweise Chrome zum Browsen aber da ich ja testen muss fliegt auch immer eine aktuelle Firefox/Opera/Midori-Version durch die Updates. Gwibber für Twitter und Pidgin für MSN/ICQ/GoogleTalk runden dann den sozialen Alltag ab. Also prinzipiell nichts außergewöhnliches (für einen Ubuntu-User). 

Wie bewertest du die Features der anderen Betriebssysteme? Auf jeden Fall positiv, Apple will für den Durchschnittsbenutzer weg vom Desktop PC, hin zum mobilen Cloud-Terminal und das ist gut so, ich denke schon darüber nach mir ein iPad zu kaufen einfach weil es meine ganze Familie benutzen kann, ob man jetzt beim Kaffee sitzt und Oma die Fotos durchblättert oder die Frau auf Ebay stöbert, es ist einfach genial und ich bin kein FOSS-Jünger der alles schlechtreden muss nur weil es nicht OpenSource ist. Die Kehrseite? Apples Pro-Maschinen sind einfach genau das, teure Pro-Maschinen, würde ich gerne PS5 auf einem MacBook Pro benutzen?

Klar, aber welcher normale Mensch kann sich das leisten? Bei Windows muss ich ebenfalls eingestehen das sie nach ihrem Toilettengang (auch Vista genannt) einiges gut gemacht haben, allerdings tendiert Microsoft dazu einfach immer wieder (und wieder…) den Markt um ein paar Grad zu verfehlen, Beispiel Zune, was sollte das denn? Prinzipiell finde ich aber das jede Verbesserung in Richtung Benutzbarkeit für Jedermann eine gute Entwicklung ist, jeder der ausgereiftere/speziellere Tools und Programme benötigt wird auch wissen woher er diese bekommt. Was mir bei Windows bisher nicht zu Ohren gekommen ist (bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege) ist eine Art AppStore, das Marketing-Konzept der Apps und Cloud-Anwendungen ist einfach das Zukunftsmodell für Software generell und ein breit gefächerter AppStore von Windows wäre auch eine echte Gesundung für die “gecrackten-Mist-von-irgendwo-runterladen” Mentalität vieler Windows-Benutzer (ich kann mich gut erinnern, schliesslich hab ich auch mal Windows benutzt).

Wieder ein gutes Beispiel wo Windows keinen Deut besser ist als OpenSource, viele halbherzige Versuche an Apple anzuknüpfen aber doch nie irgendwas konkretes. Man sollte sich vielleicht nicht so viel auf dem hohen Verbreitungsgrad ausruhen sondern auch mal ein bisschen Innovation wagen. Allerdings hab ich mir sagen lassen das XBox Live sehr gut sein soll vom Gesamtkonzept und ich Sachen Gaming macht Windows ja dank DirektX und Direct3D ja eh keiner was vor, auf jeden Fall ein Sektor wo Linux anknüpfen muss. Apple ist ja schon fit in Gaming, allerdings will ich jetzt nicht Halo und iPhone-Apps in einen Topf werfen. Zusammenfassend muss man sagen das jedes OS auch sein Publikum hat, was insgesamt stört ist mehr die Blockade die zwischen den Systemen herscht (schonmal versucht iTunes Lieder unter Linux abzuspielen? genauu..)

und der ganze sinnfreie Hass und Lobbyismus der von den diversen Fan-Kreisen betrieben wird, ich möchte als Linux-User zB nicht als Nerd bezeichnet werden, ich klicke auch nur das X im Fenster liebe Win und OSX User, im Gegenzug find ich Titulierungen wie “WinBitches” und was sich die Leute nicht alles ausdenken absolut daneben und unnötig. Klar lache ich auch mal wenn mir jemand erzählt das er SCHON WIEDER einen Virus hat in seiner Windows-Dose, aber jemanden für sein Betriebssystem verachten? Haben wir wirklich nichts Besseres zu tun?

Im Endeffekt haben wir nämlich alle das gleiche Ziel, einen schöneren und besseren Computer. —- Sofern ihr euren Windows-PC nicht hauptsächlich zum Daddeln verwendet und ihr euch von vertrauter Software lösen könnt, werden euch mit Ubuntu und Mac 2 Alternativen geboten, die euer Windows vollständig ersetzen können. Natürlich verlangt das eine gewisse Einarbeitungszeit, die nicht jedem gegeben ist. Auch ist nicht jede Software plattformübergreifend, sodass man an ein bestimmtes Betriebssystem gebunden sein kann. Es besteht natürlich die Möglichkeit, diese Software mit Hilfe von Wine oder Crossover auch unter dem nicht kompatiblen Betriebssystem zu nutzen, jedoch ist diese Entscheidung jedem selbst überlassen. Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Artikel die 3 populärsten Betriebssysteme etwas näher bringe konnte, auch wenn es an gewissen Punkten nur recht oberflächlich war, da ich leider keinen Mac besitze und hierbei auf die Erfahrung anderer zurückgreifen musste.

Gastbeitrag von Max Kringel. Zu meiner Person: Ich selbst besitze keinen Blog, da ich dazu nicht die benötigte Zeit mitbringe, jedoch schreibe ich sehr gerne, weshalb ich auch diesen Gastbeitrag geschrieben habe. ;-) Im wahren Leben besuche ich die Oberstufe eines Gymnasiums und spiele in meiner Freizeit gerne Tennis und Fußball.

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73 Kommentare

Jörg 7. Januar 2011 um 14:00 Uhr

[...]Linux hat längst den Status als „Tüftlerplattform“ verloren[...]

[...]das bedeutet[...], Treiberprobleme aus dem Weg zu schaffen, längeres Einarbeiten in Kauf zu nehmen.

Da hab ich aufgehört zu lesen – denn es trifft genau _DEN_ Punkt, um den es geht. Der ganze Text kocht nur das auf, was seit Jahren Thema ist und immer bleiben wird.

Ritze 7. Januar 2011 um 14:16 Uhr

Also unter Linux habe ich mittlerweile weniger Treiberprobleme als unter Windows. Sofern man beim Kauf von der Hardware darauf achtet, dass diese auch unter Linux läuft, muss man in den meisten Fällen nichts anderes machen als am Rechner anschließen, Rechner starten und loslegen. Der Linuxkernel erkennt die neue Hardware automatisch und startet den passenden Treiber.

Unter Windows XP (bei Vista und Windows 7 weiß ich es nicht) ist man erst einmal mit dem installieren des Treibers beschäftigt.

Gruß Ritze

olawes 7. Januar 2011 um 14:25 Uhr

Unter Windows 7 werden bei mir alle Treiber, meistens schon bei der Installation, direkt erkannt. Und wenn dies mal nicht der Fall ist, lad ich einfach einen Treiber von der Hersteller Seite. Aber meistens bietet mir Windows sogar direkt schon die neusten Treiber über die Update Funktion an. Unter Linux/Ubuntu habe ich nur Probleme mit Treibern und sonstigem Mist. Ich hab dort einfach nicht diese leichte Handhabung wie ich sie von Windows kenne. Deswegen ist Linux/Ubuntu zwar ne schöne Sache als DualBoot oder in der VM aber es wird mir Windows leider nie komplett ersetzen.

Bent Schrader 7. Januar 2011 um 14:29 Uhr

Hallo Max,

Du hast mit viel Fleiß einen riesigen Beitrag zusammengestellt, welcher – meiner Meinung nach – ein wenig mehr Struktur vertragen würde. Du verlierst Dich zu oft in Details, der “rote Faden” fehlt mir, weswegen ich viele Stellen überflogen habe, statt vollständig zu lesen. Wenn ich den Titel lese, dann kommt Mac OS X etwas zu kurz, ich lese fast nur Ubuntu und Windows. Dabei heißt Linux nicht Ubuntu, es gibt wesentlich mehr Distributionen oder irre ich da? Vielleicht hättest Du besser einen anderen Titel gewählt? Sieh’ es als gut gemeinte Kritik.

Gruß Bent

elppa 7. Januar 2011 um 14:33 Uhr

–dem”weltweit fortschrittlichsten Betriebssystem“ Mac OS X Snow Leopard”–

hier aufgehört zu lesen…. ehrlich gesagt kann man danach auch keine objektive herangehensweise ans thema erwarten ;D

ist sicherlich auch nur wieder einer dieser artikel die alles was nur nach apfel riecht schön redet… seien es userfeindliche ansätze wie zensierte appstores oder der ganze andere unsinn mit dem steve euch beschenkt hat…

wenn ich mir software kaufen will mach ich das bei amazon, valve, … oder woanders. ich will kein betriebssystem, dass mir nen vertriebsweg aufzwängt… in ein paar jahren wird das so oder so karellrechtliche konseqenzen haben…

ich würde nur zu gern das geschrei lesen, wenn der riese aus redmond sich ähnlliche agbs wie apple leisten würde..

^^

alonso 7. Januar 2011 um 14:33 Uhr

Ergänzungen:

1. Ist jedes System angreifbar, siehe z.B. Stuxnet. XP ist einfach nur leichter angreifbar aufgrund der Systemphilosophie von MS jeden Nutzer als Admin anzulegen.

2. Gibt es keinen signifikanten Leistungsunterschied zwischen XP, Vista und WIN7 in den aktuellen SPs, der sich in der Praxis spürbar für den Nutzer (ohne Stoppuhr) auswirkt. Das haben Tests mit gängigen Benchmarksuiten gezeigt.

3. Ist WIN7 in einem entscheidenden Punkt schlechter und damit unsicherer als das hier als Toilettengang bezeichnetet Vista und zwar in den Grundeinstellungen der UAC. Das haben wir den Dummen zu verdanken, auf die MS wohl leider gehört und einen Schritt zurück zum Sicherheitsniveau unter XP gemacht hat.

Jens 7. Januar 2011 um 14:37 Uhr

Ohje, noch ein Linuxjünger, der die Heilslehre verkündet und damit das Gegenteil dessen bewirkt, was er erreichen will. Die Enttäuschung bei denjenigen, die an das glauben, ist normalerweise gewaltig.

Alexander Nähring 7. Januar 2011 um 14:37 Uhr

Sehr sehr guter Beitrag =)
hat spaß gemacht ihn zu lesen.
weiter so!

bla 7. Januar 2011 um 14:39 Uhr

ab da hab ich aufgehört zu lesen: “„weltweit fortschrittlichsten Betriebssystem“ Mac OS X Snow Leopard” *kopfschüttel*

Horst 7. Januar 2011 um 14:46 Uhr

Als ich “Windows ist für jene unabkömmlich, die sich Sklaven der virtuellen Spielindustrie nennen können, ” gelesen habe sprang ich zum Kommentarformular und setzte diesen Text rein.
Mehr schreibe ich dazu nicht!

Didi 7. Januar 2011 um 14:54 Uhr

Mir gefällt, dass der Autor, zumindest bei gesamter Betrachtung, praktische Erwägungen und nicht die häufig “philosophischen” in den Vordergrund gestellt hat. Eine derartige Diskussion würde doch nur ins Ergebnislose führen und brächte keinen Nutzer wirklich weiter. Ich erlaube mir hinzuzufügen, dass Linux auch aus unternehmerischer Sicht, und damit meine ich nicht nur die primären Anschaffungskosten, sondern auch jene, die aus der rechtswidrigen Verwendung von Software entstehen können, interessant sein dürfte. Mir sind Unternehmen bekannt, bei denen der Verdacht naheliegt, unlizensierte W-Software gezielt zur vermeintlichen Kosteneinsparung einzusetzen.

raufaufnberg 7. Januar 2011 um 14:58 Uhr

Einfach zu lang…
Jedes BS hat seine berechtigung, dennoch ist man im Home Bereich mit Windows (7) am besten aufgehoben, jemand der sich sogut wie gar nicht mit einem BS beschäftigen will wird nicht auf Linux umsteigen, ich persönlich und arbeitstechnisch verwende auch Linux aber eher für Server, Firewallsysteme und Co.

Sebastian 7. Januar 2011 um 15:05 Uhr

Sorry, dass ich den Kommentar nicht durch die Blume sagen kann, aber der Schreibstil ist katastrophal. Das liest sich wie die Treppe runtergeschmissen.

Havoc 7. Januar 2011 um 15:11 Uhr

Ich habe den Artikel mehr oder minder überflogen.
Textaufbau ist sehr unstrukturiert und es fehlt wirklich ein roter Pfaden. Du kommst irgendwie von Thema zu Thema und dann wieder zurück zum ersten Thema. Manchmal ist weniger mehr!
Ein Deutschlehrer hätte dich gekreuzigt ;).

Zum Inhalt. Linux ist, wenn man Probleme hat, immer noch ein gefrickel. Ohne Shell läuft da nix. Denn viele Sachen bekommen einfach keine GUI. Das ist für Profis bzw. Leuten die sich in die Materie einarbeiten wollen auch kein Problem aber erkläre mal deiner Oma Shell Befehle ;).
Windows ist in der Hinsicht einfach einfacher.

Dirk 7. Januar 2011 um 15:11 Uhr

Ja, die Formulierung von Sebastian mit der Treppe runtergeschmissen trifft es ganz gut. Du schreibst wirklich gerne, solltest Dir aber zum Schluss nochmal alles durchlesen und den Text ein wenig strukturieren. Die wenigsten haben hier Deinen Gastbeitrag komplett gelesen. Ich auch nicht. ;)

Dirk Paehl 7. Januar 2011 um 15:14 Uhr

Sehr guter Beitrag, habe ihn nur überflogen, weil mir einfach zu riesig.
Jedes OS ist angreifbar. Lange Zeit galt nur der IE angreibar nun da sehr viele User umgestiegen sind auch FF und andere. Ist immer nur eine Frage der Zeit. Linux kommt leider noch lange nicht an Windows ran. Dazu fehlt einfach viel zu viel.
Mac mag ja nicht schlecht sein, der Nachteil ist das man es eben nicht so wie Windows oder Linux testen kann und bei nichtgefallen auf ein anderes OS wechseln kann. Die Software ist für den Mac auch viel zu teuer.

Wenn Linux auf einmal einen Riesen Boom erleben würde, dann würden da bald mehr Viren und Sicherheitslücken ausgenutzt werden als unter Windows.

Ich selbst nutze auch Linux, aber nur ab und an.

Scout 7. Januar 2011 um 15:18 Uhr

Oh fein ein Linux, Windows, Mac User schlag mich Tod Beitrag.
Sowas gabs ja noch nie. :D :D :D

Sehr orginell, weiter so. ;-)

tintin 7. Januar 2011 um 15:45 Uhr

Also ich fand den Beitrag unterhaltsam. Zu lang ? Nö. Ich kriege das wohl alles in mein RAM rein. Aber vielleicht bauchen manche ja zwischendurch eine Werbeunterbrechung. Ist man ja von RTL gewohnt ;-)

Lessi 7. Januar 2011 um 15:52 Uhr

Ein Linuxjünger auf dem Kreuzzug, der seine Idee aber blumig verpacken will.
Steht nix neues drin und ein User wie meine Oma juckt das wenig. ja sie würde 90 % nichtmal verstehen.Es muss einfach laufen,mehr zählt heute nicht!! Ende!
Hätte man sich sparen können….

Patrick 7. Januar 2011 um 15:54 Uhr

Ich habe alle Systeme bereits mehrfach ausprobiert, lande aber immer wieder bei Windows, mittlerweile in Version 7 64Bit, welches mittlerweile sogar auf meinem MacBook als “Haupt”-Betriebssystem läuft. Der Grund: Über die Jahre gekaufte Software und das Gefühl zu Hause zu sein! Ich will halt nicht mehr frickeln und probieren, sondern einfach das tun was ich will! Schnell und effizient!

david 7. Januar 2011 um 15:57 Uhr

Dirk, wesshalb genau nutzen so viele Leute als Serverbetriebssystem Linux? Weils so unsicher ist? naja… naja…. naja…

ich selbst verweigere mich apple aus 2 gründen…
1.die sind schweineteuer…
2.die machen alles mit voller absicht extremst unkompatibel zu allem anderen wie kann man 400€ für nen mp3 player zahlen für den man spezielle software braucht um sich die musik draufzuladen?!

Michael 7. Januar 2011 um 16:14 Uhr

Sehr schöner Beitrag, viel informatives dabei, wobei die anpassung der Designs etwas kürzer hätte kommen können.
btw. der link zu shine ist fehlerhaft. hier ist der aktuelle
http://zainadeel.deviantart.com/art/Shine-2-0-for-Windows-7-172671190?q=gallery%3Azainadeel&qo=3 und blend ist auch nicht zu verkennen http://zainadeel.deviantart.com/art/Blend-2-0-for-Windows-7-191678865

Ich selber bin Windows-Nutzer, habe aber auch mit AppleSystemen und auch mit Linux gearbeitet.

kurz mal meine erfahrungen
[Linux]
Habe einige getestet, bin aber an Ubuntu hängen geblieben. Ein nettes system, schön anzusehen. Allerdings finde ich nur für “privatnutzer” ich bin Webdesigner, und brauche nunmal Photoshop und Co. das zu emulieren (ich weiß wine ist kein emulator…) kostet zu viele Resourcen. Ich habe Ubuntu schon als Server / Webserver eingesetzt. Dafür ist es wirklich schön wobei man dann wieder in der “tüfftler” basis ist. Ich finde in Linux ist es unumgänglich sich mit der Konsole wenigstens einigermaßen auszukennen.
Ich habe Privat einen kleinen AtomRechner mit “ipfire” als Firewall / SMB server. Dafür finde ihc Linux spitze, auch für Backups auf gecrashten Systemen ist es super, aber für den täglichen Arbeitseinsatz ist es für mich ncihts.

[Snow Leopard]
was soll ich sagen? GEIL, ich steh drauf, optisch wirklcih schön wunderbar anpassbar und für jeden Developer / Designer gut zu nutzen. Software ist teilweise sehr günstig aber und es gibt auch sehr gute freie software.
Gerne würde ich auch “PixelMator” nutzten, wäre eine echt tolle alternative, und ich könnte damit Photoshop für designaufgaben fast außen vor lassen. Coda udn Textmate sind einfach wunderbare editoren für mac, beide leider nicht auf WindowsSystemen verfügbar.
Was mir an Mac nicht gefällt? ich muss mir den Rechner dazu kaufen, und nicht nur das OS, klar gibts inzwischen Dongle lösungen oder Mac-Clone, leider sidnd die clone nicht wirklich eine alternative und die Dongle lösungen Hardware gebunden.

[windows]
ich habe mehrere PCs, alle arbeiten Privat mit windows, auf arbeit meißt mit MAC, ich finde seit w7 hat sich bei windows Optisch wie auhc Organisatorisch einiges getan. (Aero, Biblitheken, etc.) Wäre windows auf dem stand geblieben wo sie bei XP waren wäre ich sicherlich auch auf ein MAC system gewechselt.

Daniel 7. Januar 2011 um 16:31 Uhr

So mein Senf zu diesem heißen Thema.

Ich arbeite mit Mac OS, Windows XP/Vista/7 beruflich. Linux nur in der Serverlandschaft.

Der Beitrag ist in weiten Teilen OK, obwohl ich nicht finde, dass es den Nagel auf den Kopf trifft, weil vor allem Mac OS nie wirklich eine ROlle spielt sondern fast nur Linux. Strukturiert ist er leider auch nicht sonderlich, weshalb auch ich einige Teile einfach übersprungen habe.

Mein Senf:

Mac OS ist für den MegaDAU das beste OS. So viel ist klar, weils einfach gut aussieht (und es den Anwendern mehr Spaß macht, obwohl Windows 7 dem Ganzen schon fast den Wind aus den Segeln nimmt) und einfach zu handhaben ist, wenns um Programminstallationen und Verwaltung des Systems geht. Macht vielen wahrscheinlich am meisten Spaß.

Windows ist einfach der Alleskönner. Von der Unterstützung der vielen vielen PRogramme und Hersteller die Treiber für Windows schreiben abgesehen. Unter Windows ist so viel mehr möglich, wenn es mal um wirklich tiefergehende Dinge geht (meistens sogar sehr komfortabel – Powershell sei Dank). Unter Mac OS tut man sich schwer. Unter Linux geht auch quasi alles.
Mac OS hat einfach noch immer Dinge, wo man sich fragt, was tun die da in Cupertino eigentlich… . Nicht alles hat Hand und Fuß und der sinngemäße Spruch “Mac – weils einfach funktioniert” ist leider auch überholt.

In Unternehmen ist sowieso Windows die absolute Nummer 1 (in einigen Bereichen braucht man natürlich Linux, deshalb halte ich Linux in Unternehmen auch für essentiell). Es kostet natürlich alles Geld, aber es ist größtenteils ausgereift und hat Hand und Fuß in den wichtigsten Bereichen.

Ich hab keine Vorurteile ggüber irgendeinem OS, aber ich arbeite schlussendlich lieber unter Windows, sowohl privat als auch beruflich.

Max 7. Januar 2011 um 16:33 Uhr

Ich sag Windows, gebe aber zu das Ubuntu nicht schlecht ist. MacOS finde ich nicht so pralle bin aber gerade gezwungen mich damit anzufreunden. Vielleicht liegt es am Hype um Appleprodukte warum ich eine gewisse Aversion dagegen verspüre und an der Tatsache das ich nicht alles in einem Fenster hab alá “Datei”, “Bearbeiten” usw… auf Optik kann ich verzichten, ich mag es schlicht.
Windows mag ich weil ichs “kenn” und Ubuntu weil ichs nicht kaputt gekriegt hab in dem Jahr das ich es jetzt schon nutz

Hans 7. Januar 2011 um 16:35 Uhr

Zuerst…

der Beitrag ist für einen Blog wesentlich zu lang. Die wenigsten werden ihn komplett lesen. Was ja nicht wirklich in deinem Sinne sein kann.

Dann sollte das Thema genauer definiert sein, du springst von Thema zu Thema. Dann lieber auf eins festlegen und dieses genauer angehen.

Den Kernpunkt des Beitrages habe ich nicht wirklich erfassen können. Da geht es um Software, Themes, Virenprogramme und dann wird plötzlich die Funktion von Dropbox erklärt.

Jedes Thema davon, könnte ein eigener Beitrag sein.

Stefan 7. Januar 2011 um 16:43 Uhr

@david
Nicht einfach das Server Umfeld mit dem Bereich von PCs durcheinander bringen. Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Und auf einem Server ist für die Sicherheit der Admin verantwortlich, völlig egal auf welchen Betriebssystem.
Übrigens: Wie kommst du darauf, dass viele Linux auf Servern nutzen? Im Web-Umfeld vielleicht, das hat den einfachen Grund, dass Windows Lizenz kostet und bei 15€ fürn vServer lohnt sich nicht wirklich ne rechte teure Windows Lizenz.

@Beitrag:
Wenns dir nur um Optik und “Customize” geht (so klingt der Beitrag) ist Linux sicher das beste. Spätestens dann wenn du mit deinem Computer Geld verdienst, wirst du früher oder später nicht um Windows rumkommen…

Abe 7. Januar 2011 um 17:07 Uhr

Was ist dagegen einzuwenden, daß jemand “Linuxjünger” ist und dies begründet? Lieber ein Beitrag, der eine Position vertritt und sich für etwas begeistern kann, als der immer peinlich endende Versuch der “Ausgewogenheit”.

Leute, die aufgrunddessen andere als “Jünger” zeihen, oder die sich an Aussagen über das (auch in obigen Text in Anführungszeichen gesetzte!) “fortschrittlichste Betriebssystem” stören und deswegen sogar beleidigt-protestierend das Lesen abbrechen, verraten mehr über ihren eigenen zu affektiven Zugang zu dem eigentlich nur technisch-pragamatischen Thema “Betriebssystemauswahl”, als daß sie das vermeintlich am Autor enthüllen.
textbook case of defensive projection :P

Olli 7. Januar 2011 um 17:19 Uhr

Ich musste bereits bei “weltweit fortschrittlichsten Betriebssystem” aufhören zu lesen, da das einfach kurzsichtig und falsch ist. Ich habe so viel Ärger mit meinem Mac, daran ist nichts fortschrittlich. Im Gegenteil, das geschlossene Ökosystem ist ein Rückschritt!

Max (Autor) 7. Januar 2011 um 18:00 Uhr

Zuerst möchte ich mich bei den meisten für die hilfreiche Kritik bedanken, die ich auch versuchen werde umzusetzen.
Nochmal zu dem ”weltweit fortschrittlichsten Betriebssystem“. Apple beschreibt sein OS mit genau diesen Worten. Das ist lediglich ein Zitat, welches ich eingebunden haben und muss nicht meine Meinung vertreten.
@Bent Damit hast du Recht, es gibt weitaus mehr Distributionen, jedoch wäre der Text noch weitaus länger geworden, wenn ich diese alle erwähnt hätte. „[…]freien Betriebssystem GNU/Linux, im Rahmen dieses Beitrags spreche ich von Ubuntu[…]“ Mac OS X ist wirklich zu kurz geraten, da stimme ich dir zu.

Ich werde mir eure Ratschläge zu Herzen nehmen.

david 7. Januar 2011 um 18:01 Uhr

@Oli
ja ich meinte webserver… mein fehler das nicht genauer zu spezifizieren… aber wenn ich mir unsere uni anschaue, dann läuft da im hintergrund zur benutzer und dateiverwaltung auch ein großer linuxserver. Einfach weil ich davon ausgehe, dass linux server leistungsfähiger (vom funktionsumfang) sind als windowsserver…
und wenn wir dann noch die preise mit reinbringen dann muss ich bei allem anderen als linux anfangen zu weinen ;)

Robin Suter 7. Januar 2011 um 18:18 Uhr

Ich bleibe auch bei Windows, bin aber gezwungen, mit Mac in der Schule zurechtzukommen. Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, für mich ist das Arbeiten sehr mühsam (abgesehen von den iWork-Programmen, die finde ich klasse). Linux finde ich toll, manchmal aber ein wenig zu umständlich mit der Shell.

Alexander 7. Januar 2011 um 18:41 Uhr

Zunächst meinen Dank an Max (Autor) für seinen allaround-Artikel. Als Windows-Client (von Atari 1040ST+ kommend) lese ich gerne immer mal wieder solche übergreifenden Artikel, um mir – quasi als Blick über’n Zaun – von Zeit zu Zeit ein wenig Betriebsystem-Philosophie zu gönnen. Dafür ist der Artikel gut, den roten Faden sucht sich mein Brain 1.59 schon selber.
Leider bringen derartige Diskussionen von (Hobby-(??)) Experten garnix. Leute, es geht nicht um Technik und Software und gut und schlecht; in diesem Geschäft geht es um Geld und Macht! MS ist deshalb führend, was Marktanteile angeht, weil DOS als erstes Fußvolk-fähiges OS auf dem Markt war. MS wäre dumm, wenn die ihre Monopol-Stellung wiederhergeben würden (Stichwort:Win7). Apple macht es nicht anders: mit der i-Serie haben die – zu Recht – MS glatt überfahren und werden auch dieses Quasi-Monopol nicht mehr rausrücken. Beim Thema “Mobilfunk” hat MS auch gepennt und versucht es jetzt krampfhaft, wieder aufzuholen. Linux (ausgenommen Server- und embedded Systeme) wird nur bei Leuten eine Chance haben, die irgendeinen Bezug zu Computern haben. Das ist bei – sagen wir mal – über 90% der Computer-Käufer nicht der Fall.
Jeder muß auf seine Art glücklich werden – und soll es m.M.n. auch. Alle haben irgendwie recht – vergessend, daß der Kommerz zählt, und nicht die Qualität. Der Kampf um unsere Kohle findet als Krieg zwischen den Super-Konzernen statt und ist das Einzige, was zählt. Mag jeder selbst entscheiden, wem er sein sauer verdientes Geld hinterherschmeißt, ist sowieso egal – abzocken werden sie uns alle.

Le Mag 7. Januar 2011 um 18:45 Uhr

“weltweit fortschrittlichsten Betriebssystem”
wo er recht hat hat er recht!!!!

Apple rockt!

Andreas 7. Januar 2011 um 19:00 Uhr

Das grösste Problem ist die Gewöhnung. Ich nutze seit ca. 15 Jahren Windows und seit ca. 4 Jahren Kubuntu-Linux. Heute boote ich Windows nur noch zum spielen, folglich brauchte ich letztens auch mehrere Tage, bis ich halbwegs mit Windows 7 klar kam. Absurde Oberfläche, “Bibilotheken” – was soll das? Wo ist das Notepad und die Eingabeaufforderung? Und die viel gelobte GUI funktionierte bei der Aufgabenplanung auch nicht. Die Hilfe-Texte halfen nicht und ich hatte keine Ahnung, wo man im Internet eine gutes Windows-Forum findet. So ist es halt, wenn man neu ist im Umgang mit einem OS, das sagt aber nichts über dessen Qualität.

Das Problem mit den Treibern wurde in den letzten Jahren übrigens immer kleiner und wird es auch weiterhin. Natürlich muss man darauf achten, dass man kompatible Hardware kauft, das war aber auch vor 25 Jahren unter DOS genauso und in den 90er Jahren war es der Aufkleber “Windows kompatibel”, der wichtig war. Wegen der Marktmacht bemüht sich jetzt jeder Hersteller um Windows-Treiber, klar. Inzwischen haben aber auch viele Hersteller, wie z.B. HP, für ihre Hardware immer auch mehre Linux-Treiber im Angebot. Auf mein Mobiltelefon (S60v5), das NAS und den PVR kann ich übrigens unter Linux auch ohne Treiber zugreifen aber das nur am Rande.

Mani 7. Januar 2011 um 19:45 Uhr

Um es mit Scott Adams’ Worten auszudrücken:
Viel zu hoher P/U-Wert.

Jens 7. Januar 2011 um 20:09 Uhr

Ich HABE Treiberprobleme unter Linux!

* Drucker: Nur Basics funktionieren out-of-the-box, für alles weitere gibt es auf einer obskuren japanischen Seite einen binary-only Treiber; natürlich ist danach die Einbindung nicht so, wie bei allen anderen Druckern. Und sooo obskur ist Epson als Marke auch nicht.
* Tastatur: Super, 20 Extratasten, die man nur mit ziemlich viel Tricks zum teilweise funktionieren kriegt. Komfort ade. Microsoft ist in dem Business ja auch recht unbekannt…
* Graphik: Graphik. Beim besten Willen: Wann kriegen die Firmen, die mit Linux Geld verdienen, es ENDLICH mal hin, ein vernünftiges Graphiksubsystem mit halbwegs akzeptablen Treibern aufzubauen? Bei denen nicht jeder Hersteller sein eigenes halbes Graphiksubsystem aufbauen muss (Nvidia)? Oder die komplette Konfiguration der Graphik ersetzt (Ati)? Oder wo man auch einen vernünftigen Mehrbildschirmbetrieb hinbekommt (alle)? Verschieden große Schirme (Laptop und externer Schirm) führen zu einer Anzeigefläche, die der größten Boundingbox entspricht, Dialoge öffnen sich gerne mal im Nirgendwo. Sprich: Das System kriegt es nicht hin, einen nicht-rechteckigen Desktop anzuzeigen. Alternativ kann man zwei unabhängige Desktops konfigurieren, zwischen denen man keine Fenster verschieben kann. Das alleine kostet mich die eine Stunde Mehrarbeit, mit der die Anschaffungskosten für ein kommerzielles OS wieder raus sind.
* Maus: Extratasten? Pustekuchen.

Keine Abstürze, wenig Bugs? Ha – die kochen auch nur mit Wasser. Gleich bleibende Bedienung? Klar, auf der Konsole, sonst auch nicht. Das ist doch ein Witz. Konfigurierbarkeit der Darstellung? Für Gnome funktionierts, für KDE, für OpenOffice ein wenig. Natürlich nicht für alle gleichzeitig und konsistent. Und das sind nur die größten.

Nö. Das System kostet unglaublich viel Zeit für die Konfiguration und das Frickeln, die ich zum Arbeiten nutzen will. Ich will ja nicht FÜR das Betriebssystem arbeiten (das macht man als Student in der Vorlesung über Betriebssysteme), sondern MIT dem System. Und da ist Linux einfach viel zu teuer, denn meine Zeit ist nicht kostenlos.

(Geschrieben unter Ubuntu… aber auch nur, weil auf diesem Netbook mit 8-GB-SSD nix anderes läuft. Notiz an mich selbst: Neues Netbook kaufen.)

Ich finde es grotesk, dass die meisten Dinge aus dem Unix-Haters-Handbook von ~1993 (!) heute immer noch unverändert gültig sind.

Hagen 7. Januar 2011 um 20:29 Uhr

“Windows ist für jene unabkömmlich, die sich Sklaven der virtuellen Spielindustrie nennen können”

Im Gegensatz zu den ganzen Freigeistern, die sich ihre Programme aus dem schweineteuren Apple App Store holen….. ^^

gb 7. Januar 2011 um 20:43 Uhr

Alles ganz nett mit Linux. Aber in der Praxis ist Linux trotz teils fanatischer Versuche mit Ubuntu und Xubuntu auf unterschiedlichen Computern meinerseits nicht zu gebrauchen.

1) Die Graphikkarte wird nicht richtig erkannt, Farbverläufe werden nicht dargestellt und insgesamt hat das Bild einen rosa Stich. Eine 90×96 Auflösung ist ja sowas von technischer Fortschritt.

2) Epson und Canon Drucker funktionieren nicht.

3) Beim Kauf neuer Hardware fragt mal den Dumm-Markt Verkäufer, ober das Gerät linuxkompatibel ist. Keine Antwort ist der Regelfall. Soll ich jetzt im Laden eine Wunschliste anfertigen, nach Hause fahren, auf Kompatibilität recherchieren und dann in den Laden zurück?

Fazit: Linux wollen, ja. Linux nutzen, nein.

cro 7. Januar 2011 um 21:14 Uhr

Netter Beitrag. Man merkt auch gleich wie hier einige gleich am Rad drehen müssen und ihre Hasstiraden aus den 90ern hier zum Besten geben. Geht ihr bei Autos auch so derbe ab oder ist es einfacher eine Community gänzlich zu diskreditieren, weil man evtl. merkt das man selber Grenzen hat?

Linus ist so frei, wie jeder für sich selber Freiheit definiert.

TiKaey 7. Januar 2011 um 21:15 Uhr

Also, ich weiß nicht, was hier manche haben, dass Linux soviele Probleme hätte. Sehe ich nicht so. Gerade erst vor ein paar Tagen ein neues Notebook gekauft, und alles läuft.
Letztes Jahr einen neuen Drucker angeschafft, und mir vorher ein paar Gedanken dazu gemacht, Brother gekauft, fertig, funktioniert einwandfrei.

Wenn eine Hardware unter Linux nicht funktioniert, weil kein Treiber da ist, liegt es nicht an Linux, sondern an den Herstellern. Das vergessen viele.

Übrigens brauche ich extrem selten mal die Konsole.. aber wenn, dann bietet sie mir Möglichkeiten, die mir keine GUI bietet.

Grundsätzlich ist meistens bei eventuellen BS_Wechslern das Problem, dass man eben ein Gewohnheitstier ist. Ich habe mich beim Wechsel auch erstmal recht schwer getan, aber ich habe eine Motivation und ein Ziel gehabt, und ich wusste, warum ich wechseln wollte.
Die Lernkurve wäre ebenso gewesen, wenn ich von Linux auf Win gewechselt hätte.

Grundsätzlich sage ich, jeder soll das System nutzen, welches er will, aber ich werde Windows nur noch anfassen, wenn ich dazu gezwungen werde (Arbeit), oder wenn mal wieder einer meiner Bekannten mit ihrem tollen Windows-Rechner (Sorry, konnte nicht widerstehen *g*) Probleme in form von BlueScreens, Schädlingen, und ja, sogar mit nicht funktionierenden Treibern unter Windows haben. Auch dort gibt es sowas.

Ich finde diesen Beitrag grundsätzlich okay, auch wenn in den Themen sehr gesprungen wird, und dass ein Linuxnutzer nunmal am meisten darüber schreiben kann, und “sein” System dann auch noch hervorhebt, finde ich normal. Das würden Win- wie auch Macnutzer nicht anders tun. ;o)

Mir ist Mac schlichtweg zu teuer und eingeschränkt, und Windows ist mir zu bastelaufwändig (da musste ich damals öfter was machen, als heute unter Linux).

Ren 7. Januar 2011 um 21:42 Uhr

@Max
Schwierig zu lesen sage ich mal. Die Gründe liest man in den übrigen Kommentaren. Sprachlich einfach… schwierig. Ich habe auch schon Texte verfassen müssen, und gerade wenn man eine Artikel schreiben möchte, der drei Themen erschlagen soll, ist eine Struktur nicht einfach. Übung hilft. ;) Mir hilft immer: Schreiben, einen Tag ruhen lassen, selbst lesen, und verbessern.

@Thema: Jedem das seine, mir das meine.

tommy 7. Januar 2011 um 22:17 Uhr

Langer Artikel, etwas schwer und langatmig zu lesen, gerade deswegen mein Dank. Interesssiert lese ich gerne die diversen Kommentare und da darf mein “Senf” auch nicht fehlen.

Also meine ersten Comp.Erfahrungen liegen schon mehr als 20Jahre zurück (ja DOS mit grünem oder orangenem Bildschirm und nur command prompt). Seit RedHat 6.x beschäftige ich mich immer mal gerne mit Linux. Also Anwendererfahrung konnte ich deswegen schon ein bißchen Sammeln.

Das Gefühl und in der Praxis Windows durch Linux ersetzen zu können, habe ich das Erstemal mit Ubuntu 10.10 bekommen. Auf mehreren Systemen lief das Ding einfach, sei es direkt auf HD, als WUBI, als Mutliboot auf SD oder USB.

Vorher hatte ich auch immer diese blöden Treiberprobleme, die einem das Linux vergällten (ich weis der Tux kann nichts dafür, sind die Hersteller). Windows im Gegensatz hat alles immer funktioniert (sofern Treiber vorhanden). Seit Win2000 auch fast nie den BSOD mehr gehabt. Win7 finde ich zu komplex und überfrachtet (Bsp der Eventviewer), XP ist wesentlich einfacher gestrickt zu verstehen (insbesondere nach so vielen Jahren).

Zur Sicherheit: Ok, Linux ist allein durch das klare Rechtesystem sicherer, ABER Windows ist,wenn richtig konfiguriert, genauso sicher. Beweis: In all den Jahren hatte ich NIE einen (aktiven) Befall.

Stefan 7. Januar 2011 um 22:22 Uhr

Ubuntu + kompatible Hardware = tiptop

Fehlt die direkte Unterstützung, geht die Tüftelarbeit los. Für DAUs nicht zu empfehlen. Außerdem fehlt die Unterstützung für iOs, um Iphone und Ipad direkt zu befüllen. Und damit meine ich nicht libimobile v1.04 oder so.. Ich möchte mein Ipad anschließen und synchronisieren und fertig. Stadtdessen fahre ich Win7 in Virtualbox für genau ein Programm – Itunes.. Alles nicht sehr befriedigend, aber für mein 600€ Laptop ist einfach performanter als ein MacBook/Pro für 1500€.. Das ist einfach zu krass, für 900€ würd ich morgen umsteigen auf OSX

Anton 7. Januar 2011 um 23:56 Uhr

OMFG. Die ganzen Fanboys beieinander, vorallem die Pro-Windows-Franktion *lach*. Solange man nicht einsehen will, dass Linux und auch der Mac eben ANDERS sind und NICHT “Windows für Umme” sein wollen, solange sollte man auch nicht versuchen zu wechseln. Man wird immer enttäuscht werden, weil man Windows sucht und kein Windows findet. Und so natürlich keinen persönlichen Vorteil aus einem System ziehen kann… nein, lieber sitzt man am Stammtisch und tönt unwissend, wie man mit seinem tollem Windows dieses ganze alternative Geschwätz mal wieder als Lüge vorgeführt hat.

Außerdem ist echt unglaublich, wieviele Heulsusen hier nichtmal ein Ubuntu zum laufen bekommen, weil man zu blöd ist, sich nicht immer Aldi-Mediamarkt-Billig-Hardware zu kaufen, die – für das was man bekommt – eben nichtmal billig ist. Aber “das ist [ja] mein Laden!!11elf!!”
So manche “Hardware” “läuft” zwar unter Windows, aber naja.. egal. Ich werde auch nie verstehen wie man Musik auf kostenlos mitgelieferten Brüllwürfeln anhören kann, anstatt wenigstens 40€ für Logitech LS21 oder so auszugeben, ob nicht komplett Ohrenkrebs zu bekommen.

Ich staune aber auch immer wieder was für Rotz sich manche kaufen anstatt einfach mal *kurz* Google anzuwerfen: “XYZ + Ubuntu [codename]“.
Das macht man für den Chipsatz auf dem Board, sowie für die Grafikkarte und alles wird gut. Zwei Google-Suchen und man weiß, ob der Rechner taugt oder nicht. Boah, 5 Minuten. War das schwer. Da warte ich im Mediamarkt ja länger an der Kasse. *rolleyes*
Leute: bei Windows-Weiß-Der-Geier-Software und Gadgets bekommt ihr es doch auch hin, sonst würdet ihr nicht soviel gefallen an den (guten) Tipps dieses Blogs finden.

Aber das schöne ist ja: es kann einem egal sein. Linux, BSD und Co. funktionieren und erfreuen viele Menschen. Und uns kann es SCHEIßEGAL sein, ob Hinz & Kunz das nutzt oder nicht. Wir müssen euch nix verkaufen, bleibt am besten wo ihr seid. Je weiter weg desto besser. Ignorante “Profis” vergiften jede Community. Aufgeschlossene Anfänger dagegen sind überall Gold wert.

However: Ich habe auf dem Deskltop auch ewig Windows (bis XP) eingesetzt und bin bei weitem kein MS-Feind, aber das Mindset von vielen Kommentatoren hier ist einfach nur proletenhaft. Kauft MS, von mir aus. Aber weniger Sendungsbewusstsein sollte man schon an den Tag legen, wenn man andere System gerade mal aus der BILD-Zeitung kennt oder man “voll gründlich” auf 10 Minuten auf der besagten Aldi-Möhre ausprobiert hat.

iamdan_de 8. Januar 2011 um 10:11 Uhr

Kleine Kritik an den Autor:
Man merkt, dass du keinen Blog besitzt, denn leider ist der Beitrag viel zu lang für die Blogosphäre. Der Beitrag wäre wohl eher was für ein IT Magazin.
Das was ich gelesen habe fand ich interessant, aber nach einem Drittel musste ich leider skippen…
In der kürze liegt die Würze.

Mario 8. Januar 2011 um 10:33 Uhr

Ich arbeite mit Windows und Linux. Man kann mit beiden Systemen produktiv arbeiten, beides muss aber auch richtig konfiguriert werden.

[Windows]
Warum hat dieses System so einen hohen Marktanteil? In erster Linie, weil es in der Regel auf einem neuen PC schon vorinstalliert ist. Bei Fragen helfen das direkte Umfeld und vor allem eine Unmenge von Magazinen, die von “geheimen Tipps & Tricks” leben. Windows wird von der Softwareindustrie bevorzugt, weil sich hier trotz aller Raubkopien das meiste Geld verdienen läßt.

Der “normale” Anwender möchte sich nicht zu sehr mit dem Betriebssystem beschäftigen. Der PC ist zum Arbeiten oder Spielen da, für alles andere fehlt die Zeit. Es muss einfach nur funktionieren.

[Linux]
Für Linux muss man sich interessieren, über den Tellerrand hinaus schauen. Fehlende Treiber sind nicht mehr das große Problem, eher die Bereitschaft, etwas Neues zu lernen (wohlgemerkt, ich meine hier die große Masse). Und natürlich die im Vergleich zu Windows schlechtere Spieletauglichkeit.

Beginnt man sich für Linux zu interessieren, kommt die Frage nach der “richtigen” Distribution auf. Trifft man hier die falsche Wahl, ist für so manchen das Thema erstmal durch. Wer sich näher mit Linux beschäftigt, wird es aber oft schnell zu schätzen wissen.

Auf meinem Netbook läuft übrigens ein Linux Live System auf einer SD Karte und ist genauso schnell wie das installierte Win 7 Starter. Und von der Optik her schöner. Trotzdem kann ich auch mit Win 7 etwas anfangen, auch wenn ich Linux bevorzuge. Warum sollte man also wechseln?

bcglobe 8. Januar 2011 um 10:54 Uhr

Da mir seiner Zeit Vista nicht zugesagt hat, habe ich angefangen, mich für Linux zu interessieren und bin so auch zu Ubuntu gekommen, was ich bereits seit einigen Jahren mit Begeisterung nutze.

von Berufswegen und einmal im Jahr privat nutze ich auch noch Windows. Privat nur für meine Steuererklärung, da ich das Wisosparbuch mit wine nicht ans laufen bekomme.

Mein Ubuntu Umstieg und meiner Erfahrungen sind auf meiner Homepage dokumentiert.

Leider sehe ich der Entwicklung von Ubuntu mit Sorge entgegen, da mir die geplante Shell Unitiy nicht zusagt und ich davon ausgehe, dass deshalb viele User Ubuntu den Rücken zukehren werden, sollte Canonical in Zukunft kein Gnome mehr anbieten. Der große Vorteil bei Linux ist aber, dass man zwischen einer Vielzahl von Distributionen auswählen kann obwohl das auch wieder eine Umgewöhnung bedeutet.

Zu Linux kann man allgemein sagen:

Linux ist nicht schwieriger als Windows – es ist nur anders.

Alexander 8. Januar 2011 um 11:24 Uhr

@Anton
Dir wünsche ich dringend, daß Du in Deinem Leben mal eine Erfahrung machst, nach der Du nicht mehr so verächtlich herablassend und angewidert auf Deine angeblich dummen Mitmenschen herabblickst. Das kann sehr schnell passieren, schneller jedenfalls, als es Dein überragender Geist abzuschätzen vermag. Die Menschen, die Du hier so arrogant abkanzelst, besitzen wahrscheinlich andere Fähigkeiten, von denen Du noch nicht einmal zu träumen in der Lage bist.
Auch ich seufze schon mal über die Verhaltensweisen von den sog. DAUs, aber man sollte nie auf die Idee kommen, diese Mitmenschen nur deshalb dermaßen zu verachten, wie Du es tust. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen – auch Du bist da keine Ausnahme. Daher meine Empfehlung: Denk auch mal über Deine Schwächen nach. Auf eine habe ich Dich mit diesem Beitrag hoffentlich aufmerksam gemacht. Gruß Alexander (um in Deinem Sprachgebrauch zu bleiben: eine Heulsuse).

Max B. 8. Januar 2011 um 12:30 Uhr

In erster Linie sollte man vielleicht einmal feststellen das es mittlerweile egal ist welches Betriebssystem man benutzt wenn man es gut vorkonfiguriert von seinem Computerhändler bekommt und nur alltägliche Sachen (surfen, mailen, chatten, Bilder entwickeln/bearbeiten, Texte schreiben..) damit macht.

Ich möchte weder zu Win95 noch zu Suse5.2 zurück.

Der größte Vorteil den ich aktuell an Linux sehe ist das ich dort alle Programme auf einmal aktualisieren kann und nicht für jedes “OK/Bestätigen/Weiter”-klicken muss.

Wenn man mehr am Computer arbeiten muss kommt es dann einfach auf die Programme an die man braucht. Ich persönlich nutze diverse Programme die sowohl auf Windows als auch auf Linux laufen. Ausschlaggebend sind dann die Programme die eben nur auf einem System laufen. Ein wichtiger Punkt für Windows ist bei mir Outlook2010! Ich kann mit ihm wesentlich effektiver arbeiten als mit Thunderbird oder Evolution .. warum kann ich eigentlich nicht genau sagen aber da ich es mit Outlook schaffe 0 ungelesene Nachrichten zu haben und mit Thunderbird regelmäßig mehrere 100 vorhanden sind ist die Wahl getroffen.


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