Gastbeitrag: Drei Dinge die man haben muss damit man cool ist

19. Januar 2009 Kategorie: Internet, Spass muss sein, geschrieben von:

Früher, vor 30 Jahren oder so, war es ja im Grunde so einfach. Da gab es drei einfache Dinge, die ein Mann haben musste:
-Ein eigenes Haus
-Einen selbst gepflanzten Baum
-Einen Sohn

Der Rest war nicht so wichtig und ergab sich auch aus den täglichen Bedürfnissen heraus. Vielleicht noch einen Radio und ein TV-Gerät und, wenn man Wert auf Luxus legte, einen Taschenrechner.
Den Mann (bzw. der Frau) von heute bieten sich da schon viel mehr Angebote. Wobei zu überlegen ist, ob die Angebote eher den Alltag erleichtern oder ihn nur unnötig verkomplizieren.
Werfen wir einen Blick auf 3 sogenannte Gadgets (also kleine technische Wunderwerke), die gerade heute ganz frisch von den herstellenden Firmen der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurden:

Da hätten wir zum einen, um mit etwas, das noch halbwegs Alltags-Bezug aufweist. Post-It-Notizen oder kleine Zettelchen, die man an den Kühlschrank klebt haben in unserer technisierten Welt (glücklicherweise?) ausgedient.
Dank dem Daywriter, einem neuartigen Notiz-Bücherregal kann man seinem Lebenspartner kleine Nachrichten einritzen, die Tagsüber wie Kreide auf einer Schultafel wirken und Nachts dezent glühen. Selbstverständlich ist die Nachricht jederzeit wieder entfernbar, man hat sich ja heutzutage viel zu sagen wenn man nur noch via ICQ, Facebook, E-Mail und iPhone kommuniziert.

Das nächste Wunderwerk, ohne das unsere Kinder wohl nicht mehr auskommen werden ist das erste wasserdichte Handy der Welt mit Fingerabdruck-Sensor. Fujitsu scheint da auf all diejenigen Technik-Freaks abzuziehen, die im Dienste der Geheimdienste oder Untergrundorganisationen rund um den Globus stehen. Wer sonst, ausser vielleicht Batman oder James Bond könnte ein wasserdichtes Handy benötigen, bei dem man sich erstmal via Fingerprint-Sensor authentifizieren muss bevor man telefonieren kann?

Wobei…wenn das Telefon mal ins Klo fällt ist es wenigstens nicht kaputt sondern mieft nur etwas. So gesehen seit dem Siemens S6 natürlich ein großer Fortschritt (das, so weiss ich aus eigener Erfahrung, auch in Beton fallen konnte. Kurz abgewaschen, ging wieder). Aber der Neid der Kollegen ist einem sicher.

Wen diese beiden Neuvorstellungen jetzt gestresst haben, für den ist die neueste Erfindung, die mit Sicherheit ihre Wurzeln in Japan hat, wahrscheinlich Balsam für die Seele. Ein USB-Punching-Anti-Stress-Ball. Meine Güte, schon der Name ist so kompliziert dass man wohl vor Ehrfurcht erstarrt wenn man das Teil endlich zuhause hat und auspackt. Den USB-Strom benötigt dieses Teil laut Hersteller für ein "stresslösendes angenehmes Glimmen". Man kann diesen Stressball knuddeln, knutschen, drücken und, wenn man in World-of-Warcraft man wieder vom Goblin-Zauberer eins auf die Mütze bekommen hat, auch kräftig Schlagen bzw. dank der 1 Meter 50 langen Stromversorgung, kräftig gegen die Wand werfen.
Perfekt für alle Nerds ohne menschliche Sozialkontakte…

Dieser Beitrag stammt von Andreas Roth, der sonst in seinem Gadget-Blog Gadget XXL zu allerlei technischen Kuriositäten bloggt. Besucht ihn einfach mal 🙂

Danke an Andreas, der einen hochqualitativen Beitrag während meines Urlaubs-Bla-Blas geschrieben hat ;). Ich bin morgen wieder in good ol’ Germany und geb dann wieder Gas hier 🙂


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Über den Autor:

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