FRITZ!Box Fon WLAN 7390

28. April 2010 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

Heute kam der Paketmann mal wieder zu mir. Er brachte mir ein kleines Paket aus Berlin. Inhalt: die FRITZ!Box Fon WLAN 7390, deren Teststellung ich vor gefühlten 100 Jahren erfragt hatte. Nun kam das gute Stück an und ich kann es mal drei Monate unter die Lupe nehmen. Nicht dass ich es nötig hätte, schließlich bin ich ja bereits in Besitz einer  FRITZ!Box 7270. Aber alleine das Feature des Gigabit-LANs ließ die FRITZ!Box auf mich extrem sexy wirken.

Versteht mich nicht falsch – mit der FRITZ!Box 7270 ist auch Gigabit-LAN möglich, allerdings müsst ihr dazu die Box an einen Gigabit-LAN-Switch anklemmen. Und eben jener will natürlich auch mit Strom versorgt werden. Und da ich mal eben ein paar Hundert Euro an Strom nachlatzen durfte (kein Wunder), versuche ich nun die Anzahl der Geräte die laufen, zu minimieren.

So, hier mal wieder die obligatorischen Auspackfotos:

Das Anschließen geht ja ratz fatz. Kabelkompatibilität inklusive Netzteil ist ja zu 100% zum Vorgänger 7270 gegeben. Auch die weitere Einrichtung läuft FRITZ!Box-mäßig easy peasy ab. Anschalten, Daten eingeben – fertig. Noch kurz die Telefonnummern eingerichtet und meine beiden DECT-Telefone mit der Kiste verbunden.

Damit nicht alle WLAN-Geräte (MusicPal / Squeezebox / Laptop / MacBook / Netgear Digital Entertainer Elite EVA9150) neu eingerichtet werden mussten, habe ich meine SSID und den WPA2-Key des alten Mopeds übernommen.

So, technische Fakten gefällig?

  • WLAN-Router mit DHCP-Server, IP-Masquerading/Network Address Translation
  • Integriertes VDSL/ADSL-Modem für ADSL (6 MBit/s), ADSL2+ (16 MBit/s) und VDSL2 (100 MBit/s)
  • WLAN-Funknetze nach 802.11n (bis 300 MBit/s Brutto je Frequenzband), abwärtskompatibel zu WLAN 802.11g, b und a
  • WLAN-Unterstützung für gleichzeitige 2,4-GHz- und 5-GHz-Verbindungen (Dualband)
  • WLAN-Verschlüsselung mit WPA/WPA2 Mixed Mode, WPA2, WPA, WEP-64 oder WEP-128
  • WLAN-Eco-Mode reduziert Funkleistung und Stromverbrauch
  • Integrierter Netzwerkspeicher (512 MB) mit NAS-Funktionalität (SMB, FTP, UPnP AV)
  • FRITZ!Mediaserver verteilt Musik, Bilder, Video im Netzwerk an UPnP-AV-kompatible Empfänger
  • Sicherer Fernzugriff über das Internet (VPN)
  • Einsatz mit Windows, Mac OS und Linux
  • Geräte-Abmessungen 226 x 159 x 47 mm, Tisch- oder Wandmontage möglich
  • Durchschnittliche Leistungsaufnahme: 8-11 Watt
  • Wahlweise Anschluss an VDSL/ADSL2+ und ISDN oder VDSL/ADSL2+ und analoges Festnetz
  • Routerbetrieb möglich an Kabelmodem oder USB-Modem mit Mobilfunk-Internetzugang (UMTS/HSPA)
  • Anschluss für 2 analoge Endgeräte
  • Anschluss von ISDN-Telefonen bzw. -Telefonanlagen (Fon S0)
  • Integrierte DECT-Basisstation (GAP/CAT-iq) für bis zu 6 Schnurlostelefone
  • WLAN-Funknetze nach gängigen Standards
  • Einfacher Aufbau einer WPA2-verschlüsselten Funkverbindung durch AVM-Technologie „Stick & Surf“
  • 4 x Gigabit-Ethernet (10/100/1000 Base-T) für Anschluss und Vernetzung von Computern und Spielekonsolen
  • 2 USB 2.0-Anschlüsse für USB-Geräte wie Drucker und Speichermedien zur gemeinsamen Nutzung im Netzwerk

Ich werden den Hobel mal unter die Lupe nehmen, wobei man ganz klar sagen muss, dass heutzutage eigentlich mit Gigabit-LAN ausgerüstet sein sollten, oder? Bedenkt man, dass die 7390 auf der CeBIT 2009 vorgestellt wurde, dann bin ich ganz schön spät dran dieses Mal…

Vorab möchte ich sagen: gut, dass es ein Testgerät ist. Für meine Belange würde auch weiterhin die mördergute FRITZ!Box 7270 langen. Allerdings ist Gigabit-Lan in der Box echt sweet und auch die nicht vorhandenen Standard-Antennen sind klasse. Wobei das wahrscheinlich den meisten Latte ist, die die Box irgendwo rumstehen haben. Der Preisunterschied ist für mich in diesem Fall aber nicht gerechtfertigt (für diese beiden Features).

Fragen? Fragen!


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Über den Autor:

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