FreeBSD Foundation erhält 1 Million Dollar von WhatsApp-Gründer Jan Koum

18. November 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von:

FreeBSD ist nicht nur ein Open-Source-Betriebssystem (Wikipedia-Eintrag), sondern eines der größten Open-Source-Projekte überhaupt. Es findet vor allem auf Servern seinen Einsatz, so auch zum Beispiel auf denen von WhatsApp. Was FreeBSD mit WhatsApp zu tun hat? Die FreeBSD Foundation erhielt letzte Woche eine großzügige Spende. 1 Million Dollar machte Jan Koum, seines Zeichens Gründer von WhatsApp, für die Foundation locker.

FreeBSD

In einem Facebook-Post erklärt Koum auch die Gründe, in gewisser Weise hat er FreeBSD nämlich sein heutiges Leben zu verdanken. FreeBSD war das System seiner Wahl, als er in den 90ern in Armut lebte, die Nutzung von FreeBSD half ihm auch dabei, einen Job bei Yahoo zu bekommen, als dann WhatsApp kam wurden die Server ebenfalls mit FreeBSD betrieben und werden es auch heute noch [an dieser Stelle könnt Ihr Euren eigenen Witz über die WhatsApp-Server-Zuverlässigkeit einfügen].

Für die FreeBSD Foundation bedeutet diese Spende nicht nur die größte Einzelspende seit Bestehen der Foundation, sondern ermöglicht es auch, längerfristig zu planen und passende Investitionen zu tätigen, damit man lange etwas von der Spende spürt. Gleichzeitig trägt sie Spende dazu bei, dass man schneller wachsen kann und so die Tätigkeit in weitere Bereiche expandieren kann. Erklärt wird dies in diesem Blog-Post.

So als Vergleich wie groß die Spende ist: FreeBSD hat eine Million Dollar als Spendenziel gesamt für 2014 veranschlagt. Das ist nun natürlich erreicht. Allerdings kann ein Open-Source-Projekt nie genug Spenden erhalten und so ruft auch die FreeBSD Foundation weiterhin dazu auf, für das Projekt zu spenden.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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