Fraunhofer-Institut: Steuert eure Steckdosen mit dem Smartphone oder Notebook

4. August 2012 Kategorie: Mobile, geschrieben von: Casi

Spannende Idee von Forschern des Fraunhofer-Instituts: Zukünftig könnten wir dank ihrer Entwicklung jede Steckdose zuhause – und somit jedes Haushaltsgerät – dank IPv6-Protokoll steuern. Es wären dann also keine Zeitschaltuhren oder irgendwelche Fernbedienungen notwendig, um auch aus der Ferne beispielsweise die Beleuchtung in der Wohnung zu steuern.

Im Rahmen des Haus-Automatisierungs-Systems HexaBus hat man am Fraunhofer-Institut eine Funksteckdose nebst passender App entwickelt, die ihr wahlweise per Android-Smartphone oder über den Browser ansteuern könnt. Somit könnt ihr potentiellen Einbrechern durch Steuerung der Beleuchtung vorgaukeln, dass ihr zuhause seid, ohne an eine Zeitschaltuhr gebunden zu sein.

Ebenso könnt ihr auch zum gewünschten Zeitpunkt die Waschmaschine ansteuern, wenn beispielsweise der Strom besonders günstig ist bzw die Photovoltaik-Anlage gerade genügend Strom liefert. Ebenso werden auch Signale zurückgesendet ans Smartphone, so dass ihr auf eurem Gerät immer darüber im Bilde seid, welches Gerät gerade wie viel Strom verbraucht.

Nötig ist dazu neben der App auf dem Smartphone oder Notebook die internetfähige Funksteckdose und ein spezieller USB-Stick, den ihr einfach in euren Router stöpselt.

Quelle: Fraunhofer.de


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Carsten hat bereits 610 Artikel geschrieben.


30 Kommentare

Tony 4. August 2012 um 13:11 Uhr

Für sowas brauchen wir das Frauenhofer-Institut? Es gibt seit Jahren Systeme, die das können. Und das ohne IPv6.

wiXer 4. August 2012 um 13:12 Uhr

Jo, freu mich schon, wenn dann Hacker die ganze Hauselektronik außer Betrieb setzen und überall Schadsoftware einschleusen.

Alles sollte möglichst einfach gehalten werden, alle Abhängigkeiten sollten minimiert werden. Heute geht leider alles in die andere Richtung nach dem Motto “Wurscht ob sinnvoll oder nicht, es geht und deshalb machen wir es”.

Viktor 4. August 2012 um 13:12 Uhr

Warum wieder was neues, wenn es doch sowas schon gibt?

Tony 4. August 2012 um 13:15 Uhr

Klar war aber auch, dass es nicht lange dauern wird, bis die Schizophrenen auftauchen und Angst vor Hackern bekommen.

Fraunhofer... 4. August 2012 um 13:18 Uhr

… hat eben ein neues Projekt akquiriert (wahrscheinlich BMBF über 3-4 Jahre) und verbläst mal wieder Steuergelder für eine Technologie die es längst schon gibt. Naja – Hauptsache innovativ *LOL*

Peter 4. August 2012 um 13:19 Uhr

Finde ich Cool das daran weiter getüftelt wird. Aber wirklich neu ist es ja auch nicht.
An der Hochschule Luzern entwickeln sie etwas ähnliches, leider haben sie aber nicht so viele ihrer Dinge Online zum Nachlesen, oder ich bin zu Dumm es zu finden, aber wenn man ein wenig nachlesen möchte hier den link zum Hauptprojekt: http://www.ihomelab.ch/ .
Ich war dort vor 2 Jahren einmal und deshalb kann ich sagen das die Idee welche im Text oben beschrieben wird schon vor zwei Jahren mit dem iPhone funktioniert hat. ;-)
Ich freu mich auf die Zukunft und auf viele weitere Ideen. :-D

brentano 4. August 2012 um 13:40 Uhr

Trotzdem fehlt der Kaufen-Button.

SparkleX 4. August 2012 um 13:49 Uhr

Nur eine kleine Korrektur, weil es mir hier schonmal aufgefallen ist: Es gibt nicht DAS Fraunhofer-Institut: Zur Fraunhofer-Gesellschaft gehören viele unterschiedliche Institute.

In diesem Fall war es das Fraunhofer Institut für Systeme der Kommunikationstechnik in München.

Nichts für ungut :)

Peter 4. August 2012 um 13:53 Uhr

Nun ja, die findigen Hacker werden sich freuen. Weltweit, dann jedes Gerät steuern zu können. Schöne neue Welt.

Sebastian 4. August 2012 um 14:02 Uhr

Belkin hat mit Wemo ( http://www.belkin.com/wemo/ ) auch schon so etwas im Angebot. Lässt sich ja sogar per ifttt mit Aktionen steuern. Also per E-Mail/SMS/Tweet/… die Steckdose steuern. Leider nur in den USA und Kanada erhältlich.

Frank Roth 4. August 2012 um 14:12 Uhr

IP Steckdosen gibts doch schon bestimmt schon über 10 Jahre…

Dom 4. August 2012 um 14:33 Uhr

Ich bin selbst gerade dabei es etwas einfach mit dem Lightmanager zu realisieren, das reicht mir vollkommen aus ;)
Ist schon eine feine Sache ;)
LG Dom

Michael Dunker 4. August 2012 um 14:43 Uhr

Das ist mal eine sehr coole Entwicklung. Ich steuere per Android-Handy und iPad bereits die Musikanlage. für das Licht nutze ich noch die herkömmlichen Funksteckdosen. Sobald die neue technologie zum erschwinglichen Preis verfügbar ist, werde ich sofort umsteigen…

Kizune 4. August 2012 um 14:49 Uhr

Ich musste unwillkürlich an das hier denken: http://www.youtube.com/watch?v=0kzjqBacF1k
:D

josch 4. August 2012 um 15:07 Uhr

Hier findet man sogar schon so etwas als Selbstbau Projekt
http://www.homecontrol4.me/

Habe das selbst im Einsatz und für mich reicht das vollkommen aus.
(Für den Anfang)

Janne 4. August 2012 um 15:25 Uhr

Nichts neues, nur teurer als die Funksysteme mit 848 MHZ. Zeitsteuerung? Fehlanzeige.

Novo 4. August 2012 um 16:09 Uhr

Funksteckdose, Arduino, PC mit Internet – fertig ist Marke Eigenbau.

Viktor 4. August 2012 um 16:16 Uhr

@Novo “PC” ist hier völlig fehl am Platz! Wie viel Strom soll die Lösung verbrauchen?

hoschi 4. August 2012 um 16:49 Uhr

Was hat das mit IPv6 zu tun? Im heimischen LAN wird man IPv6 sicher nicht benötigen, oder hat jmd daheim 340 Sextillionen Steckdosen die er gerne steuern möchte…

Poli Moutevelidis 4. August 2012 um 18:51 Uhr

Grundsätzlich finde ich die Idee bzw. das Vorhaben gut. Die Frage ist nur: Wie wird es umgesetzt?
Es wird gerne zu Anfang viel geredet und die Umsetzung später ist mangelhaft.
Warten wir mal ab :)

Harald 4. August 2012 um 21:24 Uhr

Ich benutze hier Fhem auf ner Fritzbox 7390 und passendem USB Stick (kostet ca 60 Euro) dran.
Steuer damit Steckdosen, Rolläden, Heizung vom Pc + Android Handy

FlyingT 5. August 2012 um 00:55 Uhr

@Michael Dunker

Was heisst erschwinglicher Preis? Eine 4 Zimmer wohnung mit 4 Unterputzschalter (Licht), 4 Heizungsstellmotoren inkl. Thermostat, 6 Steckdosenschalte und nem Lanadapter für die Fritzbox auszurüsten kostet ca soviel wie nen iPad.

CicakDOS 5. August 2012 um 09:35 Uhr

@Harald

Von welcher Firma hast Du die Empfänger ?

Harald 5. August 2012 um 10:32 Uhr

Du kannst die Fs20 Serie von ELV verwenden

Domi 5. August 2012 um 10:47 Uhr

Hm, das wundert mich jetzt auch ein wenig. Es gibt doch schon relativ lange so eine Technik. Nur, dass die Technik eben nicht mit dem Handy oder Notebook gesteuert wird, sondern mit einem extra dafür gemachten Steuer-Gerät…

FlyingT 5. August 2012 um 10:54 Uhr

@CicakDOS/Harald

Wenn man jetzt damit anfängt würde ich zu Homematic von ELV greifen. Homematic hat einen Rückkanal dadurch ist der Status des Aktors bekannt. FS20 sendet keine Antwort.

Harald 5. August 2012 um 10:59 Uhr

Ja das hatte ich mir sogar überlegt aber der Cul den ich an der Fritzbox verwende kann ja das beide Protokolle ansprechen deshalb, d.h.
ich könnte ja da wo ich Rückmeldung haben will ja immer noch Homematic Empfänger verwenden. Die sind halt immer noch etwas teuer.
Also ich glaube die Kombination Fhem/FS20/Homematic ist aktuell die Hausautomationslösung mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis und vorallem auch die flexibelste….
Ich bin jedenfalls schwer begeistert :)
Gibt auch Apps für Ios und Android und ist aber auch quasi von jedem Gerät das einen Webbrowser hat ansprechbar….

FlyingT 5. August 2012 um 13:10 Uhr

@Harald

Das schöne ist halt das es recht einfach Rückbaubar ist. Sich in ne Mietwohnung nen BUS-System einbauen ist halt irgendwie bescheuert. Mit den FS20/Homatic kann man beim Umzug eben alles abbauen und in die neue Wohnung einbauen.

Gerd 2. Dezember 2012 um 15:57 Uhr

Ist auf jeden Fall eine gute Idee. Die Nachfrage nach solchen Dingen steigt. Sei es nur als “Gimmick” für technisch begeisterte Anwender, oder es sinnvoll für den Komfort und zur Energieersparnis zu nutzen. Jede neue Technologie ist vielleicht am Anfang noch teurer, jedoch fällt mit der Zeit und der wachsenden Nachfrage der Preis. Bei der Gebäudeautomation ist es derzeit so, dass sich manche Anwendungen, z.B. die zentrale Steuerung der Rolläden, schon lohnen können.


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