Foursquare ändert Nutzungsbedingungen – künftig mit vollen Namen

30. Dezember 2012 Kategorie: Mobile, Software & Co, geschrieben von: Casi

Foursquare wandelt auf den Spuren Instagrams und ändert seine Nutzungsbedingungen. Kurz nach dem Instagram-Debakel ist das zumindest mal eine tapfere Entscheidung. Ob die Änderungen aber für einen ähnlichen Aufruhr sorgen werden, darf wohl bezweifelt werden, Foursquare ist wohl schon von vornherein darauf bedacht, keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.

foursquare

Was soll sich konkret ändern beim Local Based Service? Es geht zunächst mal um unsere Namen. Ab nächstem Jahr wird Foursquare unsere vollen Namen öffentlich nennen und nicht nur die Kombination Vorname + erster Buchstabe des Nachnamens. Damit möchte man nach eigener Aussage für mehr Übersicht sorgen, weil die große User-Zahl sehr viele identische Namen mit sich gebracht hat.

Dabei scheint man aus dem Instagram-Desaster gelernt zu haben, denn man kündigt direkt mal dazu an, dass man jederzeit in den Einstellungen einen x-beliebigen Namen annehmen kann. Eine weitere Änderung betrifft Locations, in die wir uns einloggen können. Kann man bislang als Besitzer einer Lokalität nur die Besucher der letzten drei Stunden einsehen, will man dieses Zeitfenster künftig vergrößern – präzise Zahlen nennt man aber noch nicht. Auch hier erklärt man, dass man das in den Einstellungen regeln kann – dort könnt ihr die Datenweitergabe einfach ausknipsen. Ich persönlich habe kein Problem damit, meine Daten weiterzugeben und auch der volle Name wird mich nicht davon abbringen, dass ich weiterhin Foursquare nutze. Am 28. Januar soll der Spaß übrigens los gehen bzw die neuen Bedingungen wirksam – werdet ihr irgendwelche Konsequenzen daraus ziehen?

Quelle: Foursquare via The Next Web

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Über den Autor: Casi

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