Flickr-Uploader: verbesserungswürdig

8. Mai 2015 Kategorie: Software & Co, geschrieben von:

Das Kapitel Google Fotos ist für mich erst einmal beendet. Mut machte Flickr, die gestern mit interessant tönenden Neuerungen ums Eck kamen. Für mich der Lichtblick: ein neuer Uploader mit Ordnerüberwachung. Kurzform: für mich noch nicht so ganz stimmig. Um Verdruss zu sparen, hier einmal in der Würze der Kürze etwas, was mich störte. Der Uploader für Flickr überwacht Ordner, schiebt diese Inhalte dann zu Flickr hoch – Platz genug  ist, bis zu einem Terabyte stehen kostenlos zur Verfügung.

flickr

Folgendes: Unterordner werden erkannt, auch hochgeladen – landen dann aber weiterhin nicht in Unterordnern. Flickr verfolgt seit Jahren eine andere Strategie der Aufbewahrung, weiterhin sollte man da mit Sammlungen arbeiten.  Ein Ordner Urlaub mit vier Unterordnern würde dafür sorgen, dass die vier Unterordner als Ordner ins Hauptverzeichnis wandern. Nicht neu. Aber: Der Uploader will Änderungen erkennen. Dies tut er auch. Neue Bilder werden hochgeladen.

Lokal gelöschte werden online nicht gelöscht. Online gelöschte werden offline nicht gelöscht. Offline und online gelöschte (vielleicht aus Versehen) und wieder hinzugefügte werden nicht vom Uploader erkannt, der Index behauptet, hierbei würde es sich um eine Doublette handeln – und diese wird eben nicht erneut hochgeladen. Nicht die beste Lösung.

Positiv: Externe Laufwerke, die temporär nicht erreichbar sind und irgendwann wieder verfügbar sind, werden auf Änderungen geprüft und diese hochgeladen. Alles in allem nicht das, was ich mir vom neuen Flickr gewünscht habe. Bei den ganzen Neuerungen hat man aber auch eines vergessen: die Flickr-Oberfläche wirkt frisch und gut durchdacht – die Fläche zum Organisieren wurde dabei anscheinend vergessen. Schade.


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