Firefox für Android: Mozilla feiert 100 Millionen Downloads

10. April 2015 Kategorie: Android, Internet, geschrieben von:

Mozilla hat einen Grund gefunden, um den Firefox Browser für Android zu feiern. 100 Millionen Installationen kann die App seit gestern vorweisen. Das ist zwar bei weitem nicht so viel, wie andere populäre Apps, zumal es Firefox für Android bereits seit 2011 gibt, aber es ist dennoch ein Erfolg. Immerhin entschieden sich Nutzer 100 Millionen Mal dafür, nicht den Standard-Browser unter Android zu nutzen, sondern sich Mozillas Angebot zu installieren.

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Um die vergangene Zeit mit Firefox für Android noch einmal zu reflektieren, hat Mozilla 10 Meilensteine aufgelistet, die seit 2011 erreicht wurden:

1. 29. März 2011: Firefox für Android wird veröffentlicht, inklusive Sync-Funktion, um auf allen Geräten und Plattformen die gleiche Firefox-Experience zu liefern.

2. 26. Juni 2012: Firefox für Android führt dynamische Upgrades für einen schneller Web-Zugang ein. Außerdem gibt es die Do-Not-Track-Funktion für mehr Privatsphäre.

3. 19. februar 2013: Firefox für Android erhält Themes, auf diese Weise lässt sich der Browser personalisieren.

4. 17. September 2013: QuickShare wird eingeführt. Dies sorgt für mehr Optionen, wie man Webinhalte in soziale Netzwerke teilen kann.

5. 29. Oktober 2013: Firefox für Android ist der erste Browser mit einem Gastzugang, ein weiterer Schritt Richtung mehr Privatsphäre.

6. 7. November 2013: Firefox für Android kommt auf dem Kobo Arc und Gigabyte GSmart Simba X1 vorinstalliert.

7. 10. Dezember 2013: Top Sites, Verlauf, Lesezeichen und die Leseliste sind als Homescreen Panels im Browser verfügbar, ermöglichen einen schnelleren Zugang zu Inhalten.

8. 14. Oktober 2014: Das Streaming von Videos auf den TV ist mittels Roku Settop-Boxen udn Chromecast möglich.

9. 10. November 2014: Mozilla fügt DuckDuckGo als Suchmaschinen-Option in Firefox für Android ein.

10. 9. April 2015: Firefox für Android überschreitet 100 Millionen Downloads.

Eine Erfolgsgeschichte? Durchaus. Anders als Standard-Apps von Google oder populäre Messenger wie WhatsApp gibt es eben bereits auf jedem Smartphone einen Browser. Man muss sich Firefox nicht zusätzlich installieren, um im Web surfen zu können. Es ist eine freiwillige Angelegenheit und genau das macht die 100 Millionen Downloads zu einer beeindruckenden Geschichte.

(Quelle: Mozilla)


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