Firefox 57: Desktop- und Android-Version (Beta) des Browsers erhalten erste Features vom kommenden Firefox Quantum

29. September 2017 Kategorie: Android, Firefox & Thunderbird, geschrieben von: Benjamin Mamerow

Gerade erst vor ein paar Tagen schrieb ich noch vom kommenden Mozilla-Projekt, Firefox Quantum. Nun erreichen ein paar erste Features davon sowohl die Desktop- als auch die Android-Beta-Version des Browsers. Neben optischen Neuerungen beinhalten die Aktualisierungen vor allem ein paar neue Features, die den Umgang mit Firefox noch komfortabler machen sollen. Dies umfasst die drei Funktionen „Send Tabs“, „Screenshots“ und „Autofill“, die in der Desktop-Version hinzukommen und das automatische Aktivieren eines Tastatur-Inkognito-Modus, insofern eure Tastatur-App so etwas unterstützt.

Beginnen wir mit der Android-Beta. Diese bekommt nun auch das kommende Photon-Interface verpasst, das deutlich aufgeräumter und moderner wirkt als das bisherige Design. Ebenso wurde die Seite für die neuen Tabs ein wenig angepasst. Besonders gut finde ich, dass der Browser nun automatisch den Inkognito-Modus der verwendeten Tastatur-App (zB. Gboard) aktiviert, sobald man Firefox selbst auch in diesen Modus setzt.

Drei neue Features für die Desktop-Version

Die aktuelle Desktop-Variante von Firefox wurde zwar nicht unbedingt optisch weiter erneuert, dafür bekommt sie aber drei neue Funktionen verpasst, die gar nicht mal so unnütz sind.

Web-Inhalte teilen per Screenshot-Funktion:

Wer ab sofort mit jemand anderem bestimme Inhalte auf einer Webseite teilen will, der kann auf Wunsch zum neuen Screenshot-Tool greifen. Per Rechtsklick irgendwo auf der Seite wählt man „Bildschirmfoto aufnehmen“ aus und zieht anschließend einen Rahmen um den gewünschten Inhalt. Den aufgenommenen Screenshot kann man dann lokal speichern oder ihn für maximal zwei Wochen in der Firefox-Cloud zwischenspeichern lassen, um ihn von dort aus auch direkt als Link zu teilen.

Webseiten über mehrere Geräte teilen per „Send Tabs“

Send Tabs ist das nächste Feature, das vor allem plattform-übergreifendes Arbeiten mit Firefox ermöglicht. Hiermit lassen sich Webseiten-Links beispielsweise direkt vom Smartphone an den Desktop-Rechner übertragen, um dort dann weiterlesen zu können. Das obige Video erklärt die Funktion noch einmal genauer.

Autofill spart Zeit

Das letzte der neuen Features für die Desktop-Version von Firefox kennt man bereits in anderer Form für Passwörter: Autofill für Adress-Formulare. Diese Funktion wird zunächst nur in den USA verteilt und sichert optional vom Nutzer in Formulare eingetragene Adressdaten, um diese in anderen Formularen ebenso schnell wieder abrufbar zu machen.

„Wenn also ein User ein Formular auf einer kompatiblen Webseite zum ersten Mal ausfüllt, speichert Firefox automatisch die angegebenen Daten unter gespeicherte Adressen in den Einstellungen. Dadurch kann er die eingegebenen Informationen künftig immer wieder für Formulare auf neuen Websites verwenden.“

Firefox Quantum wird ab dem 14. November 2017 für alle Nutzer weltweit verfügbar sein und noch um einiges mehr an neuen Funktionen und anderen Neuerungen mit sich bringen.

(via Android Police | Mozilla Blog)

Über den Autor: Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Benjamin hat bereits 925 Artikel geschrieben.