Facebooks Messenger-Assistent „M“ legt in den USA los

15. Oktober 2015 Kategorie: Social Network, geschrieben von:

artikel_Facebook MFacebook hat im August seinen digitalen Assistenten „M“ für den Messenger vorgestellt. „M“ ähnelt Apples Siri oder Microsofts Cortana und kann als künstliche Intelligenz auch komplexere Nutzeranfragen bearbeiten – wie z. B. die Reservierung in einem Restaurant oder das Buchen eines Fluges. Allerdings ist „M“ kein Sprachassistent, sondern ein Chatbot, der per Text kommuniziert. Wann „M“ deutsche Nutzer beglücken wird, ist noch offen. In den USA quatschen nun die ersten Anwender mit „M“ und teilen ihre Erfahrungen mit dem Assistenten mit.

„M“ befindet sich immer noch in der Testphase. Darauf weist US-Nutzer dann auch gleich ein Hinweis hin, wenn sie die Möglichkeit erhalten den Assistenten zu testen. Außerdem muss man vor dem Experimentieren recht umfangreichen Nutzungsbestimmungen zustimmen. Der Buzzfeed-Redakteur Alex Kantrowitz hat „M“ anschließend mit mehreren Arbeitsaufträgen geradezu herausgefordert.

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Während Facebooks digitaler Assistent daran scheiterte ein Uber-Taxi zu bestellen, suchte er korrekt, wenn auch mit langer Wartezeit, ein naheliegendes, vegetarisches Restaurant heraus. Als  Kantrowitz anschließend den Wunsch nach Yelp-Screenshots und -Reviews äußerte, kam „M“ auch diesem Wunsch flugs nach.

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Zuletzt erfolgte der Versuch über Facebooks „M“ einen Flug zu buchen. In diesem Zusammenhang machte es Kantrowitz dem digitalen Assistenten recht schwer, da er mehrmals die Hin- und Rückflugzeiten änderte und gewisse Preisvorstellungen mitteilte. Dennoch bewältigte der Facebook-Assistent auch diese Aufgabe. „M“ konnte sogar direkt im Messenger eine Checkout-Seite aufrufen. Eine E-Mail bestätigte später die korrekte Reservierung. „M“ schaffte es zusätzlich gar die Termine für den Flug im Kalender einzutragen – auf speziellen Wunsch im Google- nicht im Facebook-Kalender.

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Am Ende wollte der Facebook-Assistent „M“ freilich gerne die Daten sichern. Überraschenderweise machte er jedoch auch keinerlei Mucken, als der Buzzfeed-Schreiberling darum bat die Daten nicht zu speichern und lieber beim nächsten Mal erneut nachzufragen.

Obwohl sich „M“ noch in der Testphase befindet, scheint Facebooks virtueller Assistent für den Messenger somit bereits recht viel auf dem Kasten zu haben. Nun heißt es gespannt sein, wann „M“ offiziell in der finalen Version ausgerollt wird und ob der Assistent es auch nach Deutschland schafft.


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