Facebook weitet Initiative gegen Fake-News aus

16. Januar 2017 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: Benjamin Mamerow

„Traue keiner Information, die Du aus dem Internet hast!“ – Albert Einstein, 1749. Wer durch das Netz streift, der möchte sich auf den Wahrheitsgehalt von Beiträgen und vor allem News aus aller Welt verlassen können. Leider ist es heutzutage viel zu einfach für Spammer und andere Spacken im Web, gefälschte News zu verbreiten und teilweise noch mit Unwahrheiten Geld zu verdienen. Eine Plattform, die immer wieder mit solchen Fake-News zu kämpfen hat ist Facebook. Hier will man nun unter Zuhilfenahme von Non-Profit-Organisationen gepostete Inhalte auf ihren Wahrheitsgehalt hin prüfen und zur Not entsprechende Beiträge markieren und abwerten.

Dass man gegen Falschinformationen vorgehen wolle, hören wir nicht das erste Mal von Facebook. Nichtsdestotrotz ist es gut zu sehen, dass das Unternehmen von seinem Vorhaben nicht abzubringen scheint.

Die Idee sieht so aus: Liest ein Nutzer von Facebook in seiner Timeline einen Artikel und hält dessen Inhalt für zweifelhaft, so kann er diesen über das Beitragsmenü oben rechts als Falschmeldung deklarieren. Facebook wird daraufhin gemeinsam mit den sogenannten Faktenprüfern tätig und prüft. Stellt sich heraus, dass der Nutzer mit seiner Annahme Recht zu haben scheint, so wird der entsprechende Beitrag mit einem Warnhinweis versehen. Dieser erklärt zum einen, dass es sich hier um eine mögliche Falschmeldung handelt und beinhaltet den ursprünglichen Link. Zum anderen ist angedacht solche Beiträge deutlich weiter hinten im Newsfeed zu platzieren.

„Spammer geben vor, bekannte Nachrichtenagenturen zu sein und veröffentlichen Falschmeldungen, damit mehr Menschen ihre Webseiten besuchen. Wir haben es Spammern unmöglich gemacht, Webseiten zu fälschen.“

Vor allem den letzten Satz halte ich für ein wenig gewagt. Correctiv heißt das Unternehmen, das als hiesiger Faktenprüfer mit Facebook zusammenarbeitet und sich dem “ Poynter’s International Fact Checking Code of Principles“ verpflichtet hat. Deutschland gilt nun als Testgebiet für die angestrebten Unternehmungen, andere Länder sollen folgen.

(via FB Newsroom)

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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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